Diplomarbeit, 2007
108 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Motivation
1.2 Forschungsschwerpunkte
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Entwicklung des eCommerce
2.2 eBay
2.3 eBay Deutschland
2.3.1 Funktionsweise von eBay
2.3.2 Rechtliche Bestimmungen im Umgang mit Online-Auktionen
2.3.2.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen im Business-to-Consumer-Bereich
2.3.2.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen im Consumer-to-Consumer-Bereich
2.3.3 Personenkreisbeschränkungen für eCommerce und bestimmte Konsumbereiche
2.3.4 Das Hemmnis der Deutschen in Bezug auf eCommerce
2.3.5 Powerseller und eBay-Shops als Berufschance
2.3.6 Das Netzwerk eBay im Überblick
3 Strukturwandel des Marktes und einzelner Wirtschaftsbereiche
3.1 Buchbranche
3.1.1 Buch als Internetauktionsgut
3.1.2 Folgen durch den Wandel der Buchbranche für den traditionellen Buchhandel
3.2 Automobilindustrie
3.2.1 Wandel des Gebraucht-Kfz-Handels
3.2.2 Folgen für den stationären Autohändler
3.3 Musikindustrie
3.3.1 Wirkungen von eCommerce und eBay auf die Musikindustrie
3.3.2 Rückläufige Tendenz der Musikgeschäfte und -abteilungen für physische Medien
3.4 Lebensmittelbranche
3.4.1 Beschränkung auf Delikatessen
3.4.2 Spürbare Folgen für Feinkostläden oder Lebensmitteleinzelhandelsketten
3.5 Arzneimittelhandel
3.5.1 Wirkungen und Möglichkeiten durch den Arzneimittelhandel
3.5.2 Folgen für die Konsumenten und die stationären Apotheken
3.6 Bekleidungs- und Accessoiresindustrie
3.6.1 Luxusartikel werden zum Standardgut
3.6.2 Marktveränderungen durch Marktüberschwemmung
3.6.3 Möglichkeit der Verdrängung von No-Name-Produkten durch starke Marken
3.6.4 Oligopolisierung der Bekleidungs- und Accessoiresindustrie
3.7 Wirtschaftliche Folgen in den einzelnen Marktbereichen
4 Veränderungen durch C2C-Handel auf den Konsumgütermärkten
4.1 Abgrenzung des C2C-Marktes innerhalb der Internetauktionsplattform eBay
4.2 Mögliche Wirkungen des C2C-Handels bei eBay auf die Hersteller
4.3 Maßnahmen der Hersteller auf die Wirkungen durch eCommerce
4.4 Problem der Produktpiraterie
5 Entwicklung neuer Märkte um das Netzwerk eBay
5.1 Selbstgegründete und aufgekaufte Unternehmen von eBay
5.1.1 PayPal
5.1.2 DoorOne.de
5.1.3 Skype
5.1.4 Mobile.de
5.1.5 eBay Business
5.2 eBay Vertragspartner
5.2.1 DHL
5.2.2 T-Mobile
5.2.3 ASSTEL
6 Die Zukunft von eBay und eCommerce am Beispiel von Nordamerika
6.1 Mögliche neue Dienstleistungsbereiche und Unternehmen durch eCommerce und eBay
6.2 Auswirkungen der neuen Marktplätze und der Dienstleistungswirtschaft auf die Gesellschaft
6.3 Wandlungs- und Anpassungszwang der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an die zukünftigen Wirtschaftstechniken im Bereich Einkauf, Verkauf und Kommunikation
7 Ökologische Folgen des eCommerce
7.1 Konfliktfelder der Markteffekte in Bezug auf die ökologischen Folgen
7.1.1 Expansion der Wirtschaft
7.1.2 Verlagerung/Anpassung der Wirtschaft
7.1.3 Folgerungen in Bezug auf Expansion und Anpassung/Verlagerung
7.2 Umwelteffekte des eCommerce
7.2.1 Umwelteffekte der IKT-Infrastruktur
7.2.1.1 Technische Infrastruktur
7.2.1.2 Energieverbrauch
7.2.1.3 Stoffflüsse
7.2.2 Veränderung der Produktion und Produkte: material- und energiebezogene Folgen
7.2.2.1 Digitalisierung von Gütern und Dienstleistungen
7.2.2.2 Auswirkungen auf die Ressourcenproduktivität.
7.2.2.3 Markttransparenz und Kundenkommunikation
7.2.3 Auswirkungen des eCommerce auf Verkehr und Logistik
7.2.4 Raumstrukturelle Effekte des eCommerce
7.2.5 Reboundeffekte
7.3 Zusammenfassung der ökologischen Folgen
8 Fazit und Ausblick
8.1 Zusammenfassung und Beantwortung der Forschungsfragen
8.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht in der Untersuchung der ökonomischen Wirkungen und der daraus resultierenden ökologischen Folgen des elektronischen Handels (eCommerce) am Beispiel der Internetauktionsplattform eBay-Deutschland. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, wie sich Marktstrukturen durch den C2C-Handel verändern und welche Auswirkungen dies sowohl auf die wirtschaftliche Entwicklung als auch auf die Ökologie hat.
