Masterarbeit, 2011
88 Seiten, Note: Sehr Gut (1)
1. Einleitung
2. Non-Profit- und Non-Governmental Organisationen
2.1. Begriffsabgrenzung
2.1.1. Der Dritte Sektor
2.1.2. NPO
2.1.3. NGO
2.2. Rechtsformen
2.2.1. Verein
2.2.2. Stiftung
2.2.3. Genossenschaft
2.2.4. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
2.3. Finanzmittel
2.3.1. Spenden
2.3.2. Beitragsfinanzierung
2.3.3. Freiwilligenarbeit
2.3.4. Sponsoring
2.3.5. Preisfinanzierung
2.3.6. Subventionen/Förderungen
2.4. Der Dritte Sektor und die Entwicklungszusammenarbeit
2.5. Interaktion zwischen NGOs und der Europäischen Union
3. Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit in der Europäischen Union
3.1. Überblick über die Europäische Union und deren Institutionen
3.2. Rechtliche Grundlagen
3.2.1. EZA im Vertrag der Europäischen Union
3.2.2. Europäischer Konsens zur Entwicklungspolitik
3.2.3. Abkommen von Cotonou
3.2.4. Sonstige Abkommen
3.3. EU-Institutionen und Entwicklungszusammenarbeit
3.3.1. Europäischen Kommission
3.3.2. Rat der Europäischen Union
3.3.3. Europäisches Parlament
3.3.4. Wirtschafts- und Sozialausschuss
3.3.5. Europäische Investitionsbank
3.4. EZA-Gesetzgebung in der Europäischen Union
3.5. Ziele der Förderungen
3.6. Strukturfonds der EU
3.7. Kooperation mit Organisationen
3.8. EU-Budget für Entwicklungszusammenarbeit
4. Außenhilfeprogramme der EU
4.1. Generelle Förderprogramme im Überblick
4.1.1. Europäischer Entwicklungsfonds (EEF)
4.1.2. Instrument für Heranführungshilfe (IPA)
4.1.3. Instrument der Nachbarschaftspolitik (ENPI)
4.1.4. Instrument zur Entwicklungskooperation (DCI)
4.1.5. Instrument der Industrieländer (ICI)
4.1.6. Europäisches Instrument für Demokratie und Menschenrechte (EIDHR)
4.1.7. Instrument für Stabilität (IfS)
4.1.8. Instrument für nukleare Sicherheit (NSI)
4.1.9. Center for Development of Enterprise (CDE)
4.1.10. Pro€Invest
4.2. Regionale Förderprogramme
4.2.1. Alban
4.2.2. Erasmus Mundus
4.2.3. ALFA III
4.2.4. AL-Invest Regional Aid Programme
4.2.5. @LIS2 (Allianz für die Informationsgesellschaft)
4.2.6. URB-AL
4.2.7. EUROsociAL
4.2.8. LAIF
4.2.9. COPOLAD
4.2.10. EURO-SOLAR
4.2.11. EUrocLIMA
4.2.12. RALCEA
5. Fallbeispiel „Nuestros Pequeños Hermanos“
6. Mögliche Förderungen - Analyse
6.1. Mögliche Außenhilfeinstrumente
6.2. Mögliche Regionalförderungen
7. EU-Förderrichtlinien und Ausschreibungen für NPOs
7.1. Antragstellung
7.1.1. Teilnahmeberechtigung
7.1.2. Ausschreibung und Vergabe von Projekten und Förderungen
7.2. Wichtige Quellen und Nachschlagewerke
8. Experteninterview
9. Zusammenfassung
10. Anhänge
10.1. Gesetzestexte
10.1.1. Auszug aus dem AEUV: Ziele der EZA der EG
11. Verzeichnisse
11.1. Abbildungsverzeichnis
11.2. Literaturverzeichnis
11.3. Online Quellen
11.4. Abkürzungsverzeichnis
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen strukturierten Überblick über das komplexe EU-Fördersystem im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu geben und zu analysieren, welche spezifischen Förderprogramme für die Nichtregierungsorganisation „Nuestros Pequeños Hermanos“ in Frage kommen, um deren Arbeit in Lateinamerika zu unterstützen.
2.1. Begriffsabgrenzung
Die Begriffe Non-Profit Organisation (kurz NPO) und Non-Governmental Organisation (kurz NGO) sind sehr ähnlich und überschneiden sich großteils in ihrer Bedeutung. Da die meisten NGOs zugleich NPOs sind,1 werden in diesem Absatz überblicksartig beide Begriffe parallel zueinander erklärt.
