Masterarbeit, 2012
90 Seiten
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
2 Physisches Gold als Anlageform der modernen Zeit
2.1 Eigenschaften von Gold
2.2 Weltweite Goldmenge
2.3 Vorkommen von Gold
2.3.1 Gold in der Erdkruste
2.3.2 Gold im Meerwasser
2.3.3 Weltweite Fördermenge
2.4 Gold versus Geld
2.4.1 „Stock-to-Flow“-Rate von Gold
2.4.2 Gold und der Goldstandard
2.4.3 Zinseszins und Geldmenge
2.4.4 Schatten Gold Preis und Geldmenge
2.4.5 Gold im Verhältnis zu Aktien und Erdöl
2.4.6 Gold vs. Inflation und Deflation
2.4.7 Gold zahlt keine Zinsen
2.5 Der Goldmarkt – Angebot und Nachfrage
2.5.1 Goldpreis
2.5.2 Goldhandel
2.5.3 Goldfixing
2.5.4 Wieso Gold keine Blase ist
2.5.5 Goldpreismanipulation
2.6 Gold als stabilisierende Portfoliokomponente
2.6.1 Korrelation von Gold zu anderen Assetklassen
2.6.2 Gold und Volatilität
2.7 Gold aus charttechnischer Sicht
2.8 Gewichtseinheiten
2.8.1 Unze
2.8.2 Feinunze
2.8.3 Karat (Gold)
2.9 Direkte Goldanlage als physisches Gold
2.9.1 Goldmünzen
2.9.2 Preis von Münzen
2.9.3 Krugerrand (Südafrika)
2.9.4 Wiener Philharmoniker (Österreich)
2.9.5 Maple Leaf (Kanada)
2.9.6 Nugget / Känguru (Australien)
2.9.7 Britannia (Großbritannien)
2.9.8 Panda (China)
2.9.9 American Eagle (USA)
2.9.10 American Buffalo (USA)
2.9.11 Weitere Anlagemünzen in Gold
2.9.12 Goldbarren
2.9.13 Good Delivery
2.9.14 Preis von Barren
2.9.15 Echtheitsprüfung von Gold
2.9.16 Steuerliche Behandlung von Gold
2.10 Studie: Goldbesitz der Privatpersonen in Deutschland
2.10.1 Verteilung der insgesamt weltweiten Goldmenge
2.10.2 Goldbesitz der deutschen Privathaushalte
2.10.3 Anteil der Personen mit Goldbesitz an der Bevölkerung
2.10.4 Goldbesitz der deutschen Bevölkerung nach Vermögen und Einkommen
2.10.5 Bereitschaft den Goldbestand im Anlagevermögen zu erhöhen
2.10.6 Vergleich des Goldbesitzes in Deutschland, Frankreich und Italien
2.10.7 Fazit dieser Studie
2.11 Studie: Motive und Herkunft des Goldbesitzes der Privatpersonen in Deutschland
2.11.1 Gründe für den Erwerb von Gold
2.11.2 Zufriedenheit mit dem Goldbesitz
2.11.3 Physischer Goldbesitz im Vergleich zu goldbezogenen Wertpapieren
2.11.4 Herkunftsart des Goldbesitzes
2.11.5 Zeitpunkt der Goldkäufe
2.11.6 Aufbewahrung des Goldes
2.11.7 Formen des geplanten Golderwerbs
2.11.8 Ländervergleich: Anteil der Personen die Gold zu Anlagezwecken gekauft haben
2.11.9 Kernaussagen dieser Studie
3 Schluss
3.1 Zusammenfassung
3.2 Bewertung
3.3 Ausblick
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Fragestellung, ob physisches Gold eine geeignete und zeitgemäße Anlageform für die moderne Zeit darstellt. Dabei wird analysiert, inwieweit Gold als Wertaufbewahrungsmittel fungiert und welche Rolle es in einem modernen, diversifizierten Anlageportfolio einnimmt.
2.4.1 „Stock-to-Flow“-Rate von Gold
Eine sehr wichtige Eigenschaft von Gold ist die hohe Stock-to-flow Rate. Diese Rate gibt das Verhältnis zwischen der weltweit jährlichen Goldproduktion (flow) zur vorhandenen weltweiten Goldmenge (stock) an. Die folgende Abbildung zeigt wie viele Jahre Gold gefördert werden müsste um auf die jetzige weltweite Menge an Gold zu kommen. Mit einem Wert von 65 ist Gold im Verhältnis zu anderen Rohstoffen Spitzenreiter. Gold ist deshalb so wertvoll, weil die jährliche Produktion im Verhältnis zur im Umlauf befindlichen Menge an Gold so gering ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation des Autors dar und definiert die Forschungsfrage, ob physisches Gold eine zeitgemäße Anlageform ist.
2 Physisches Gold als Anlageform der modernen Zeit: Dieses Hauptkapitel erläutert die physischen Eigenschaften von Gold, vergleicht es mit Geldsystemen, analysiert den Goldmarkt sowie dessen Rolle als Portfoliokomponente und beinhaltet zwei Studien zum deutschen Goldbesitz.
3 Schluss: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, bewertet die Eignung von Gold als Anlageform mit einem positiven Urteil und gibt einen Ausblick auf noch zu klärende Fragestellungen.
Gold, physische Goldanlage, Goldbarren, Goldmünzen, Goldpreis, Anlagemünzen, Portfoliodiversifikation, Inflation, Währungsstabilität, Edelmetalle, Goldfixing, Kaufkrafterhalt, Goldnachfrage, Anlegerverhalten, Goldbesitz
Die Arbeit untersucht, ob physisches Gold als Anlageform in der heutigen Zeit geeignet ist und welchen Beitrag es zur Absicherung und Diversifikation eines Portfolios leisten kann.
Zentrale Themen sind die physikalischen Eigenschaften von Gold, der Vergleich von Gold mit dem Papiergeldsystem, die Dynamik des Goldmarktes (Angebot/Nachfrage) sowie eine empirische Auswertung des Goldbesitzverhaltens privater Anleger in Deutschland.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Gold eine geeignete Anlageform der modernen Zeit darstellt, insbesondere angesichts von Inflationsrisiken und Unsicherheiten im aktuellen Finanzsystem.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Marktdaten, Charttechniken sowie der Auswertung bestehender Finanzstudien zur Analyse des Goldbesitzes deutscher Privathaushalte.
Im Hauptteil werden unter anderem die „Stock-to-Flow“-Rate, der Goldstandard, der Einfluss von Zinseszins auf Geldmengen, Goldpreismanipulationen, die Funktion von Gold als stabilisierende Portfoliokomponente sowie eine detaillierte Übersicht verschiedener Anlagemünzen und Barren präsentiert.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Goldanlage, Edelmetalle, Werterhalt, Inflation, Portfoliodiversifikation und Goldmünzen/Goldbarren charakterisieren.
Diese Bezeichnung rührt von den besonderen physikalischen Eigenschaften her, wie der hohen Beständigkeit, der globalen Bekanntheit und der historischen Verwendung als ultimatives Geld bzw. Reservewährung über Jahrtausende hinweg.
Die Studien belegen das ausgeprägte Sicherheitsbedürfnis deutscher Anleger, die Gold insbesondere als Schutz vor Inflation und als langfristig wertstabile Anlageform betrachten, wobei physische Bestände (Barren/Münzen) gegenüber Wertpapieren bevorzugt werden.
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