Hausarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 1,0
1 Diagnose
1.1 Eingangsgespräch und allgemeine Parameter
1.2 Biometrische Tests
1.2.1 Ermittlung anthropometrischer Daten
1.2.2 Ermittlung internistischer Daten
1.2.3 Die Parameter im Überblick und Vergleich mit Normwerten
1.2.4 Bewertung der bisher ermittelten Parameter
1.2.5 Körperabmessungen
1.3 Motorische Tests
1.3.1 Beweglichkeitstest nach Janda
1.3.2 Hüftbeugermuskulatur
1.3.3 Beinbeugermuskulatur
1.3.4 Beinstreckermuskulatur
1.3.5 Wadenmuskulatur
1.3.6 Brustmukulatur
1.3.7 Ergebnisse des Beweglichkeitstests
1.4 Krafttests
1.4.1 Bauchmuskulatur
1.4.2 Brust- und Armstreckmuskulatur
1.4.3 Rückenstreckermuskulatur
1.4.4 Obere Rückenmuskulatur
1.5 Gesundheits- und Trainingszustand des Kunden
1.6 Die individuelle-Leistungsbild-Methode
1.6.1 Vorgehensweise der ILB-Methode
1.6.2 Auswertung der ILB-Tests
2 Zielsetzung und Prognose
2.1 Die Ziele im Überblick
2.1.1 Hauptziele
2.1.2 Teilziele
2.1.3 Feinstziele
2.2 Darlegung der Gründe für die Ziele
3 Trainingsplanung
3.1 Das Aufwärmen und seine Ziele
3.1.1 Psychogener Einfluss
3.1.2 Methodik des allgemeinen Aufwärmens
3.1.3 Methodik des speziellen Aufwärmens
3.1.4 Wirkungen des Aufwärmens
3.2 Makrozyklus
3.2.1 Aufbau des Makrozyklus
3.2.2 Begründung des Aufbaus
3.3 Mesozyklus
3.3.1 Struktureller Aufbau des Mesozyklus I
3.3.2 Erläuterungen zum Mesozyklus I
3.3.2.1 Brust und Trizeps
3.3.2.2 Rücken und Bizeps
3.3.2.3 Schultern und Nacken
3.3.2.4 Beine
3.4 Das Abwärmen und seine Ziele
4 Trainingsdurchführung
4.1 Übungskatalog
4.1.1 Übungen zur Stärkung der Brust und des Trizeps
4.1.1.1 Flachbankdrücken
4.1.1.2 Schrägbankdrücken
4.1.1.3 Überzüge
4.1.1.4 Butterfly
4.1.1.5 Trizepsmaschine
4.1.1.6 Armstrecken am Kabelzug
4.1.2 Übungen zur Stärkung des Rückens und des Bizeps
4.1.2.1 Latzziehen zum Nacken
4.1.2.2 Latzziehen zur Brust mit engem Griff
4.1.2.3 Rudern mit engem Griff
4.1.2.4 Hyperextensions
4.1.2.5 Bizeps Langhantelcurls mit gerader Stange
4.1.2.6 Konzentrationscurls
4.1.3 Übungen zur Stärkung der Schultern und des Nackens
4.1.3.1 Seitheben
4.1.3.2 Aufrecht Rudern
4.1.3.3 Seilzug vorgebeugt
4.1.3.4 Frontdrücken mit Kurzhanteln
4.1.3.5 Shrugs
4.1.4 Übungen zur Stärkung der Oberschenkel, Waden und des Gesäßes
4.1.4.1 Beinpresse
4.1.4.2 Beinstrecker
4.1.4.3 Beinbeuger
4.1.4.4 Abduktoren
4.1.4.5 Adduktoren
4.1.4.6 Fersenhebemaschine
5 Evaluation/Analyse
5.1 Der Re-Test und sein Ziel
Die Arbeit entwickelt ein strukturiertes Trainingskonzept für einen fortgeschrittenen Sportler über einen Zeitraum von sechs Monaten, basierend auf dem Fünf-Stufen-Modell der Trainingssteuerung, um Muskelwachstum und eine Steigerung der Maximalkraft zu erreichen.
4.1.1.1 Flachbankdrücken
Das Bankdrücken, im engl. Bench press genannt, ist eine Grundübung beim Krafttraining in Rückenlage bei der über das Schulter- und Ellenbogengelenk hinweg eine höhere Intensität auf die beteiligten Muskeln gebracht wird als es bei den eingelenkigen Übungen der Fall ist.
