Diplomarbeit, 1997
64 Seiten, Note: 4,5
1. Einleitung
2. Die Speisekarte
2.1. Die Geschichte der Speisekarte
2.2. Der IST-Zustand der Speisekarte
2.3. Sinn und Zweck der Speisekarte
3. Die Macht der Farben
3.1. Was können Farben auf der Speisekarte erreichen?
3.2. Die Speisekarte und die Werbung
3.3. Die Farben und der Appetit
3.4. Die Farben und ihre Wirkungen
3.5. Tabellarische Darstellungen
4. Die Speisekarte und das „Corporate Design“
4.1. Die Speisekarte und das Design
4.2. Die Speisekarte und die Architektur
4.3. Die Speisekarte und das Logo
4.4. Die Speisekarte und das Image
5. Die Fragebogenauswertung
5.1. Meine Untersuchungen und ihre Resultate
5.2. Die Beurteilungen aus gastronomischer Sicht:
5.3. Die Beurteilungen aus grafischer Sicht:
5.4. Die Beurteilungen aus psychologischer Sicht:
5.5. Meine Beurteilung zu den Farben
5.6. Die Erklärungen der Nachher-Version des Café „Damas“
6. Die Speisekartenherstellung
6.1. Die Speisekarte und ihre Entstehung
5.2. Die Design-Technologien für jedermann
5.3. Die Speisekarte auf Bestellung
5.4. Die Zusammenarbeit mit Designers
5.5. Die zwei Speisekarten-Neugestaltungen
5.5.1 Das Restaurant „Da Roberto“
5.5.2 Die Kritiken der Vorher-Versionen des Restaurants „Da Roberto“
5.5.3 Die Erklärungen zu den Nachher-Versionen des Restaurants „Da Roberto“
5.5.4 Das Café „Damas“
5.5.5 Die Kritik zur Vorher-Version des Café „Damas“
7. Die Schlussfolgerungen
7.1. Die Wichtigkeit der Speisekarte-Farbe
7.2. Die Speisekarten-Farbe
7.3. Die Farben des Appetits
7.4. Das Rechteck als Format
7.5. Die Gestaltung mit Farbe
7.6. Die Ziele der Speisekartenfarbe
7.7. Die Farben und ihr Restaurant-Typ
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Farben und Formen von Speisekarten strategisch genutzt werden können, um das Kaufverhalten der Gäste positiv zu beeinflussen und die Identität eines Gastronomiebetriebes (Corporate Identity) zu stärken.
3.1. Was können Farben auf der Speisekarte erreichen?
Die Frage, welche Farbe und welche Form eine Speisekarte haben sollte, stellten sich sicher schon viele Gastronomen und Designer; auch solche, die sich mit dem Wesen der Farben noch wenig abgegeben haben und manchmal Wunderdinge von ihnen erwarten. Um hier zu ordnen, muss man erst einmal wissen, wie man das Ziel, Ware abzusetzen, erreicht. Es handelt sich im Grunde, gemäss Dr. Heinrich Frieling, darum, AUFMERKSAMKEIT und INTERESSE zu erwecken, dieses durch die Aufmerksamkeit erweckte Interesse in ein BEDÜRFNIS zu verwandeln und dann dieses Bedürfnis nach eben diesem Angebot zu richten. Somit richten sie sich nach dem Schlagwort: AIDA
Attention (Aufmerksamkeit)
Interest ( Interesse)
Desire (Wunsch)
Action ( Kaufhandlung)
Eine isolierte Behandlung der einzelnen Punkte ist von der Werbung aus betrachtet, nicht möglich, denn Aufmerksamkeit ohne Interesse ist sinnlos für den Kauferfolg. Ein Wunsch ohne zuerst gewecktes Interesse und ohne Bedürfnis ist auch mit dem Farbenspiel nicht möglich, aber die Farbe kann beeinflussen.
1. Einleitung: Erläutert die Relevanz der Speisekarte als integraler Bestandteil der Corporate Identity und stellt die Mission der Arbeit vor, die wirkungsvolle Nutzung von Farben und Formen zu untersuchen.
2. Die Speisekarte: Beschreibt die historische Entwicklung der Menükarte sowie deren IST-Zustand und ihre Funktion als wichtiges Kommunikations- und Verkaufsinstrument.
3. Die Macht der Farben: Analysiert die psychologische Wirkung verschiedener Farben auf den Appetit und das Kaufverhalten der Gäste basierend auf Erkenntnissen der Farblehre.
4. Die Speisekarte und das „Corporate Design“: Erörtert die Notwendigkeit, dass die Speisekarte in Form, Design und Logo mit der restlichen Identität des Betriebes harmonieren muss.
5. Die Fragebogenauswertung: Präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten Umfrage zur Wirkung von Farb- und Formwahl auf das Gästeempfinden und die Meinung von Fachleuten.
6. Die Speisekartenherstellung: Bietet einen praktischen Leitfaden für die Gestaltung von Speisekarten, von technologischen Möglichkeiten bis hin zur Zusammenarbeit mit Designern und konkreten Fallbeispielen.
7. Die Schlussfolgerungen: Fasst die Kernergebnisse zusammen und liefert konkrete Richtlinien für Gastronomen, um die Speisekarte optimal auf ihr Betriebskonzept abzustimmen.
Speisekarte, Corporate Identity, Farbenpsychologie, Kaufverhalten, Restaurant-Design, Menügestaltung, Farbwirkung, Marketing, Gastronomie, Speisekartenherstellung, Zielgruppe, Design, AIDA-Modell, Restaurantkonzept
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Gastronomen Farben und Formen bei der Gestaltung ihrer Speisekarte gezielt einsetzen können, um sowohl das Gästeerlebnis zu verbessern als auch das Kaufverhalten zu beeinflussen.
Die zentralen Themen umfassen die psychologische Farbwirkung, den Zusammenhang zwischen Speisekarten-Layout und Corporate Identity sowie die methodische Auswertung von Gästepräferenzen durch Umfragen.
Das Hauptziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie eine optimale, kunden- und betriebsgerechte Speisekarte gestaltet sein sollte, um den unternehmerischen Erfolg zu unterstützen.
Die Arbeit stützt sich auf Literaturanalysen zur Farblehre (u.a. Max Lüscher, Dr. Heinrich Frieling) sowie auf eine empirische Umfrage zur Auswertung von Kundenmeinungen hinsichtlich Farben und Formen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Farben, die Bedeutung des Corporate Designs für Restaurants und eine detaillierte Auswertung von Fragebögen, gefolgt von praktischen Tipps zur Herstellung.
Wesentliche Begriffe sind Corporate Identity, Farbwirkung, Speisekartengestaltung, Marketing in der Gastronomie und die Verbindung von Ästhetik und wirtschaftlichem Erfolg.
Farben wie Rot, Orange und Grün werden als besonders appetitanregend eingestuft, da sie starke visuelle Reize setzen, während Blau eher als beruhigend empfunden wird und weniger stark den Hunger stimuliert.
Diese Fallbeispiele dienen dazu, die theoretischen Ansätze der Arbeit auf konkrete, grundverschiedene Gastronomiekonzepte anzuwenden und zu zeigen, wie Design-Neugestaltungen in der Praxis umgesetzt werden können.
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