Bachelorarbeit, 2012
35 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Einbindung der int. Preispolitik in Internationalisierungsstrategien
2.1 Entscheidungen auf dem Weg zu einer erfolgreichen Internationalisierungsstrategie
2.2 Beschreibung der internationalen Preisfestsetzung
2.2.1 Vorstellung der Preisstrategien: Abschöpfung vs. Penetration
2.2.2 Veranschaulichung der int. Koordination von Preisstrategien: Differenzierung vs. Standardisierung
3. Analyse der Einflussgrößen auf die int. Preispolitik
3.1 Einwirkung der Nachfrage auf die int. Preispolitik
3.2 Betrachtung angebotsseitiger Rahmenbedingungen
3.3 Untersuchung konkurrenzbezogener Faktoren
3.4 Umfeldbedingungen mit Bedeutung für die int. Preispolitik
3.5 Zusammenfassende Betrachtung aller Parameter & Hervorhebung der bedeutendsten Variablen für die int. Preispolitik in Europa
4. Betrachtung und Analyse der int. Preispolitik der Bayer AG
4.1 Beschreibung der Marktsituation & Internationalität der Bayer AG
4.2 Darstellung der internationalen Preispolitik der Bayer AG am Beispiel des Präparats Aspirin
5. Implikationen für das Marketing
6. Fazit
Die Arbeit untersucht die Planung und Umsetzung einer internationalen Preispolitik am Beispiel der Bayer AG, mit einem speziellen Fokus auf das Präparat Aspirin. Ziel ist es, die internationale Preisgestaltung in den Kontext von Internationalisierungsstrategien einzuordnen und die maßgeblichen Einflussfaktoren unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Gesundheitsmarktes zu identifizieren.
2.2.1 Vorstellung der Preisstrategien: Abschöpfung vs. Penetration
Innerhalb der internationalen Preispolitik ergibt sich die Frage, wie ein Unternehmen sein Produkt positionieren möchte. Dies geschieht hauptsächlich über das vom Kunden wahrgenommene Verhältnis aus Preis und Leistung. Abhängig davon ergibt sich eine Niedrig-, Mittel- oder Premiumpreis-Position, wenn der relativ wahrgenommene Preis und die Leistung übereinstimmen. Ein wettbewerblicher Vorteil darf angenommen werden, falls die Leistung aus der Sicht des Kunden den Preis übersteigt. Wohingegen bei einem Preis, der die relativ wahrgenommene Leistung übertrifft, ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz entsteht. Zwei grundlegende Preisstrategien lassen sich daraus ableiten. Favorisiert das Unternehmen die Qualität eines Produktes, um sich von seinen Kontrahenten abzuheben, wird die Präferenzstrategie verfolgt. Konträr dazu steht die angestrebte Kostenführerschaft, bei der vor allem niedrige Preise ein Kaufargument darstellen sollen. Eine Erweiterung dieses Ansatzes findet sich in der Mischkalkulation.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik internationaler Preissetzung bei global agierenden Pharmaunternehmen ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Koordination dieser Preise anhand der Bayer AG zu analysieren.
2. Einbindung der int. Preispolitik in Internationalisierungsstrategien: Dieses Kapitel verknüpft preispolitische Maßnahmen mit allgemeinen Strategien der Internationalisierung und beschreibt Methoden der Preisfestsetzung sowie deren Koordination zwischen verschiedenen Ländermärkten.
3. Analyse der Einflussgrößen auf die int. Preispolitik: Hier werden zentrale Parameter wie Nachfrage, angebotsseitige Bedingungen, Konkurrenzeinflüsse und staatliche Rahmenbedingungen untersucht, die eine internationale Preisdifferenzierung oder Standardisierung notwendig machen.
4. Betrachtung und Analyse der int. Preispolitik der Bayer AG: Dieses Kapitel wendet die theoretischen Erkenntnisse auf die Pharmabranche an und analysiert die Preissetzung der Bayer AG, insbesondere anhand des Beispiels Aspirin in Frankreich und Deutschland.
5. Implikationen für das Marketing: Hier werden die Ergebnisse der Analyse auf zukünftige Marketingstrategien übertragen, wobei insbesondere auf die zunehmende Annäherung europäischer Märkte und den Umgang mit Reimporten eingegangen wird.
6. Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit einer ausgewogenen Balance zwischen Standardisierung und Differenzierung und empfiehlt für zukünftige Studien eine vertiefte Analyse konkurrenzseitiger Einflussfaktoren.
Internationale Preispolitik, Bayer AG, Aspirin, Preisstrategie, Marketing, Internationalisierungsstrategie, Preisdifferenzierung, Standardisierung, Pharmaindustrie, Arbitrage, Kaufkraft, Wettbewerb, Reimporte, Markteintritt, Preiskorridor
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen und strategischen Ansätze bei der Planung und Umsetzung einer internationalen Preispolitik für global tätige Unternehmen, unter besonderer Berücksichtigung der Pharmaindustrie.
Die zentralen Themen umfassen die Einbindung der Preispolitik in Internationalisierungsstrategien, die Analyse von Einflussgrößen wie Nachfrage und Wettbewerb sowie die praktische Anwendung von Preisstrategien (z. B. Abschöpfung, Penetration) in einem internationalen Kontext.
Das Ziel ist es, die internationale Koordination der Preise anhand der Bayer AG zu erläutern und zu verdeutlichen, wie länderspezifische Faktoren die Preisgestaltung beeinflussen.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie einer praktischen Fallstudienanalyse der Bayer AG, speziell bezogen auf das Präparat Aspirin im Vergleich der Märkte Deutschland und Frankreich.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einordnung der Preispolitik, eine detaillierte Analyse der Einflussgrößen (Nachfrage, Angebot, Konkurrenz, Umfeld) sowie eine spezifische Fallstudie zur Preispolitik der Bayer AG.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Internationale Preispolitik, Bayer AG, Preisstrategien, Differenzierung, Standardisierung, Pharmaindustrie und Arbitrage.
Aspirin dient als einheitlich verfügbares Fallbeispiel, anhand dessen die Unterschiede in der internationalen Preissetzung zwischen den Nachbarländern Frankreich und Deutschland sowie die Auswirkungen der Einflussfaktoren (wie Mehrwertsteuer oder staatliche Regulierung) konkret demonstriert werden können.
Reimporteure nutzen Preisdifferenzen zwischen Ländern aus und erschweren dadurch die Umsetzung einer zentral gesteuerten Preisstrategie, da sie die Präparate in günstigeren Märkten wie Frankreich kaufen und zu Preisen unterhalb des deutschen Niveaus im Heimatmarkt anbieten.
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