Bachelorarbeit, 2012
87 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ausgangslage und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
2 Nachhaltigkeit
2.1 Historische Entwicklung des Begriffs
2.2 Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
3 Nachhaltiges Marketing
3.1 Definition des nachhaltigen Marketing-Managements
3.2 Elemente und Aufgaben des nachhaltigen Marketing-Managements
3.3 Ziele des nachhaltigen Marketing
3.3.1 Zielbereiche
3.3.2 Zielbeziehungen
3.4 Strategien des nachhaltigen Marketing
3.4.1 Wissenschaftliche Strategien für nachhaltiges Marketing
3.4.2 Marktteilnehmerbezogene nachhaltige Marketing Strategien
3.4.3 Betrachtung nach der Strategieausrichtung im nachhaltigen Marketing
3.5 Instrumente des nachhaltigen Marketing
4 Nachhaltiger Konsum
4.1 Nachhaltiger Konsum
4.2 Determinanten nachhaltiger Konsumstile
4.3 Einstellung der Verbraucher zum nachhaltigen Konsum
4.4 Einstellung der Verbraucher zu Bio-Lebensmitteln
4.5 Nachhaltiger Konsum in der Zukunft
4.6 Anforderungen an die Bio-Supermärkte
5 Messbarkeit von Nachhaltigkeit
5.1 Nachhaltigkeitsindikatoren
5.2 Labels für Nachhaltigkeit
5.3 Was bedeutet Nachhaltigkeit für die Konsumenten
5.4 Leistungsindikatoren für einen Vergleich der Bio-Supermärkte
5.4.1 Ökonomische Leistungsindikatoren
5.4.2 Ökologische Leistungsindikatoren
5.4.3 Soziale Leistungsindikatoren
6 Der Markt der Bio-Supermärkte in Deutschland
6.1 Marktanalyse
6.2 Vorgehensweise zur Datenerhebung
6.3 Ergebnisse der Datenerhebung
6.3.1 Ergebnisse der Datenerhebung für Cluster I
6.3.2 Ergebnisse der Datenerhebung für Cluster II
6.3.3 Ergebnisse der Datenerhebung für Cluster III
6.4 Bewertungskriterien innerhalb der Leistungsindikatoren
6.4.1 Bewertungsmaßstäbe der Ökonomische Leistungsindikatoren
6.4.2 Bewertungsmaßstäbe der Ökologische Leistungsindikatoren
6.4.3 Bewertungsmaßstäbe der Soziale Leistungsindikatoren
6.5 Vergleich der Bio-Supermärkte
6.5.1 Vergleich Cluster 1
6.5.2 Vergleich Cluster 2
6.5.3 Vergleich Cluster 3
6.5.4 Vergleich der drei Cluster und aller 10 Biosupermärkte
6.5.5 Vergleich der Top 3
7 Zusammenfassung und Ausblick
7.1 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse
7.2 Kritische Reflexion
7.3 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Konzept des nachhaltigen Marketings im Kontext deutscher Bio-Supermärkte. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob und wie Bio-Supermärkte im Sinne der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch, sozial) agieren, wobei eine empirische Vergleichsstudie der größten Anbieter durchgeführt wird.
Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
Um das Prinzip der nachhaltigen Entwicklung differenziert zu betrachten und zu konkretisieren, hat sich in der Fachliteratur die Dreidimensionalität als konzeptioneller Fortschritt herausgebildet. Dieses Prinzip der drei Säulen basiert auf dem „Tripple-Bottom-Line“ Modell von John Elkington aus dem Jahr 1989 und besteht aus den drei Säulen Ecologly, Economy und Environment (Ökologie, Ökonomie, Soziales). Aus diesem drei Säulen Modell entwickelte sich das Modell des integrierten Nachhaltigkeitsdreiecks, welches in Abbildung 1 zu sehen ist. Hierbei bilden die Ausrichtungen Soziales, Ökonomie und Ökologie, die drei Ecken des Dreiecks. Ziel ist es nun, das Handeln modellhaft in die Mitte des Dreiecks auszurichten. Damit alle drei Zielbereiche gleichberechtigt behandelt werden.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und führt in die Thematik der Bio-Supermärkte als Akteure nachhaltigen Marketings ein.
2 Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Begriffs sowie das Modell der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit.
3 Nachhaltiges Marketing: Hier wird das Konzept des nachhaltigen Marketing-Managements mit seinen Elementen, Zielen, Strategien und Instrumenten detailliert definiert.
4 Nachhaltiger Konsum: Das Kapitel widmet sich dem Konsumentenverhalten, den Determinanten nachhaltiger Konsumstile und den Anforderungen der Kunden an Bio-Supermärkte.
5 Messbarkeit von Nachhaltigkeit: Es werden Methoden zur Messung von Nachhaltigkeit vorgestellt, insbesondere die Leistungsindikatoren der Global Reporting Initiative und relevante Labels.
6 Der Markt der Bio-Supermärkte in Deutschland: Das Kernstück der Arbeit bildet die Marktanalyse, die Erhebungsmethodik und der ausführliche Vergleich der zehn größten Bio-Supermarktketten anhand definierter Indikatoren.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Ergebnisse kritisch reflektiert und zukünftige Entwicklungen im Markt für Bio-Lebensmittel skizziert.
Nachhaltigkeit, Nachhaltiges Marketing, Bio-Supermarkt, Nachhaltiger Konsum, Ökonomische Leistungsindikatoren, Ökologische Leistungsindikatoren, Soziale Leistungsindikatoren, Global Reporting Initiative, Nachhaltigkeitsdreieck, Konsumentenverhalten, Bio-Lebensmittel, Strategisches Marketing, Marktvergleich.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration und Umsetzung von nachhaltigem Marketing in deutschen Bio-Supermärkten.
Die zentralen Themenfelder sind die Definition von Nachhaltigkeit, nachhaltiges Marketing-Management, Konsumentenverhalten im Bereich Bio-Lebensmittel und die Messbarkeit ökologischer, ökonomischer und sozialer Leistungen.
Das Ziel ist die Durchführung einer empirischen Untersuchung, um die Nachhaltigkeitsleistungen der zehn größten Bio-Supermarktketten in Deutschland anhand von Leistungsindikatoren zu vergleichen.
Es wird eine systematische Analyse von Leistungsindikatoren auf Basis der Global Reporting Initiative vorgenommen, um einen quantitativen Vergleich der Unternehmen durchzuführen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Marketing und Konsum sowie einen empirischen Teil, der den Markt der Bio-Supermärkte analysiert und in Clustern vergleicht.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Bio-Supermärkte, Nachhaltigkeitsdreieck, Konsumentenverhalten, Marktanalyse und Leistungsindikatoren gekennzeichnet.
Die Einteilung in Cluster erfolgte, um die Bio-Supermärkte basierend auf ihrer Größe und regionalen Präsenz in vergleichbare Gruppen für eine objektive Analyse zu strukturieren.
Transparenz wird in der Arbeit als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert, wobei sich zeigte, dass viele Unternehmen noch Verbesserungspotenzial in der Kommunikation ihrer Nachhaltigkeitsbemühungen nach außen haben.
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