2.1.1. Der Dritte Sektor
Generell kann man Organisationen und Institutionen in drei Sektoren unterteilen:
1. Der Staatssektor: umfasst Institutionen des politischen Systems und der Gerichtsbarkeit. Hierzu zählen auf transnationaler und supranationaler Ebene auch Rechtsregime, die auf Verträgen zwischen Nationalstaaten beruhen. Wenn sich auf dieser Ebene internationale zwischenstaatliche Organisationen oder Regierungsorganisationen bilden, werden diese im englischsprachigen Raum als International Governmental Organisations (IGOs) bezeichnet und können als das Gegenstück zu NGOs gesehen werden. Als Beispiele für IGOs können die UNO oder die EU genannt werden.2
2. Der Wirtschaftssektor: dieser Sektor stellt die freie Marktwirtschaft dar, die sich durch Maximierung von Gewinnen, also Gewinnstreben definieren lässt. Sowohl einzelne Individuen als auch kollektive Akteure wie multinationale Großkonzerne agieren am Markt als Nachfrager und Anbieter.3
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeit, sich im komplexen System der EU-Förderungen zurechtzufinden, stellt das Ziel der Arbeit vor und präsentiert das Fallbeispiel der Organisation „Nuestros Pequeños Hermanos“.
2. Non-Profit- und Non-Governmental Organisationen: Dieses Kapitel definiert und grenzt die Begriffe NPO und NGO voneinander ab, erläutert verschiedene Rechtsformen und stellt unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten vor.
3. Grundlagen der Entwicklungszusammenarbeit in der Europäischen Union: Das Kapitel beschreibt die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Rollen der zentralen EU-Institutionen und wie Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit in der EU beschlossen und umgesetzt werden.
4. Außenhilfeprogramme der EU: Hier werden die wichtigsten Instrumente der Gemeinschaftsaußenhilfe sowie spezifische regionale Förderprogramme für Lateinamerika detailliert beschrieben.
5. Fallbeispiel „Nuestros Pequeños Hermanos“: Es wird die Geschichte, Zielsetzung und Arbeitsweise der Organisation „Nuestros Pequeños Hermanos“ sowie deren Finanzierungssituation dargelegt.
6. Mögliche Förderungen - Analyse: Das Kapitel analysiert, welche der zuvor beschriebenen Außenhilfeinstrumente und regionalen Förderprogramme konkret für die Ziele und Projekte von „Nuestros Pequeños Hermanos“ in Lateinamerika geeignet sind.
7. EU-Förderrichtlinien und Ausschreibungen für NPOs: Dieses Kapitel bietet Informationen zu Antragstellung, Teilnahmeberechtigung sowie zu Verfahren bei der Vergabe von EU-Förderungen und verweist auf wichtige Informationsquellen.
8. Experteninterview: Das Experteninterview mit Frau Mag.a Andrea Schmid von der Austrian Development Agency (ADA) gibt Einblicke in die praktische Arbeit der EU-Förderung und bietet praxisnahe Einschätzungen zur Antragstellung.
9. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die wesentlichen Erkenntnisse über die EU als Fördergeber, die rechtlichen Fundamente und die spezifischen Möglichkeiten für die Beispielorganisation.
10. Anhänge: Dieser Teil enthält ergänzende Gesetzestexte, insbesondere den Auszug aus dem AEUV bezüglich der Ziele der Entwicklungszusammenarbeit der EG.
Europäische Union, Entwicklungszusammenarbeit, NGO, NPO, Außenhilfeprogramme, Finanzierung, Lateinamerika, Nuestros Pequeños Hermanos, Fördermittel, Europäische Kommission, Institutionen, Projektförderung, Antragstellung, Dritter Sektor, Nachhaltigkeit.
Die Arbeit untersucht das Fördersystem der Europäischen Union im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und analysiert, inwieweit Organisationen wie „Nuestros Pequeños Hermanos“ von diesen Mitteln profitieren können.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von NPOs und NGOs, die rechtlichen Grundlagen der EU-Entwicklungszusammenarbeit, eine Übersicht der EU-Außenhilfeinstrumente sowie die Analyse spezifischer regionaler Förderprogramme.
Ziel ist es, NGOs einen klaren Überblick über das komplexe EU-Fördersystem zu verschaffen und aufzuzeigen, wie sie erfolgreich Fördermittel für ihre entwicklungspolitische Arbeit beantragen können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der rechtlichen und strukturellen Rahmenbedingungen sowie auf der Durchführung eines Experteninterviews zur Praxis der EU-Förderung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis der NGO-Arbeit, eine detaillierte Darstellung der EU-Institutionen und Außenhilfeinstrumente sowie die spezifische Fallstudie und Förderanalyse für „Nuestros Pequeños Hermanos“.
Die zentralen Begriffe sind Europäische Union, Entwicklungszusammenarbeit, NGO, Fördermittel, Außenhilfe und Projektförderung.
Die Förderungen sind primär für Organisationen mit Hauptsitz in Österreich gedacht; kleine Organisationen haben oft Schwierigkeiten mit den hohen Anforderungen der Kommission, weshalb sie sich häufig gar nicht erst bewerben.
Es liegt an begrenzten Budgetressourcen; das ECHO-Programm selbst wird nicht gefördert, jedoch werden bestimmte präventive Maßnahmen wie DIPECHO unterstützt.
Durch die erste Stufe („Concept Note“) können Organisationen mit geringem Aufwand prüfen lassen, ob ihr Vorhaben den Anforderungen entspricht, bevor sie die umfangreiche „Full Application“ erstellen müssen.
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