Bachelorarbeit, 2011
39 Seiten, Note: 1,3
1. Problemstellung und Zielsetzung
2. Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.1 Ökologische Dimension der Nachhaltigkeit
2.2 Ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit
2.3 Soziale Dimension der Nachhaltigkeit
3. Notwendigkeit nachhaltigen Handelns in der Energiebranche
3.1 Nachhaltiges Handeln in Bezug auf die zunehmende Umweltverschmutzung
3.2 Nachhaltiges Handeln in Bezug auf die Ressourcenknappheit
3.3 Nachhaltiges Handeln in Bezug auf die Risikobehaftung der Atomenergie
4. Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unternehmen mittels Corporate Social Responsibility (CSR)
4.1 Aktuelle Bedeutung und Definition der CSR
4.2 Chancen der CSR
4.3 Der Weg zur strategischen CSR – Ein Ansatz von Porter und Kramer
4.3.1 Von der reaktiven CSR zur strategischen CSR
4.3.2 Berührungspunkte zwischen Gesellschaft und Unternehmen identifizieren
4.3.2.1 Berührungspunkte und Nutzen aus Mitarbeitersicht
4.3.2.2 Berührungspunkte und Nutzen aus Kundensicht
4.3.2.3 Berührungspunkte und Nutzen aus Zulieferersicht
4.3.2.4 Berührungspunkte und Nutzen des lokalen und regionalen Umfeldes
4.3.2.5 Zusammenfassung
4.3.3 Gesellschaftliche Themen auswählen
4.3.3.1 Allgemeine soziale Themen
4.3.3.2 Soziale Themen mit Einfluss auf die Wertschöpfungskette
4.3.3.3 Soziale Dimensionen des Wettbewerbsumfeldes
4.3.4 Eine soziale Unternehmensagenda erstellen
4.3.5 Die Organisation anpassen
4.4 Motivation der Mitarbeiter im Sinne der CSR-Strategie
4.5 Kritik an den CSR-Bemühungen der Energiebranche
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung eines nachhaltigen Managements in der deutschen Energiebranche. Das primäre Ziel besteht darin, Corporate Social Responsibility (CSR) als strategisches Managementtool zu evaluieren, das durch einen ganzheitlichen Ansatz sowohl die gesellschaftliche Wohlfahrt als auch den langfristigen Unternehmenserfolg steigern kann.
4.3.2 Berührungspunkte zwischen Gesellschaft und Unternehmen identifizieren
Im ersten Schritt gilt es, die Berührungspunkte zwischen Gesellschaft und Unternehmen zu erkennen und den Nutzen für Gesellschaft und Unternehmen zu identifizieren. Porter und Kramer legen zwei unterschiedliche Sichtweisen dar. Hier stehen sich die von innen nach außen Perspektive und die von außen nach innen Perspektive gegenüber. Die Sichtweise, dass jedes Unternehmen im Zuge seiner normalen Geschäftstätigkeit entlang der Wertschöpfungskette die Belange einer Gesellschaft berührt, stellt die von innen nach außen Perspektive dar. Zur Illustration beschreibt folgende Abbildung die Wertschöpfungskette eines Energieunternehmens und zeigt die einzelnen Berührungspunkte mit der Gesellschaft auf.
1. Problemstellung und Zielsetzung: Einführung in die Dringlichkeit einer Neuausrichtung der Energiepolitik unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit.
2. Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Definition der ökologischen, ökonomischen und sozialen Säulen der Nachhaltigkeit auf Basis des Brundtlandberichts.
3. Notwendigkeit nachhaltigen Handelns in der Energiebranche: Analyse der dringenden Handlungsfelder aufgrund von Umweltbelastungen, endlichen Ressourcen und den spezifischen Risiken der Atomenergie.
4. Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens im Unternehmen mittels Corporate Social Responsibility (CSR): Detaillierte Erläuterung des CSR-Konzepts, der strategischen Vorgehensweise nach Porter und Kramer sowie der praktischen Implementierung in Energieunternehmen.
5. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Notwendigkeit von CSR in der Energiebranche und der Ausblick auf notwendige politische sowie unternehmerische Maßnahmen zur Förderung eines nachhaltigen Wandels.
Nachhaltigkeit, Energiebranche, Corporate Social Responsibility, CSR, Strategische CSR, Porter und Kramer, Wertschöpfungskette, Stakeholder, Umweltschutz, Ressourcenknappheit, Atomenergie, Energiewende, Gesellschaftliche Verantwortung, Shared Value, Unternehmensführung.
Die Arbeit analysiert, wie Energieunternehmen in Deutschland nachhaltiges Management implementieren können, um den Herausforderungen der Energiewende und gesellschaftlicher Erwartungen zu begegnen.
Die Arbeit behandelt die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit, die spezifischen Herausforderungen der Energiebranche sowie das Managementkonzept Corporate Social Responsibility (CSR).
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie CSR als strategisches Instrument genutzt werden kann, um einen Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft zu schaffen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse basiert und den strategischen CSR-Ansatz von Porter und Kramer auf die deutsche Energiebranche anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Nachhaltigkeitsdimensionen, die Analyse der Notwendigkeit nachhaltigen Handelns und die schrittweise Anwendung des CSR-Prozesses nach Porter und Kramer.
Kernbegriffe sind Nachhaltigkeit, Energiebranche, Corporate Social Responsibility (CSR), Wertschöpfungskette und Stakeholder-Management.
Er dient als wissenschaftliche Basis zur Definition des Nachhaltigkeitsbegriffs, der als Grundlage für die gesamte Argumentation der Arbeit fungiert.
Reaktive CSR reagiert auf externe Anforderungen (PR, Einzelprojekte), während strategische CSR den Nachhaltigkeitsgedanken fest in die Unternehmensstrategie und das Kerngeschäft integriert.
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