Examensarbeit, 2012
36 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN UND ABGRENZUNG DES CONTROLLINGS
2.1 DIE GESCHICHTE DES CONTROLLINGS
2.2 DER REGELKREISLAUF DES CONTROLLINGS
2.3 PERSÖNLICHE ANFORDERUNGEN AN DEN CONTROLLER
2.4 ZUSAMMENSPIEL VON CONTROLLING UND MANAGEMENT
3 ZIEL-PHASEN DES CONTROLLINGS
3.1 ZIELFORMULIERUNG/PLANUNG
3.2 ZIELKONTROLLE
3.3 ZIELSTEUERUNG
3.4 ZIELKORREKTUR
4 CONTROLLING-EBENEN
4.1 DIE VERBINDUNG ZWISCHEN STRATEGISCHEN UND OPERATIVEN CONTROLLING
4.3 OPERATIVES CONTROLLING
5 KENNZAHLEN UND KENNZAHLENSYSTEME
5.1 KENNZAHLEN IN DER GASTRONOMIE
5.1.1 Definition der Kennzahlen
5.1.2 Kennzahlen des Betriebsergebnisses
5.1.3 Marketingkennzahlen
5.1.4 Personalkennzahlen
5.1.5 F&B Kennzahlen
5.1.6 Hotelkennzahlen
5.2 KENNZAHLENSYSTEME
5.2.1 Definition der Kennzahlensysteme
5.2.2 Das ROI-Kennzahlensystem nach „Du Pont“
5.2.3 Die Balanced Scorecard
5.2.4 Target Costing
5.2.5 Benchmarks
6 INSTRUMENTARIUM DES CONTROLLINGS
6.1 DEFINITION DES INSTRUMENTARIUMS
6.2 PLANUNGSINSTRUMENTE
6.3 STEUERUNGSINSTRUMENTE
6.4 BERICHTSINSTRUMENTE
7 EINGLIEDERUNG IN DIE UNTERNEHMENSORGANISATION
7.1 GRUNDGEDANKE
7.2 DIE DIVISIONALE ORGANISATION
8 PHASEN DER EINFÜHRUNG DES CONTROLLINGS
8.1 INFORMATIONSPHASE
8.1.1 Festlegung der Ziele des Controllings
8.1.2 Festlegung der Prämissen
8.1.3 Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse
8.2 ENTSCHEIDUNGSPHASE
8.3 EINFÜHRUNGSPHASE
8.3.1 Auswahl des Controllers
8.3.2 Aufbau des Controller-Bereiches
8.3.3 Festlegung der Zielsetzung
8.3.4 Aufnahme des Istzustandes
8.3.5 Erstellen des Sollkonzeptes
8.3.6 Dokumentation des Systems im Controlling-Handbuch
8.3.7 Schulung der Mitarbeiter
8.3.8 Vorstellung und Übergabe des Controllingsystems
8.4 DURCHFÜHRUNGSPHASE
8.4.1 Aufbau eines konkreten Personal- und Zeitplanes
8.4.2 Planungsabstimmung und Verabschiedung
8.4.3 Soll-Ist-Vergleich
8.4.4 Abweichungsanalyse und Gegenüberstellung
8.4.5 Motivation und weitere Schulung der Fachabteilungen
8.5 KONSOLIDIERUNGSPHASE
9 FAZIT UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit dient als Leitfaden für Unternehmer und Controlling-Mitarbeiter und zeigt auf, wie ein Controllingsystem in einem Hotelunternehmen aufgebaut und in die Unternehmensorganisation eingegliedert werden kann.
2.1 Die Geschichte des Controllings
Der Begriff Controlling kommt von „to controll“ aus dem Englischen, und bedeutet auf Deutsch übersetzt lenken, steuern und kontrollieren. Fälschlicherweise wird Controlling oftmals mit dem deutschen Wort „Kontrolle“ übersetzt. Durch dieses Missverständnis hat der Controller selbst in heutigen Zeiten um seine Akzeptanz gegenüber Mitarbeitern zu kämpfen.
Controlling entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA, wo sich große Industrieunternehmen im Rahmen einer wirtschaftlichen Expansion rasant vergrößerten. Es wurde beinahe unmöglich, diese Unternehmen noch zu kontrollieren und zu steuern. So hat man schließlich explizit Controlling-Stellen geschaffen. Der Controller war den Führungskräften direkt unterstellt und hatte den gesamten wirtschaftlichen Geschäftsprozess zu überwachen. Die modernen Controlling-Instrumente, wie Planung und Steuerung kamen erst 1928, im Laufe der Weltwirtschaftskrise, zu seinen Aufgaben hinzu. Die Existenz der Unternehmen war stark gefährdet und so galt es, in die Zukunft zu planen sowie Kosten zu senken und einzusparen.
