Diplomarbeit, 2003
69 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Kundenzufriedenheit
2.1. Operationalisierung und Messung von Kundenzufriedenheit
2.1.1. Subjektive Zufriedenheitsmessung
2.1.1.1. Merkmalsorientierte Ansätze
2.1.1.2. Ereignisorientierte Ansätze
2.1.2. Objektive Zufriedenheitsmessung
2.2. Methoden und Instrumente zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit
2.2.1. Erhöhung des Produktnutzens
2.2.2. Dienstleistungen in den unterschiedlichen Phasen des Kaufaktes
2.2.3. Beschwerdemanagement
2.2.4. Total Quality Management
2.3. Einfluss von Kundenzufriedenheit auf den Unternehmenserfolg
2.4. Einfluss von Kundenzufriedenheit auf den Unternehmenswert
3. Mitarbeiterzufriedenheit
3.1. Operationalisierung und Messung von Mitarbeiterzufriedenheit
3.2. Methoden und Instrumente zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
3.2.1. Hygiene-Faktoren
3.2.2. Motivator-Faktoren
3.3. Einfluss von Mitarbeiterzufriedenheit auf den Unternehmenserfolg
4. Zusammenhang von Mitarbeiterinteraktion, -zufriedenheit und Kundenzufriedenheit
4.1. Einfluss der Arbeitszufriedenheit auf die Motivation, den Kunden zufrieden zustellen
4.2. Einfluss der Mitarbeiterzufriedenheit auf die Kundenzufriedenheit selbst (direkter Effekt)
4.3. Einfluss der Mitarbeiterzufriedenheit auf die Kundennähe (indirekter Effekt)
4.4. Einfluss der Mitarbeiterzufriedenheit auf die Kundenzufriedenheit über Moderatoren (moderierter Effekt)
4.5. Einfluss des Zusammenhangs zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit auf den Unternehmenserfolg
5. Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sowie deren Auswirkungen auf die Performance eines Unternehmens. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, wie eine gezielte Steigerung dieser Zufriedenheitsfaktoren den Unternehmenserfolg sowie den Unternehmenswert nachhaltig verbessern kann, wobei insbesondere die indirekten und moderierenden Wirkungsmechanismen beleuchtet werden.
2.1.1.2. Ereignisorientierte Ansätze
Die ereignisorientierten Messmethoden ermitteln die Kundenzufriedenheit anhand von Erlebnissen bei der Inanspruchnahme von Produkten und Dienstleistungen, d.h. bei allen personal- und nichtpersonalbezogenen gewöhnlichen und außergewöhnlichen Kontakten des Kunden mit der Unternehmung.
Zu den wichtigsten Verfahren zählen das Blueprinting, sequentielle Ereignismethode, die Critical-Incident-Methode sowie die Beschwerdeanalyse.
Die auf Shostack zurückgehende Methode des Blueprinting dient der Messung der Kontaktpunkte. Ziel ist die Darstellung und Analyse des Leistungserstellungsprozesses. Hierzu wird ein graphisches Ablaufdiagramm des Prozesses der Leistungserstellung gezeichnet, welches alle Tätigkeiten des Unternehmens beim Erstellungsprozess verdeutlicht. Alle Aktionen werden im Anschluss dahingehend untersucht, ob sie Kontaktpunkte zwischen Kunden und Unternehmen aufweisen. Diese Kontaktpunkte stellen den für den Kunden wahrnehmbaren Teil des Leistungserstellungsprozesses dar und werden deshalb durch die „line of visibility“ kenntlich gemacht.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Untersuchung, indem sie die Notwendigkeit von langfristigen Geschäftsbeziehungen gegenüber einer kostenorientierten Fokussierung hervorhebt und das Ziel der Arbeit zur Analyse der Auswirkungen von Zufriedenheit auf die Performance definiert.
2. Kundenzufriedenheit: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen, definiert das Konstrukt der Kundenzufriedenheit und analysiert sowohl subjektive als auch objektive Messmethoden sowie Instrumente zur gezielten Verbesserung der Kundenbindung.
3. Mitarbeiterzufriedenheit: Das Kapitel widmet sich der Definition der Mitarbeiterzufriedenheit und untersucht Methoden zur Steigerung, wobei insbesondere Hygiene- und Motivator-Faktoren nach Herzberg sowie deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg im Zentrum stehen.
4. Zusammenhang von Mitarbeiterinteraktion, -zufriedenheit und Kundenzufriedenheit: Hier werden die Interaktionen zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit analysiert, wobei direkte, indirekte und moderierte Effekte aufgezeigt werden, die den Einfluss des Personals auf die Kundenzufriedenheit verdeutlichen.
5. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und betont die Nichtlinearität des Zusammenhangs zwischen Zufriedenheit und Unternehmenserfolg sowie die Notwendigkeit eines optimalen Zufriedenheitsgrades.
Kundenzufriedenheit, Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenserfolg, Unternehmenswert, Kundenbindung, Performance-Management, Total Quality Management, Beschwerdemanagement, Dienstleistungsqualität, Arbeitsmotivation, Equity-Theorie, Balancetheorie, Marktpenetration, Mitarbeiterorientierung, Kundenorientierung
Die Arbeit analysiert den Einfluss von Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit auf die Steigerung der Unternehmungsperformance.
Die zentralen Themen sind die Operationalisierung und Messung von Zufriedenheit, Methoden zur Verbesserung dieser Werte sowie der monetäre Unternehmenserfolg.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Investitionen in die Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitern eine messbare Steigerung des Unternehmenserfolgs bewirken können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Anwendung betriebswirtschaftlicher Modelle wie dem C/D-Paradigma, der Zwei-Faktoren-Theorie und der Equity-Theorie.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Instrumenten zur Messung und Steigerung der Kundenzufriedenheit sowie der Mitarbeiterzufriedenheit und deren komplexer wechselseitiger Beeinflussung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Unternehmenserfolg, Kundenbindung, TQM, Leistungsindikatoren und der moderierte Effekt.
Hygiene-Faktoren sind Grundvoraussetzungen, deren Fehlen zu Unzufriedenheit führt; sie bieten jedoch kaum Potenzial für eine aktive Motivationssteigerung.
Sie postuliert einen positiven Zusammenhang, wonach zufriedene Mitarbeiter motivierter sind, Kunden zufrieden zu stellen, was wiederum zu höherer Kundenzufriedenheit führt.
Der direkte Effekt sieht Kundenzufriedenheit als Spiegelbild der Mitarbeiterzufriedenheit (Balancetheorie), während der indirekte Effekt die Kundennähe als vermittelnde Variable betrachtet.
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