Bachelorarbeit, 2012
109 Seiten, Note: 1,7
1. Themeneinführung und Arbeitsübersicht
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
1.3 Methodische Vorgehensweise und Auswahl der Experten
2. Corporate Happiness – eine Einführung
2.1 Erklärungen im Zusammenhang mit Corporate Happiness
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Die Entstehung des Corporate Happiness Ansatzes
2.1.3 Die unterschiedlichen Elemente von Corporate Happiness
2.2 Untersuchung der Relevanz von Corporate Happiness im heutigen Unternehmens- und Arbeitsumfeld
2.2.1 Der Faktor Mitarbeiter im heutigen Unternehmens- und Arbeitsumfeld
2.2.2 Abgeleitete Vorteile und Nutzen von Corporate Happiness für Mitarbeiter und Unternehmen
3. Die Ketten- und Privathotellerie in Deutschland
3.1 Allgemeine Zahlen und Fakten zur Entwicklung und Struktur
3.2 Die Personalpolitik in der Hotellerie – Herausforderungen und Chancen für die Zukunft
3.2.1 Exkurs: Arbeitsplatz Hotel – Warum es nicht leicht ist als Mitarbeiter dieser Branche „happy“ zu sein
3.2.2 Analyse der Herausforderungen im Hinblick auf die Personalpolitik
3.2.3 Analyse der Chancen im Hinblick auf die Personalpolitik
3.3 Best-Practise-Beispiel aus der Privathotellerie: Der Schindlerhof
4. Corporate Happiness in der Hotellerie
4.1 Beurteilung der Relevanz von Corporate Happiness in der Hotellerie
4.1.1 Analyse des gegenwärtigen Handelns der Branche in Bezug auf das Thema Mitarbeiter
4.1.2 Abgeleitete Aussagen zur Relevanz von Corporate Happiness für die Hotellerie
4.2 Die Grenzen von Corporate Happiness
5. Entwicklung einer Marketingstrategie zur Akquise
5.1 Einführung in die Marketing-Theorie
5.1.1 Definition Marketing
5.1.2 Die Marketingkonzeption und ihre Bestandteile
5.2 Notwendigkeit einer Marketingstrategie im Hinblick auf Corporate Happiness
5.3 Zusammenfassung der Beobachtungen und Stimmen aus der Hotellerie zum Thema Corporate Happiness
5.4 Übertragung der Marketing-Theorie auf die Praxis
5.4.1 Bestimmung der Zielgruppe
5.4.2 Bestimmung der kurz- und langfristigen Marketing-Ziele
5.4.3 Produktpolitik
5.4.4 Preispolitik
5.4.5 Distributionspolitik
5.4.6 Kommunikationspolitik
6. Fazit und kritischer Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Relevanz des Führungsansatzes „Corporate Happiness“ für die deutsche Ketten- und Privathotellerie zu untersuchen und basierend darauf eine gezielte Marketingstrategie zur Akquise von Hotelkunden zu entwickeln.
Die unterschiedlichen Elemente von Corporate Happiness
In der nachfolgenden Abbildung 2 werden die unterschiedlichen Elemente von Corporate Happiness aufgezeigt. Der Ansatz geht davon aus, dass die Bearbeitung dieser Elemente die Voraussetzung für ein zufriedeneres und glücklicheres Leben eines jeden Einzelnen ist. Dabei stehen die Bestandteile nicht in Wechselwirkung zueinander, sondern formen ein sich ergänzendes Gesamtmodell. Die Veränderung erfolgt zunächst in jeder Person. Aufbauend auf dieser Basis, führt die „Happiness“ jedes Mitarbeiters eines Unternehmens zu der sogenannten Corporate Happiness.
1. Themeneinführung und Arbeitsübersicht: Dieses Kapitel definiert die Problemstellung der Arbeit, den Fachkräftemangel und die sinkende Mitarbeiterbindung in der Branche, sowie den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2. Corporate Happiness – eine Einführung: Hier wird der Corporate-Happiness-Ansatz theoretisch fundiert, basierend auf der Positiven Psychologie, und als moderner Führungsansatz für Unternehmen vorgestellt.
3. Die Ketten- und Privathotellerie in Deutschland: Das Kapitel bietet eine Analyse der Branchenstruktur und untersucht kritisch die aktuelle Personalpolitik sowie die spezifischen Arbeitsbedingungen im Hotelgewerbe.
4. Corporate Happiness in der Hotellerie: Dieser Abschnitt verschmilzt beide Themenbereiche und bewertet die Relevanz einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur für die spezifischen Anforderungen der Hotelbranche.
5. Entwicklung einer Marketingstrategie zur Akquise: Auf Basis der theoretischen Grundlagen und Expertenmeinungen wird eine konkrete Marketingstrategie für Corporate Happiness entwickelt, mit Fokus auf Kommunikationsmaßnahmen.
6. Fazit und kritischer Ausblick: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und gibt eine Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung von Corporate Happiness für die Hotellerie und die Notwendigkeit fortlaufender Optimierungen.
Corporate Happiness, Mitarbeiterzufriedenheit, Hotellerie, Positive Psychologie, Marketingstrategie, Personalpolitik, Fachkräftemangel, Mitarbeiterbindung, Unternehmenskultur, Führung, Human Resources, Servicequalität, Mitarbeiterengagement, Akquise, Unternehmensführung
Die Arbeit untersucht, inwiefern der Führungsansatz „Corporate Happiness“ geeignet ist, um die Herausforderungen der Personalpolitik in der deutschen Ketten- und Privathotellerie zu bewältigen.
Die zentralen Themen sind Personalmanagement, die Anwendung der Positiven Psychologie im beruflichen Kontext, die spezifischen Herausforderungen der Hotellerie (wie Fluktuation und Fachkräftemangel) sowie die Entwicklung einer zielgerichteten Marketingstrategie.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung einer Marketingstrategie, mit der der Corporate-Happiness-Ansatz erfolgreich an Hotellerie-Betriebe vermarktet werden kann, um dort nachhaltig zur Mitarbeiterzufriedenheit und zum Unternehmenserfolg beizutragen.
Die Autorin stützt ihre Thesen und Erkenntnisse auf eine fundierte Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews mit Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Hotellerie (Kettenhotellerie, Privathotellerie und Verband).
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen von Corporate Happiness, eine detaillierte Analyse der deutschen Hotellandschaft, die Zusammenführung dieser beiden Themenbereiche sowie die schrittweise Entwicklung der Marketingstrategie (inklusive Zielgruppenbestimmung und Marketing-Mix) detailliert ausgearbeitet.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Corporate Happiness, Mitarbeiterzufriedenheit, Marketingstrategie, Personalpolitik, Hotellerie und Mitarbeiterbindung beschreiben.
Der Schindlerhof dient als Best-Practice-Beispiel für eine gelebte, mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur in der Privathotellerie, an dem sich die Anwendung der Prinzipien der Positiven Psychologie aufzeigen lässt.
Da Corporate Happiness ein erklärungsbedürftiges, emotionales Thema ist, lässt es sich nach Ansicht der Experten am besten persönlich vermitteln, um Vertrauen bei den Entscheidungsträgern (Hoteldirektoren, HR-Verantwortliche) aufzubauen.
Die Autorin stellt fest, dass ein Bewusstsein für den notwendigen Wandel in der Hotellerie vorhanden ist, es jedoch an konkreten Konzepten und an der Bereitschaft zur Investition in das Humankapital fehlt, was durch die Marketingstrategie adressiert werden soll.
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