In Deutschland sah man lange Zeit keinen Bedarf an vorausschauender Planung. Das lag daran, dass man beispielsweise in der Nachkriegszeit alle Güter, die man mit vorhandener Technik produzieren konnte, auch herstellte. Im darauf folgenden wirtschaftlichen Aufschwung sahen die Unternehmer keine Erfordernis, ihre Wirtschaftlichkeit im Unternehmen zu überwachen. Die Umsätze und Gewinne stiegen kontinuierlich an. Es gab so gut wie keine Konkurse oder verlustbringende Produkte. Erst in den 70er-Jahren, als man feststellte, dass die bis dahin als unerschöpflich geltenden Ölreserven in Zukunft zuneige gehen werden, hatte das Controlling in Deutschland und Europa seinen Durchbruch.
1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Eingliederung des Controllings in Hotelunternehmen, wobei die Arbeit primär als Leitfaden für Führungskräfte konzipiert ist.
2 GRUNDLAGEN UND ABGRENZUNG DES CONTROLLINGS: Darstellung der historischen Entstehung und Definition des Begriffs sowie die Erläuterung des Regelkreislaufs und der Anforderungen an einen Controller.
3 ZIEL-PHASEN DES CONTROLLINGS: Beschreibung der zentralen Phasen des Controlling-Prozesses, von der Planung und Zielformulierung bis zur Korrektur.
4 CONTROLLING-EBENEN: Differenzierung zwischen strategischem und operativem Controlling sowie deren jeweilige Bedeutung für den Unternehmenserfolg.
5 KENNZAHLEN UND KENNZAHLENSYSTEME: Analyse relevanter betriebswirtschaftlicher Kennzahlen in der Gastronomie sowie gängiger Systeme wie ROI und Balanced Scorecard.
6 INSTRUMENTARIUM DES CONTROLLINGS: Definition der Werkzeuge, unterteilt in Planungs-, Steuerungs- und Berichtsinstrumente, die einem Controller zur Verfügung stehen.
7 EINGLIEDERUNG IN DIE UNTERNEHMENSORGANISATION: Erläuterung der organisatorischen Einordnung des Controllings, mit Fokus auf die divisionale Organisation für Kettenhotels.
8 PHASEN DER EINFÜHRUNG DES CONTROLLINGS: Detaillierter Leitfaden für die praktische Implementierung, gegliedert in Informations-, Entscheidungs-, Einführungs-, Durchführungs- und Konsolidierungsphase.
9 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Controllings in der Hotellerie.
Controlling, Hotelunternehmen, Controller, Kennzahlensysteme, Balanced Scorecard, ROI-Baum, Target Costing, Benchmarking, Unternehmensführung, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Kosten-Nutzen-Analyse, Budgetierung, Organisationsmodelle, Einführungsprozess
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Eingliederung eines Controllingsystems in Hotelunternehmen, um Unternehmern und Controlling-Mitarbeitern einen praktischen Leitfaden an die Hand zu geben.
Die zentralen Themen umfassen die Controlling-Grundlagen, die Differenzierung zwischen strategischer und operativer Steuerung, das Kennzahlmanagement sowie die konkrete Implementierungsplanung.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für den Aufbau und die organisationale Einordnung eines Controllingsystems, um eine effiziente Unternehmensführung zu ermöglichen.
Es handelt sich um eine wissenschaftliche Erarbeitung, die auf einer umfassenden Literatur- und Internetquellenanalyse basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Einführung des Controllings, die Definition des Instrumentariums, die Kennzahlen-Analyse und die strukturelle Eingliederung in das Unternehmen.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Hotel-Controlling, Kennzahlensysteme, Zielphasen und Einführungsprozesse charakterisiert.
Sie erleichtert die Koordination von komplexen Prozessen wie Beschaffung, Produktion und Finanzierung über verschiedene Hotelobjekte hinweg.
Es wird empfohlen, alle Mitarbeiter frühzeitig aufzuklären, das Controlling als unterstützendes Hilfsmittel zu positionieren und die Fachabteilungen durch Schulungen einzubinden.
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