Bachelorarbeit, 2010
86 Seiten, Note: 2,0
1. Themenvorstellung
1.1. Themenentwicklung
1.2 Problemvorstellung
1.3 Gegenstand der Prüfungsübung
2. Planen von Prüfungen mit direkten Bezügen zur Prüfungsübung
2.1 Konzipierung der Prüfung
2.1.1 Auswahl der Prüfungsinhalte
2.1.2 Lernziele
2.1.3 Die Auswahl der Prüfungsform
2.1.4 Aufgabenformulierungen und -formen sowie Anordnung
2.1.4.1 Hinweise zur Aufgabenformulierungen nach Sacher
2.1.4.2 Hinweise zur Aufgabenformulierungen nach Dubs
2.1.4.3 Beispiel für Aufgabenformulierung
2.1.4.4 Die Auswahl der Aufgabenform
2.1.5 Bezug zur Prüfungsübung
2.2 Generelle Leistungsbeurteilung
2.2.1 Kriteriumsbezogenes Testen
2.2.2 Gütekriterien für Testtheorien
2.2.2.1 Objektivität
2.2.2.2 Validität,
2.2.2.3 Reliabilität
2.4 Festsetzen des Anforderungsniveaus
2.5 Bestimmen des Aufgaben- und Prüfungsumfangs
2.6 Planung der Prüfungssimulation
2.7 Ausarbeiten einer Musterlösung
2.8 Leistungsmessung und -beurteilung
2.8.1 Bezug zur Prüfungsübung
3. Auswertungen der Vorstudien
3.1 Ablauf des ersten Praxistests
3.1.1 Auswertung des Praxistests
3.2 Evaluierung der Prüfungsübung durch Fachkundige
3.2.1 Auswertung der Evaluierung
3.2.1.1 Formulierung und Verständnis der Aufgabenstellungen
3.2.1.3 Antworten und Bewertungsmuster
3.2.1.4 Abschließende Fragen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, eine adressatengerechte schriftliche Prüfungsübung für den Bereich Trinkwasser in der Versorgungstechnik zu entwickeln, die auf den Lernfeldern des Rahmenlehrplans basiert und nach pädagogisch-psychologischen Kriterien konzipiert ist. Die Forschungsfrage untersucht, wie solche Prüfungen so aufgebaut werden können, dass sie unmissverständlich sind, echtes Verständnis statt bloßem Faktenwissen abfragen und den Schülern eine eigenständige Lernkontrolle ermöglichen.
2.1.4.1 Hinweise zur Aufgabenformulierungen nach Sacher
Insbesondere bestehen viele Probleme bei Prüfungsfragen in der Aufgabenform. Hierbei muss auf eine einwandfreie Formulierung geachtet werden, wobei zuvor die passende Aufgabenform für die gedachte Frage ausgewählt werden muss.
Die Sprache sollte gut verständlich, altersgemäß und nicht alltägliche Begriffe strikt vermieden werden. Fachtermini sind erlaubt, sollten jedoch nicht übermäßig benutzt werden, um einerseits zwar den Schüler an den wissenschaftlichen Sprachgebrauch heranzuführen, andererseits gilt es auch ihn hiermit nicht zu überfordern. Da gerade bei Prüfungen das Sprachgefühl stark eingeschränkt ist, sollte eher ein schlichteres Sprachniveau als im normalen Unterricht gewählt werden. Zusätzlich gegebene Strukturierungshilfen wie Hervorhebungen, Nummerierungen, graphische Darstellungen helfen dem Schüler die Aufgabe leichter zu verstehen und sollten mit genutzt werden. Verschachtelte Fragenstellungen und komplizierte Satzkonstruktionen sind zu Gunsten der Verständlichkeit zu unterlassen.
Die Aufgaben sollten klar nach Information- und Frageteil gegliedert werden. Der Informationsteil sollte alle benötigten Informationen beinhalten, die benötigt werden um die Frage zu beantworten. Setzt man bereits einige benötigte Inhalte voraus, sollten diese im Vorfeld stichprobenmäßig überprüft werden, ob diese auch wirklich vorhanden sind bzw. die Schüler anweisen, sich die benötigten Informationen zu beschaffen.23
1. Themenvorstellung: Dieses Kapitel erläutert die Intention der Arbeit, eine praxisnahe Prüfungsübung für Anlagenmechaniker zu entwickeln, und definiert das Problem der mangelnden Transparenz bei bisherigen Prüfungsstandards.
2. Planen von Prüfungen mit direkten Bezügen zur Prüfungsübung: Hier werden theoretische Grundlagen der Prüfungsplanung, wie Aufgabenformulierungen, Gütekriterien und Leistungsbeurteilungen, auf die spezifische Prüfungsübung zum Thema Trinkwasser angewandt.
3. Auswertungen der Vorstudien: Dieses Kapitel dokumentiert die Durchführung eines Praxistests sowie die Evaluierung durch Fachkundige, um Fehlerquellen in den Aufgabenstellungen zu identifizieren und Optimierungspotenziale aufzudecken.
Trinkwasser, Versorgungstechnik, Lernzieltaxonomie, Bloom, Leistungsbeurteilung, Prüfungsübung, Objektivität, Validität, Reliabilität, Anlagenmechaniker, Aufgabenform, Fachwissen, Prozessdiagnose, Trinkwasserverordnung, Evaluation
Die Arbeit befasst sich mit der methodisch fundierten Erstellung einer schriftlichen Prüfungsübung für den Bereich Trinkwasser in der Versorgungstechnik an Berufsschulen.
Im Zentrum stehen die Konzipierung von Prüfungsaufgaben nach der Lernzieltaxonomie von Bloom, die Anwendung pädagogischer Gütekriterien sowie die Evaluation dieser Aufgaben durch Praxistests.
Das Ziel ist die Erstellung einer adressatengerechten Prüfungsübung, die Schülern ermöglicht, ihren eigenen Lernstand zu kontrollieren und sich gezielt auf die Abschlussprüfung vorzubereiten.
Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalysen zur Pädagogischen Psychologie und didaktischen Testtheorie, kombiniert mit empirischen Vorstudien in Form einer Prüfungssimulation und Experten-Bewertungsbögen.
Der Hauptteil vertieft die theoretischen Aspekte der Prüfungsplanung, diskutiert die Eignung verschiedener Aufgabenformen und dokumentiert die iterative Verbesserung der Prüfungsübung anhand von Feedback.
Wichtige Begriffe sind Trinkwasser, Lernzieltaxonomie, Gütekriterien, Leistungsbeurteilung und Anlagenmechanik.
Das Tabellenbuch dient den Schülern als Hilfsmittel während der Prüfungsübung, wobei der korrekte Umgang damit und die Anwendung formelbasierter Berechnungen einen integralen Bestandteil der Prüfung darstellen.
Diese explizite Darstellung der Einheitenumrechnung soll den Schülern helfen nachzuvollziehen, wie man von den gegebenen Werten zu den für die finale Formel benötigten Einheiten gelangt, was das Verständnis fördert.
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