Studienarbeit, 2011
52 Seiten
1 Einleitung
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Veränderung der Erwerbspersonenstruktur aufgrund des demografischen Wandels
2.1 Demografischer Wandel allgemein
2.1.1 Geburtenentwicklung
2.1.2 Sterbefälle
2.1.3 Wanderungsströme
2.1.4 Deutschlands Weltrekorde
2.2 Veränderung der Erwerbspersonenstruktur
3 Bildungscontrolling
3.1 Controlling allgemein
3.2 Entstehung, Definition und Entwicklung des Bildungscontrollings
3.2.1 Entstehung
3.2.2 Definition
3.2.3 Entwicklung und heutige Bedeutung
3.3 Ziele des Bildungscontrollings
3.3.1 Hauptziel
3.3.2 Ziele unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels
3.4 Kennzahlen im Bildungscontrolling
3.5 Einordnung des Bildungscontrollings in der Aufbauorganisation
4 Prozess und Instrumente des Bildungscontrollings
4.1 Unterteilung in Teilprozesse
4.2 Bedarfsanalyse
4.2.1 Ablauf und Aufgabe der Bedarfsanalyse
4.2.2 Instrumente der Bedarfsanalyse
4.3 Zielfestlegung
4.4 Maßnahmenplanung
4.4.1 Aufgabe des Input-Controllings
4.4.2 Instrument der Maßnahmenplanung
4.5 Maßnahmendurchführung
4.6 Transfersicherung
4.6.1 Aufgabe und Ziel des Transfer-Controllings
4.6.2 Instrumente der Transfersicherung
4.7 Erfolgs-Controlling
4.7.1 Erfolgsanalyse nach Kirkpatrick
4.7.2 Instrumente zur Erfolgsanalyse nach Kirkpatrick
4.7.3 Return on Investment einer Bildungsmaßnahme
4.8 Balanced Scorecard als Instrument des Bildungscontrollings
5 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen des demografischen Wandels für die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte und analysiert das Bildungscontrolling als strategisches Instrument zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Personalentwicklung.
3.2.2 Definition
Das Bildungscontrolling als spezielles Bereichscontrolling stellt ein Instrument dar, mit dessen Hilfe eine aktive Steuerung des betrieblichen Bildungserfolgs erreicht werden soll [vgl. Griese, Christiane/Marburger, Helga (2011), S.140]. Auf der Suche nach einer exakten Definition findet man auch in diesem Bereich in der Literatur eine Vielzahl von Varianten. So postulieren Thom & Blunck [1992, S. 38], dass Bildungscontrolling
„... die bewusste, systematische wie integrierte Planung (Soll) und Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich) bildungswirtschaftlicher Tatbestände in messbaren – oder zumindest objektiv erfassbaren – Informationen umfasst und die Rückkoppelung zwischen Kontrolle und Planung sicherstellen soll, wobei die Ergebnisse der Abweichungsanalyse zur Grundlage des Planungsprozesses werden.“
Griese & Marburger [2011, S. 140] sehen Bildungscontrolling als
„... ein systematisches und ganzheitliches Instrument zur Optimierung der Planung, Durchführung und Kontrolle von Bildungsmaßnahmen. Im Rahmen der Koordination und Steuerung aller bildungsbezogenen Prozesse einer Organisation/eines Unternehmens erfasst das Bildungscontrolling in Abstimmung mit den Organisations-/Unternehmenszielen die Effizienz und Effektivität der Bildungsmaßnahmen und stellt sie dar.“
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel vom Mitarbeiter als bloßem Produktionsfaktor hin zu einer zentralen Ressource und definiert das Bildungscontrolling als Antwort auf den demografischen Wandel.
2 Veränderung der Erwerbspersonenstruktur aufgrund des demografischen Wandels: Dieses Kapitel analysiert die demografischen Kennzahlen wie Geburtenentwicklung und Wanderungsbewegungen und deren Auswirkungen auf den zukünftigen Arbeitskräftemangel.
3 Bildungscontrolling: Hier werden die Grundlagen, Ziele und die Einordnung des Bildungscontrollings in die Unternehmensstruktur definiert und seine Bedeutung in der Wissensgesellschaft erläutert.
4 Prozess und Instrumente des Bildungscontrollings: Das umfangreichste Kapitel detailliert den Controlling-Prozess in Teilphasen, von der Bedarfsanalyse über die Transfersicherung bis hin zur Messung des Return on Investment (ROI).
5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine systematische Verzahnung von Investitionen in die Mitarbeiterentwicklung und deren Controlling essenziell ist, um trotz demografischem Wandel wettbewerbsfähig zu bleiben.
Bildungscontrolling, demografischer Wandel, Personalentwicklung, Mitarbeiterqualifizierung, Prozesssteuerung, Erfolgsanalyse, ROI, Transfer-Controlling, Bildungsbedarf, Weiterbildung, Effizienz, Effektivität, Bedarfsanalyse, Balanced Scorecard, Fachkräftemangel.
Die Arbeit thematisiert, wie Unternehmen mittels eines systematischen Bildungscontrollings dem drohenden Arbeitskräftemangel durch den demografischen Wandel begegnen und ihre Mitarbeiter gezielt weiterentwickeln können.
Die Schwerpunkte liegen auf der demografischen Entwicklung in Deutschland, den theoretischen Grundlagen des Controllings, sowie der prozessualen Gestaltung von Bildungsmaßnahmen inklusive deren Erfolgsmessung.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie ein strukturiertes Bildungscontrolling dazu beitragen kann, die Produktivität und Bindung der Belegschaft in Zeiten alternder Belegschaftsstrukturen langfristig zu sichern.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Daten sowie betriebswirtschaftlicher Kennzahlenmodelle zur Evaluation von Weiterbildungsprozessen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der demografischen Herausforderungen und die detaillierte Ausarbeitung des Controlling-Prozesses, unterteilt in Phasen wie Bedarfsanalyse, Zielfestlegung, Durchführung und Erfolgs-Controlling.
Zu den zentralen Begriffen gehören Bildungscontrolling, demografischer Wandel, ROI-Messung von Bildungsmaßnahmen, Transfer-Controlling und betriebliche Weiterbildung.
Sie bildet das Fundament, um sicherzustellen, dass Weiterbildungsmaßnahmen nicht nach dem „Gießkannenprinzip“ erfolgen, sondern gezielt dort ansetzen, wo spezifische Qualifikationslücken im Unternehmen bestehen.
Im Gegensatz zu rein qualitativen Rückmeldungen ermöglicht der ROI eine monetäre Bewertung, indem er den Nutzen einer Bildungsmaßnahme den verursachten Kosten gegenüberstellt, um die betriebswirtschaftliche Rentabilität nachzuweisen.
Die Einbindung erhöht die Akzeptanz der Maßnahmen und sichert den Lerntransfer in den Arbeitsalltag, was essenziell ist, da andernfalls ein Großteil des in Seminaren erlernten Wissens im betrieblichen Alltag verloren ginge.
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