Masterarbeit, 2008
62 Seiten, Note: 2,2
Executive Summary
1. Einleitung
2. Mitarbeiterzufriedenheit
2.1. Definition und Ursachen der Mitarbeiterzufriedenheit
2.2. Messung der Mitarbeiterzufriedenheit
3. Kundenzufriedenheit
3.1. Definition und Ursachen für Kundenzufriedenheit
3.2. Messung des Kundenzufriedenheit
3.2.1. Objektive und subjektive Verfahren
3.2.2. Ereignis- und merkmalsorientierte Verfahren
3.2.3. Implizite und explizite Verfahren
3.2.4. Ein- und mehrdimensionale Verfahren
3.2.5. Ex ante-/ ex post- und ex post-Verfahren
4. Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenzufriedenheit
5. Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg
6. Ist-Stand-Analyse in Baden Württemberg: Eine Feldstudie
6.1. Methodik der Feldstudie
6.2. Ergebnisse der Feldstudie
6.2.1. Fluktuation
6.2.2. Mitarbeiterzufriedenheit
6.2.3. Investitionen bezogen auf Personaleinstellungen
6.2.4. Wirtschaftlicher Erfolg
7. Ergebnisse im Vergleich
7.1. Mitarbeitermotivationsmaßnahmen
7.2. Mitarbeiterbindung und Personalbedarf nach Qualifikationen
7.3. Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuation und Mitarbeiterbindung
8. Fazit
9. Anhang
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und dem daraus resultierenden Unternehmenserfolg. Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftliche Fundierung und eine empirische Feldstudie unter Unternehmen in Baden-Württemberg aufzuzeigen, wie Mitarbeiterzufriedenheit direkt und indirekt den Unternehmenserfolg beeinflusst.
3.1. Definition und Ursachen für Kundenzufriedenheit
Ähnlich wie bei der MA-Zufriedenheit kann bei der Kundenzufriedenheit die Abspaltung der Zufriedenheit als einzeln zu betrachtendes Objekt angeführt werden. Es fallen Ähnlichkeiten bei der Definition der Kundenzufriedenheit auf, wann sich diese einstellt oder nicht. Aktuell hat sich das Confirmations-Disconfirmations-Paradigma durchgesetzt. Es besagt, dass Kundenzufriedenheit entsteht, wenn ein individueller Abgleich zur Erwartung einer Leistung sowie der tatsächlich erhaltenen Leistung stattfindet. Die Kundenzufriedenheit stellt sich ähnlich wie bei der allgemeinen Zufriedenheitstheorie bereits gesehen dann ein, wenn diese Erwartungen erfüllt werden. Das Konfirmationsniveau ist somit erreicht. Es ist nicht erreicht, wenn diese unterschritten werden. Folgend wird von einer Disconfirmation gesprochen (Frey u.a. 2005, S.220).
Die Kundenzufriedenheit kann auf zwei Ebenen dargestellt werden. Die eine Ebene trifft eher die emotionale bzw. affektive Zufriedenheit des Kunden, die eher beim Kunden selbst belassen und evtl. nicht von außen beobachtet werden kann. Die andere Zufriedenheit spielt bezogen auf dessen Qualität eine wichtige Rolle, an der diese wirklich beobachtet werden kann: Kundenloyalität und Kundenbindung. Michael A. Grund definiert dies folgendermaßen (vgl. Grund 1998, S.114): „Kundenbindung beschreibt das Maß der affektiven, kognitiven und konativen Beziehungsstärke einer Person zu einem in der Vergangenheit mindestens einmal in Anspruch genommenen Anbieter, die sich – unter Berücksichtigung situativer Bedingungen – in einem für das Unternehmen positiven Kundenverhalten manifestiert.“
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz weicher Steuerungsgrößen für den Unternehmenserfolg und Vorstellung der wissenschaftlichen Wirkungsketten.
2. Mitarbeiterzufriedenheit: Definition, Ursachen und Erläuterung gängiger Messinstrumente wie Mitarbeiterbefragungen.
3. Kundenzufriedenheit: Analyse der Entstehung von Kundenzufriedenheit und Methoden zu deren Messung.
4. Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Kundenzufriedenheit: Untersuchung der direkten, indirekten und moderierenden Effekte auf die Kundenzufriedenheit.
5. Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg: Betrachtung der Wirkungszusammenhänge, die letztlich im wirtschaftlichen Erfolg münden.
6. Ist-Stand-Analyse in Baden Württemberg: Eine Feldstudie: Methodik und deskriptive Ergebnisse der Online-Befragung zu Fluktuation, Personalbedarf und wirtschaftlichen Aussichten.
7. Ergebnisse im Vergleich: Vergleich der empirischen Ergebnisse mit dem wissenschaftlichen Stand zu Motivations- und Bindungsmaßnahmen.
8. Fazit: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis basierend auf den vorangegangenen Analysen.
Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit, Unternehmenserfolg, Feldstudie, Personalbindung, Motivation, Fluktuation, Balanced Scorecard, Unternehmenskultur, Kundenloyalität, Führungskräfte, Personalcontrolling, Mitarbeiterbefragung, Baden-Württemberg, Wirkungskette.
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden sowie deren messbaren Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen.
Neben der Definition und Messbarkeit von Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit stehen Motivationsmaßnahmen, Fluktuationsraten und verschiedene Wirkungsketten im Zentrum.
Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Unternehmenserfolg sowohl theoretisch zu fundieren als auch durch eine Feldstudie in Baden-Württemberg praxisnah zu beleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer quantitativen Online-Befragung unter Unternehmen in Baden-Württemberg im Jahr 2007.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, die direkten und indirekten Wirkungsketten zum Unternehmenserfolg sowie die deskriptiven Ergebnisse der Feldstudie.
Sie liefert einen regionalspezifischen Ist-Zustand über die Umsetzung von Mitarbeiterbindungsmaßnahmen und das wirtschaftliche Klima in Baden-Württemberg.
Die Fluktuation wird als Indikator für Mitarbeiterzufriedenheit betrachtet und aufgrund der hohen Kosten für Personalbeschaffung als direkter Faktor für den Unternehmenserfolg identifiziert.
Diese Effekte (wie Empathie und Vertrauen) beeinflussen die Intensität der Korrelation zwischen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit in spezifischen Branchen.
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