Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Unternehmensbewertung nach der Entity-Methode und untersucht dabei insbesondere die Rolle des Weighted Average Cost of Capital (WACC). Ziel der Arbeit ist es, die Anwendung der Entity-Methode im Rahmen der Unternehmensbewertung zu erläutern und deren Funktionsweise anhand des WACC-Ansatzes zu verdeutlichen.
Kapitel 2 stellt die Grundlagen der Discounted Cashflow-Verfahren (DCF) vor, die eine zentrale Rolle in der Unternehmensbewertung spielen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den verschiedenen DCF-Ansätzen und der Unterscheidung zwischen Entity- und Equity-Verfahren. Kapitel 3 widmet sich der Entity-Methode und erläutert deren Grundlagen, die Bestimmung der Kapitalkosten, die Cashflow-Ermittlung im Entity-Ansatz und die Rolle von Prognoseverfahren. In Kapitel 4 wird die Berechnung des Unternehmenswertes mit der Entity-Methode anhand des WACC-Ansatzes und des APV-Ansatzes dargestellt. Dabei werden verschiedene Finanzierungsstrategien berücksichtigt und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ansätze diskutiert.
Unternehmensbewertung, Entity-Methode, Weighted Average Cost of Capital (WACC), Discounted Cashflow (DCF), Adjusted Present Value (APV), Finanzierungsstrategien, Cashflow, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten.
Die Entity-Methode ist ein Ansatz des Discounted Cashflow-Verfahrens (DCF), bei dem zunächst der Gesamtwert des Unternehmens (Eigen- und Fremdkapital) ermittelt wird.
WACC steht für Weighted Average Cost of Capital (gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten). Er dient als Abzinsungssatz, um die zukünftigen Cashflows auf den heutigen Wert zu diskontieren.
Während das Entity-Verfahren den Gesamtwert des Unternehmens betrachtet, fokussiert sich das Equity-Verfahren direkt auf den Wert des Eigenkapitals.
Die zukünftigen freien Cashflows werden mit dem WACC abgezinst. Vom so ermittelten Gesamtwert (Marktwert des Gesamtkapitals) wird der Marktwert des Fremdkapitals abgezogen, um den Wert des Eigenkapitals zu erhalten.
Der APV-Ansatz ist eine Alternative zum WACC. Er bewertet das Unternehmen zuerst so, als wäre es rein eigenfinanziert, und addiert dann die Steuervorteile aus der Fremdfinanzierung (Tax Shields) hinzu.
Dies liegt an der Globalisierung, internationalen Unternehmenstransaktionen und der Verbreitung des Shareholder Value-Ansatzes, für den DCF-Verfahren besser geeignet sind.
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