Bachelorarbeit, 2010
27 Seiten, Note: 1,7
1. Organizational Citizenship Behavior (OCB) - Erfolgsfaktor für Unternehmen
2. Das Konstrukt OCB
2.1 Begriffsklärung und Einordnung
2.2 Abgrenzung zu ähnlichen Konstrukten
2.3 Befunde zu den Dimensionen
3. Wissenschaftlicher Erkenntnisstand zu den Determinanten und Konsequenzen von OCB
3.1 Determinanten von OCB
3.1.1 Die vier Arten von Determinanten
3.1.2 Modelle und einzelne Determinanten
3.2 Konsequenzen von OCB
3.2.1 Konsequenzen für den Einzelnen
3.2.2 Konsequenzen für den Unternehmenserfolg
4. Implikationen für die Unternehmenspraxis
4.1 Empfehlungen zur Förderung von OCB
4.1.1 Förderung durch Vorgesetzte
4.1.2 Förderung durch die Personalabteilung
4.2 Einschränkungen für Unternehmen im Umgang mit OCB
5. Ergebnis der Arbeit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Entstehungsbedingungen von Organizational Citizenship Behavior (OCB) zu analysieren und dessen Auswirkungen auf das Individuum sowie die Organisation zu untersuchen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Was bewirkt OCB unter welchen Voraussetzungen und wie kann ein Unternehmen diesen Erfolgsfaktor nutzen?
2.1 Begriffsklärung und Einordnung
Unter Organizational Citizenship Behavior versteht Organ ein „individuelles Verhalten, das im eigenen Ermessen liegt, nicht direkt oder explizit durch das formale Belohnungssystem gewürdigt wird und in Summe das effiziente und effektive Funktionieren der Organisation fördert“. „Es besteht aus informellen Beiträgen, welche die Teilnehmer anbieten oder vorenthalten können ohne Aussicht auf Sanktionen oder formelle Prämien“. Weiterer Bestandteil sind persönliche Einstellungen, wie z.B. das Aushalten kleinerer Unbehaglichkeiten und Frustrationen, ohne darauf durch Leistungsverweigerung zu reagieren.
Später begegnete Organ Kritik an seiner Definition, indem er einige Unklarheiten, welche er selbst als Schwachstellen bezeichnete, weiter erläuterte. Die Bezeichnung „nach eigenem Ermessen“ wurde deshalb kritisiert, weil OCB viele Elemente enthält, die je nach Meinung des Beobachters auch als zur Stellenaufgabe gehörend bezeichnet werden können, was den Aspekt der Freiwilligkeit ausschließen würde. Organ betont deshalb, dass aus der Bezeichnung „nach eigenem Ermessen“ nur hervorgeht, dass das gezeigte Verhalten keinen formalen Verträgen und Stellenbeschreibungen folgt.
1. Organizational Citizenship Behavior (OCB) - Erfolgsfaktor für Unternehmen: Einleitung in das Thema, die Relevanz des OCB-Konstrukts für den Unternehmenserfolg sowie die Darstellung der Entwicklung der Forschungsaktivitäten.
2. Das Konstrukt OCB: Definition von OCB, Abgrenzung von verwandten Konzepten wie der Contextual Performance und Vorstellung der gängigen OCB-Dimensionen.
3. Wissenschaftlicher Erkenntnisstand zu den Determinanten und Konsequenzen von OCB: Analyse der Faktoren, die OCB auslösen, sowie der Auswirkungen auf die individuelle Leistungsbeurteilung, das Wohlbefinden und die organisationale Effektivität.
4. Implikationen für die Unternehmenspraxis: Darstellung praktischer Maßnahmen für Vorgesetzte und Personalabteilungen zur Förderung von OCB sowie Aufzeigen potenzieller Risiken bei falschem Umgang.
5. Ergebnis der Arbeit und Ausblick: Zusammenfassende Synthese der Ergebnisse und Schlussfolgerungen bezüglich der strategischen Relevanz von OCB für zukunftsfähige Unternehmen.
Organizational Citizenship Behavior, OCB, Extrarollenverhalten, Mitarbeiterzufriedenheit, Organisationale Effektivität, Leistungsbeurteilung, Arbeitsmoral, Personalmanagement, Vorgesetztenverhalten, Fairness, Gerechtigkeit, Vertrauen, Unternehmenskultur, Arbeitsleistung, Arbeitsmotivation.
Die Arbeit befasst sich mit dem Konstrukt "Organizational Citizenship Behavior" (OCB), also freiwilligem Engagement von Mitarbeitern, das über die formale Stellenbeschreibung hinausgeht und zum Erfolg einer Organisation beiträgt.
Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Klärung, den theoretischen und empirischen Determinanten, den Konsequenzen für Einzelne und Unternehmen sowie praktischen Management-Ansätzen zur Förderung dieses Verhaltens.
Die Arbeit zielt darauf ab zu klären, welche Wirkungen OCB entfaltet, unter welchen Voraussetzungen es entsteht und wie Unternehmen dieses gezielt als Erfolgsfaktor einsetzen können.
Es handelt sich um eine theoretisch-empirische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Metaanalysen sowie empirischer Studien zum Thema OCB basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Erläuterung des Konstrukts, die Analyse der Ursachen (Determinanten) und Wirkungen (Konsequenzen) sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Führung und Personalabteilung.
Wichtige Begriffe sind Organizational Citizenship Behavior (OCB), Extrarollenverhalten, Mitarbeiterzufriedenheit, organisationale Effektivität, Fairness und Personalmanagement.
Die Zufriedenheit wird als zentraler Mediator identifiziert. Sie dient als Bindeglied zwischen verschiedenen Faktoren wie Fairness oder dem Verhältnis zum Vorgesetzten und dem tatsächlichen OCB-Verhalten der Mitarbeiter.
Die Abgrenzung ist schwierig, da viele Konstrukte wie "Contextual Performance" oder "Prosocial Organizational Behavior" inhaltliche Überschneidungen aufweisen und die Literatur teilweise unterschiedliche Definitionen für ähnliches Verhalten verwendet.
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