Diplomarbeit, 2012
79 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 DAX Renditen der Vergangenheit
2.1 Empirische Studie der DAX Renditen anhand des DAI Renditedreiecks
2.1.1 Jahreszeiträume von 5 Jahren
2.1.2 Jahreszeiträume von 10 Jahren
2.1.3 Jahreszeiträume von 15 Jahren
2.1.4 Jahreszeiträume von 20 Jahren
2.1.5 Jahreszeiträume von 25 Jahren
2.1.6 Jahreszeiträume von 30 Jahren
2.1.7 Jahreszeiträume von 35 Jahren
2.1.8 Jahreszeiträume von 40 Jahren
2.1.9 Jahreszeiträume von 45 Jahren
2.1.10 Jahreszeiträume von 50 Jahren
2.1.11 Jahreszeiträume von 55 Jahren
2.1.12 Jahreszeiträume von 60 Jahren
2.2 Zusammenfassung der empirischen Studie
2.3 Resultate der Studie
2.4 Modellannahme
2.5 Weitere Studien
3 Fundamentale Aktienbewertung
3.1 Wert einer Aktie
3.1.1 Kurswert
3.1.2 Buchwert
3.1.3 Ertragswert
3.1.4 Substanzwert
3.1.5 Liquidationswert
3.2 Unternehmenskennzahlen
3.2.1 KGV
3.2.2 KCFV
3.2.3 KBV
3.2.4 KUV
3.2.5 Dividendenrendite
3.3 Abschließende Studie und Fazit
4 Der Begriff Value Investing
4.1 Unterscheidung zur allgemeinen Unternehmensbewertung
4.2 Markt Effizienz Hypothese
4.2.1 Schwache Form
4.2.2 Halbstrenge Form
4.2.3 Starke Form
4.2.4 Implikationen der Kapitalmarkteffizienz
4.3 Behavioral Finance
4.3.1 Selbstüberschätzung
4.3.2 Selektive Wahrnehmung
4.3.3 Überreaktion und Unterreaktion
4.3.4 Herdenverhalten
4.3.5 Mentale Buchführung
4.3.6 Repräsentativitätsheuristik
4.3.7 Verfügbarkeitsheuristik
4.3.8 Home Bias und Kalenderanomalien
4.3.9 Fazit der Behavioral Finance
4.4 Value Investing Prozess
4.4.1 Suchstrategie (Stock-Picking)
4.4.2 Bewertung
4.4.3 Zeitaspekt
4.4.4 Sicherheitsmarge
4.4.5 Diszipliniertes Kaufen/Verkaufen
4.5 Value Investing Methoden
4.5.1 Methode nach Graham
4.5.2 Methode nach Buffett
4.5.3 Drei Schichtenmodell des Werts nach Greenwald
5 DCF Verfahren
5.1 Entity Verfahren
5.2 Equity Verfahren
6 Value Investing in der Praxis
6.1 Fallbeispiel zu Intel
6.2 Anforderungen an den Analyseansatz
6.3 Bewertung nach der Entity Methode
6.3.1 Bestimmung des nachhaltigen Gewinns
6.3.2 Hypothese zu den Kapitalkosten
6.3.3 Hypothese zur Wachstumsrate (g)
6.3.4 Ableitung zum inneren Wert nach der Entity Methode
6.4 Bewertung nach der Equity Methode
6.4.1 Bestimmung des normalisierten Gewinns
6.4.2 Hypothese zum CAPM
6.4.3 Ableitung zum inneren Wert nach der Equity Methode
6.5 Grafische Darstellung der verschiedenen Kursverläufe
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Anlagestrategie des Value Investing und analysiert deren Potenzial, durch Stock-Picking langfristige Überrenditen gegenüber dem Markt zu erzielen. Dabei steht die Bestimmung des sogenannten „inneren Wertes“ einer Aktie im Zentrum, um diesen mit dem aktuellen Marktkurs abzugleichen und fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen.
3.1 Wert einer Aktie
Oftmals wird in der Unternehmensbewertung nicht klar zwischen Preis und Wert unterschieden. (Henselmann und Kniest, 2002: 16.) Bei der Ermittlung von Unternehmenswerten hat der Investor keine spezifischen Bewertungssubjekte vor Augen, er ermittelt lediglich einen Unternehmenswert aus Sicht des Kapitalmarktes, d.h. aus der Sichtweise der dort operierenden Fremd- und Eigenkapitalgeber. (Seppelfricke, 2012: 7.)
Der Wert einer Aktie kann auf unterschiedlichste Weise berechnet werden. Es stehen einige Methoden zur Bestimmung des Wertes von Unternehmen, beispielsweise der Buchwert, der Substanzwert oder der Ertragswert, zur Disposition. Käufer und Verkäufer ein und derselben Aktie haben unterschiedliche subjektive Wertvorstellungen vom Wert dieser Aktiengesellschaft. (Henselmann und Kniest, 2002: 16.) Der Wert einer Aktie wird letztlich aufgrund langfristig fundamentaler Einflussgrößen ermittelt. (Spremann, 2008: 6.)