Bewegungsausführung (Didaktische Anweisungen):
Langhantelbankdrücken wird auf einer Flachbank ausgeführt. Dazu begiebt sich der Trainierende auf diese in die Rückenlage. Der Kopf ist gestreckt, als Verlängerung der Wirbelsäule. In dieser Position sollte die Langhantel auf Augenhöhe in der Halterung liegen. Die Beine werden angewinkelt und auf die Bank gelegt, um durch Auflegen der Lendenwirbelsäule die Bandscheiben zu entlasten. Die Oberarme stehen unterhalb und entlang der Langhantel, sowie senkrecht vom Körper ab und bleiben während der gesamten Übungsausführung fixiert. Nach Herausheben der Langhantelstange aus der Halterung wird das Gewicht langsam und kontrolliert zur Mitte des Brustkorbs gesenkt.
Während dieser exzentrischen Phase wird eingeatmet.
(Dies wird Andreas zwar bei jeder Übung mitgeteilt, aber im Trainingskatalog nicht jedes Mal explizit erwähnt).
Bildet sich beim Herunterlassen der Langhantel im Ellenbogen ein nicht vollständiger 90° Winkel, ist die Griffbreite optimal.
Über den großen Brustmuskel und anschließend über den vorderen Teil des Deltamuskels wird der Oberarm im Schultergelenk nun wieder herangeführt und dann vorgehoben.
Bei der konzentrischen Phase wird ausgeatmet.
1 Diagnose: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Erfassung trainingsrelevanter Daten, einschließlich biometrischer und motorischer Tests sowie der individuellen Leistungsbild-Methode, um den Status quo des Kunden festzustellen.
2 Zielsetzung und Prognose: Hier werden mittels SMART-Schema kurz-, mittel- und langfristige Trainingsziele festgelegt und die Gründe für deren Auswahl basierend auf der Diagnose dargelegt.
3 Trainingsplanung: Dieses Kapitel erläutert die Prinzipien der Periodisierung, den Aufbau des Makrozyklus sowie die Bedeutung von Auf- und Abwärmen als Teil des Trainingskonzepts.
4 Trainingsdurchführung: Dieser umfangreiche Teil enthält detaillierte Anleitungen, Bewegungsausführungen und Muskelbeteiligungen für einen kompletten Übungskatalog, unterteilt nach Muskelgruppen.
5 Evaluation/Analyse: Der abschließende Schritt beschreibt die Bedeutung von Re-Tests, um den Erfolg der Trainingsplanung anhand objektiver Daten messbar zu machen.
Trainingssteuerung, Fünf-Stufen-Modell, Hypertrophie, Maximalkraft, Fitness, ILB-Methode, Trainingsplanung, Muskelaufbau, Leistungsdiagnose, Biometrische Tests, Beweglichkeit, Periodisierung, Muskelkraft, Krafttraining, Evaluation
Die Arbeit erstellt ein strukturiertes Trainingskonzept für einen fortgeschrittenen Sportler über sechs Monate nach dem Fünf-Stufen-Modell der Trainingssteuerung.
Die zentralen Themen umfassen die Leistungsdiagnostik, Zielsetzung nach dem SMART-Prinzip, methodische Trainingsplanung, Durchführung spezifischer Kraftübungen und die Evaluation des Trainingserfolgs.
Das primäre Ziel ist der gezielte Aufbau von 4,2 kg Muskelmasse in 12 Monaten bei gleichzeitiger Steigerung der Maximalkraft um 15 % unter Berücksichtigung einer optimalen Trainingssteuerung.
Als methodische Grundlage dient das Fünf-Stufen-Modell der optimalen Trainingssteuerung (Diagnose, Zielsetzung/Prognose, Planung, Durchführung, Evaluation) in Verbindung mit der individuellen Leistungsbild-Methode (ILB-Test).
Im Hauptteil werden neben der theoretischen Begründung der Trainingsplanung die konkreten Mesozyklen ausgearbeitet und ein detaillierter Übungskatalog inklusive didaktischer Hinweise und biomechanischer Analysen präsentiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Trainingssteuerung, Hypertrophie, Maximalkraft, ILB-Methode, Periodisierung und Leistungsdiagnose charakterisiert.
Dieses Modell wurde gewählt, um eine strukturierte, wissenschaftlich fundierte und individualisierte Trainingsbetreuung zu gewährleisten, die systematisch von der Ist-Analyse bis zur Evaluation führt.
Die ILB-Methode dient der individuellen Intensitätsbestimmung, um das Verletzungsrisiko zu minimieren und eine optimale Belastungssteuerung für das Muskelwachstum zu garantieren.
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