Forschungsarbeit, 2012
49 Seiten
Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg
Die Dissertation befasst sich mit der Darstellung des Holocaust in österreichischen und bayerischen Geschichtsschulbüchern der Sekundarstufe eins. Sie analysiert die Entwicklung der Thematisierung des Holocaust seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und versucht, Rückschlüsse auf den politischen Diskurs zum Holocaust zu ziehen. Darüber hinaus werden die in den Lehrplänen vorgeschriebenen Inhalte und pädagogisch-didaktischen Konzepte untersucht.
Die Einleitung erläutert die Zielsetzung und Forschungsfragen der Dissertation, die sich mit der Darstellung des Holocaust in österreichischen und bayerischen Geschichtslehrbüchern beschäftigt. Sie beleuchtet den methodischen Rahmen und die Auswahl der Schulbücher für die Analyse. Kapitel 2 präsentiert die Ergebnisse der Raumanalyse, die die quantitative Verteilung von Inhalten zum Holocaust und zum Nationalsozialismus in den Schulbüchern untersucht. Die Analyse konzentriert sich auf verschiedene Kategorien wie den nationalsozialistischen Antisemitismus, antijüdische Gesetzgebung, das Novemberpogrom, Vertreibung und Ghettoisierung, Konzentrations- und Vernichtungslager, jüdischen Widerstand, Frauen im Holocaust und Schuld und Verantwortung. Kapitel 3 enthält die deskriptive Analyse, die sich mit der Darstellung des nationalsozialistischen Antisemitismus in den Schulbüchern verschiedener Jahrzehnte beschäftigt. Sie untersucht die Entwicklung der Darstellung und analysiert die verwendeten Texte und Bilder.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Holocaust, Gedenkstättenpädagogik, Geschichtsunterricht, Sozialkunde/Politische Bildung, Sekundarstufe eins, Österreich, Bayern, Schulbuchforschung, Gruppenanalyse, Antisemitismus, Nationalsozialismus, Vertreibung, Ghettoisierung, Konzentrationslager, Vernichtungslager, Jüdischer Widerstand, Schuld und Verantwortung.
Die Arbeit analysiert 46 Geschichtsbücher seit 1945 und zeigt eine Entwicklung von der Marginalisierung in den 50er Jahren hin zu einer zentralen Thematisierung in heutigen Werken.
Ja, die Dissertation führt einen Vergleich durch, um nationale Besonderheiten in der Erinnerungskultur und der pädagogischen Vermittlung des Nationalsozialismus aufzuzeigen.
Untersucht werden unter anderem Antisemitismus, antijüdische Gesetze, das Novemberpogrom, Konzentrationslager, jüdischer Widerstand sowie Schuld und Verantwortung.
Sie umfasst didaktische Konzepte, die den Besuch von authentischen Orten des Terrors vorbereiten und die moralische sowie historische Urteilsbildung der Schüler fördern.
Die deskriptive Analyse zeigt, wie sich Begriffe und Erklärungsmodelle in diesem Jahrzehnt im Vergleich zu den 50er Jahren und der Zeit nach 1990 gewandelt haben.
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