Der Value Investor, in einem späteren Kapitel wird noch näher auf den Begriff eingegangen, muss abwägen können, ob Anteile an einer Unternehmung derzeit aus fundamentaler Sicht günstig oder teuer an der Börse gehandelt werden. Es werden auch subjektive Werteinflüsse und Emotionen aus der Bewertung ausgeblendet. (Seppelfricke, 2012: 7.) Ganz im Gegenteil zum fundamentalen Wert einer Aktie steht der Kurswert oft in einem irrationalen Verhältnis zu diesem Wert. Gründe dafür sind in der neu entstandenen Wissenschaft, der „Behavioral Finance“, zu suchen.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Anlagestrategie des Value Investing vor und skizziert die methodische Vorgehensweise, welche fundamentale Analyse und Behavioral Finance zur Bestimmung des „inneren Wertes“ einer Aktie kombiniert.
2 DAX Renditen der Vergangenheit: Dieses Kapitel untersucht empirisch die historische Wertentwicklung des DAX über verschiedene Anlagezeiträume hinweg, um Anhaltspunkte für zu erwartende Renditen und Volatilitäten zu liefern.
3 Fundamentale Aktienbewertung: Hier werden zentrale Methoden und Kennzahlen der Unternehmensbewertung wie Buchwert, Ertragswert und KGV vorgestellt, die dem Value Investor als Basis für rationale Anlageentscheidungen dienen.
4 Der Begriff Value Investing: Dieses Kapitel erläutert die Grundprinzipien des Value Investing, setzt diese in Kontrast zur Markteffizienzhypothese und beleuchtet psychologische Aspekte des Anlegerverhaltens.
5 DCF Verfahren: Hier werden die Discounted Cashflow (DCF) Ansätze, speziell Entity- und Equity-Verfahren, als methodisches Werkzeug zur Bestimmung des fundamentalen Unternehmenswertes dargelegt.
6 Value Investing in der Praxis: In diesem Kapitel wird das theoretisch erarbeitete Wissen anhand eines praktischen Fallbeispiels der Intel-Aktie auf die Unternehmensbewertung angewendet.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Value-Investing-Strategie, die ihre Wirksamkeit als praktikabler Ansatz zur Erzielung von Überrenditen durch Rationalität und Disziplin unterstreicht.
Value Investing, Stock-Picking, innerer Wert, Fundamentalanalyse, DAX Renditen, Markteffizienzhypothese, Behavioral Finance, Unternehmensbewertung, DCF Verfahren, Sicherheitsmarge, Kurs-Gewinn-Verhältnis, Kapitalkosten, langfristige Anlage, Aktienrendite, Unternehmensanalyse.
Die Arbeit untersucht die Anlagestrategie des Value Investing und analysiert, inwiefern Investoren durch gezieltes Stock-Picking und die fundamentale Bestimmung eines inneren Wertes langfristig Überrenditen erzielen können.
Zu den zentralen Themen gehören die historische Performance des DAX, fundamentale Bewertungsmethoden, der Konflikt zwischen effizienten Märkten und Behavioral Finance sowie praktische Bewertungsverfahren wie die DCF-Methode.
Das Ziel ist es, zu zeigen, dass durch die Methode des Value Investing eine Überrendite am Aktienmarkt erzielt werden kann, indem Unternehmen anhand ihrer fundamentalen Daten exakt bewertet und unterbewertete Titel identifiziert werden.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus empirischer Datenanalyse (DAX-Renditedreieck), Literaturrecherche zur Fundamentalanalyse und verhaltensökonomischen Ansätzen sowie die Anwendung von DCF-Modellen in der Praxis.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Vorstellung von Kennzahlen, eine kritische Diskussion der Markteffizienzhypothese unter Einbeziehung der Behavioral Finance, sowie die systematische Anwendung von Unternehmensbewertungsmodellen in einer Fallstudie.
Value Investing, Stock-Picking, innerer Wert, Fundamentalanalyse, Markteffizienz, Behavioral Finance und Unternehmensbewertung.
Während die Markteffizienzhypothese besagt, dass Kurse jederzeit alle verfügbaren Informationen widerspiegeln und Überrenditen somit unmöglich sind, setzen Value Investoren darauf, dass Marktirrationalitäten eine Diskrepanz zwischen Kurs und wahrem Wert schaffen, die genutzt werden kann.
Die Sicherheitsmarge dient dazu, das Risiko bei der Bewertung einer Aktie zu minimieren. Sie verlangt, dass der aktuelle Kurswert deutlich unter dem ermittelten inneren Wert liegen muss, um sich gegen ungünstige Marktentwicklungen zu schützen.
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