Bachelorarbeit, 2012
68 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen der Discounted Cashflow-Verfahren
2.1 Gesamtbewertungsverfahren
2.2 Überblick über die verschiedenen DCF-Ansätze
2.3 Entity- vs. Equity-Verfahren : Die Unterschiede
3 Die Entity-Methode
3.1 Grundlagen
3.2 Bestimmung der Kapitalkosten
3.2.1 Eigenkapitalkosten
3.2.2 Fremdkapitalkosten
3.3 Cashflows im Entity-Ansatz
3.4 Ermittlung von Zukunftserfolgen mittels Prognoseverfahren
3.5 Finanzierungsstrategien
4 Berechnung des Unternehmenswertes mit der Entity- Methode
4.1 Weighted Average Cost of Capital
4.1.1 Grundlagen
4.1.2 Autonome Finanzierungsstrategie
4.1.3 Wertorientierte Finanzierungsstrategie
4.2 Adjusted Present Value Ansatz
4.2.1 Grundlagen
4.2.2 Autonome Finanzierungsstrategie
4.2.3 Wertorientiere Finanzierungsstrategie
4.3 Schlussbetrachtung der Entity-Ansätze
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit gibt einen systematischen Überblick über die Anwendung des Discounted Cashflow-Verfahrens unter Verwendung des Entity-Ansatzes, wobei insbesondere der WACC-Ansatz und dessen verschiedene Finanzierungsstrategien detailliert analysiert und anhand von Fallbeispielen geprüft werden.
3.3 Cashflows im Entity-Ansatz
Der Begriff Cashflow wird als Erfolgskennzahl der Bilanzanalyse oder als Zahlungsstromgröße zur Beurteilung der finanzwirtschaftlichen Lage, bzw. zur Ermittlung des Unternehmenswertes genutzt. Es exisitieren zwei Möglichkeiten den Cashflow zu berechnen: die direkte und die indirekte Methode.
Während die direkte Methode zahlungswirksame Einzahlungs- und Auszahlungsströme direkt ermittelt und gegenüberstellt, setzt die indirekte Methode bei Ergebnisgrößen an. Hier werden im ersten Schritt zahlungsunwirksame Erträge subtrahiert und zahlungsunwirksame Aufwendungen addiert. Da die Berechnungen auf der Ausgangsgröße Gewinn- und Verlustrechnung basieren, muss das Ergebnis in einem zweiten Schritt um die erfolgsneutralen aber zahlungswirksamen Vorgänge korrigiert werden, um schließlich als Saldogröße den Cashflow zu erhalten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Unternehmensbewertung ein und erläutert den Fokus der Arbeit auf das DCF-Verfahren mit dem Entity-Ansatz.
2 Grundlagen der Discounted Cashflow-Verfahren: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis der DCF-Verfahren und grenzt die verschiedenen Brutto- und Nettoansätze voneinander ab.
3 Die Entity-Methode: Hier werden die methodischen Kernkomponenten der Entity-Methode, wie Kapitalkostenbestimmung und Cashflow-Ermittlung, detailliert erläutert.
4 Berechnung des Unternehmenswertes mit der Entity- Methode: Dieses Kapitel vertieft die praktische Anwendung mittels WACC- und APV-Ansatz unter Berücksichtigung verschiedener Finanzierungsstrategien.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Vor- und Nachteile der betrachteten Verfahren zusammen und bewertet deren Eignung für die Bewertungspraxis.
Unternehmensbewertung, Discounted Cashflow, Entity-Methode, WACC, Kapitalkosten, Free Cashflow, Eigenkapitalkosten, Fremdkapitalkosten, Adjusted Present Value, Finanzierungsstrategie, Zirkularitätsproblem, Tax Shield, Unternehmenswert, Beta-Faktor, Rentenmodell.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Unternehmensbewertung unter Anwendung der Entity-Methode, mit einem Schwerpunkt auf dem WACC-Ansatz.
Die zentralen Themen umfassen die Systematik von DCF-Verfahren, die Berechnung von Kapitalkosten, die Handhabung von Steuervorteilen (Tax Shields) sowie die Unterscheidung zwischen autonomen und wertorientierten Finanzierungsstrategien.
Ziel ist es, einen Überblick über die Entity-Ansätze zu verschaffen und deren praktische Anwendung durch mathematische Herleitungen und Fallbeispiele zu veranschaulichen.
Die Arbeit stützt sich auf die kapitalmarkttheoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, insbesondere auf das CAPM und die Modigliani/Miller-Thesen, um Unternehmenswerte zirkularitätsfrei zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Entity-Methode sowie die praktische Berechnung des Unternehmenswertes unter den Bedingungen des WACC- und des Adjusted Present Value (APV)-Ansatzes.
Wesentliche Begriffe sind WACC, Entity-Ansatz, Free Cashflow, Kapitalkosten, Zirkularitätsproblem, Tax Shield und der Adjusted Present Value-Ansatz.
Das Zirkularitätsproblem, bei dem Marktwerte für die Berechnung benötigt werden, die das Ergebnis der Bewertung selbst darstellen, wird durch Iterationsverfahren, Zielkapitalstrukturen oder rekursive Berechnungen gelöst.
Da bei der autonomen Finanzierungsstrategie die Zinszahlungen und Steuervorteile deterministisch sind, erlaubt der APV-Ansatz eine leichtere und weniger aufwendige Berechnung als der WACC-Ansatz.
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