3.6.2 Marktveränderungen durch Marktüberschwemmung
Viele Hersteller von Luxusartikeln gehen gegen Auktionen von eBay vor und lassen diese schließen, die den Namen der Marke erwähnen. Hierbei liegt es nahe, dass es sich bei diesen angebotenen Artikeln um Plagiate handelt. Die Hersteller wollen vermeiden, dass die Konsumenten billiger an ihre Luxusgüter kommen können. Dies würde kurzfristig zu einem zusätzlichen Gewinn führen, wie in Abschnitt 4.2 beschrieben, da durch die sinkenden Preise Luxusartikel für jedermann erschwinglich wären. Aber der Verlust des Prestiges durch die niedrigen Preise als Charakteristik und die schlechtere Qualität der Plagiate, würden langfristig dem Unternehmen und dem Image schaden. Das Ärgernis fällt anschließend auf die Marke und nicht auf den Verkäufer oder Zwischenhändler zurück. Die Überschwemmung des Marktes durch eine Luxusmarke mit Plagiaten und Fälschungen würde demzufolge dessen Untergang bedeuten. Die Geschichte der Modemarke Lacoste ist ein Beispiel dafür, welche Auswirkungen eine Überschwemmung des Marktes zur Folge haben kann.
Das in den 30er Jahren entstandene Modelabel Lacoste, erlangte durch sein Logo (Krokodil) eine erhöhte Popularität. Lacoste verwendete die besten Materialien und unterlag strengsten Qualitätsregeln. Prestige und höchstes Ansehen prägten von Anfang an die Marke mit dem Lacoste-Krokodil. Doch genau diese Bekanntheit wurde Lacoste zum Verhängnis. Aus einem Bericht des Bundesjustizminister Hans A. Engelhard aus Bonn von 1987/88 geht hervor, dass weltweit 10 Mio. Polohemden von Lacoste abgesetzt, aber nur 2 Mio. in den Originalfabriken von Lacoste gefertigt werden. Der Untergang von Lacoste begann jedoch bereits Mitte der 70er Jahre, als der Lebensmittelkonzern General Mills 1975 die Marke Lacoste kaufte, um ins Bekleidungsgeschäft einzusteigen. Als der Durchbruch der Marke unter der Führung des Lebensmittelkonzerns im Bekleidungsbereich ausblieb, wurde das Logo auf sämtliche Produkte, wie Sonnenbrillen, Unterwäsche, Lebensmitteln und Parfümen angewandt. Das
1 Einführung: Einleitung in die Thematik der Arbeit, Darlegung der Motivation und Definition des Untersuchungsrahmens zur Beantwortung der Forschungsfragen.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Entwicklung des eCommerce, der Entstehungsgeschichte von eBay, der Funktionsweise der Plattform sowie rechtlicher Rahmenbedingungen.
3 Strukturwandel des Marktes und einzelner Wirtschaftsbereiche: Analyse der Auswirkungen des Internet-Handels auf spezifische Branchen wie Buchhandel, Automobilindustrie, Musik- und Lebensmittelbranche sowie den Arzneimittelhandel.
4 Veränderungen durch C2C-Handel auf den Konsumgütermärkten: Untersuchung der ökonomischen Konsequenzen des Consumer-to-Consumer-Handels auf Hersteller und deren Reaktionen.
5 Entwicklung neuer Märkte um das Netzwerk eBay: Überblick über die Wachstumsstrategie von eBay durch Übernahmen von Unternehmen wie PayPal, Skype und mobile.de sowie Kooperationen mit Partnern.
6 Die Zukunft von eBay und eCommerce am Beispiel von Nordamerika: Ausblick auf zukünftige Dienstleistungstrends und Anpassungszwänge für kleine und mittlere Unternehmen.
7 Ökologische Folgen des eCommerce: Analyse der Umwelteffekte, unterteilt in IKT-Infrastruktur, Ressourcenproduktivität sowie Verkehrs- und Logistikfolgen.
8 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftiges Forschungspotenzial im Bereich des Online-Handels.
eCommerce, eBay, Internetauktionen, C2C-Handel, Marktplätze, Strukturwandel, Online-Shopping, Produktpiraterie, Logistik, Ressourceneffizienz, IKT-Infrastruktur, New Economy, Konsumgütermärkte, Unternehmensstrategie, Elektronikschrott
Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen und die ökologischen Folgen des elektronischen Handels am Beispiel der Auktionsplattform eBay-Deutschland.
Zentrale Themen sind der Strukturwandel in verschiedenen Branchen durch das Internet, die Rolle von C2C-Handelsplattformen, die Entwicklung neuer Märkte durch eBay-Übernahmen sowie die ökobilanzielle Bewertung von Online-Handelsprozessen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eBay als weltgrößter Marktplatz die ökonomischen Strukturen beeinflusst und welche ökologischen Auswirkungen sich daraus ergeben, um frühzeitig negative Effekte wie Ressourcenverbrauch zu identifizieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Untersuchung und Analyse von Marktstrukturen, Branchenberichten und Literaturstudien zu den ökologischen Folgen des eCommerce.
Der Hauptteil analysiert detailliert den Wandel in Branchen wie Buchhandel, Automobil, Musik und Arzneimittel, diskutiert Probleme wie Produktpiraterie und evaluiert die ökologischen Konsequenzen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie eCommerce, eBay, C2C-Handel, Strukturwandel, Markttransparenz, Produktpiraterie und ökologische Nachhaltigkeit definiert.
eBay hat durch die Übernahme von Portalen wie mobile.de massiven Einfluss auf den Gebraucht-Kfz-Handel und führt zu einer höheren Preistransparenz, während stationäre Händler unter Druck geraten, ihre Prozesse anzupassen.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass eCommerce zwar positive Potenziale zur Ressourceneinsparung bietet, diese jedoch oft durch ein höheres Konsumaufkommen und Reboundeffekte überlagert werden.
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