Diplomarbeit, 2010
154 Seiten, Note: 2,00
Kapitel I
1 Problemstellung
1.1 Forschungsfrage
1.2 Zielsetzung
1.2.1 Theoretische Zielsetzung
1.2.2 Praktische Zielsetzung
1.3 Methodik
1.4 Aufbau der Arbeit
Kapitel II
2 Untersuchungsobjekt und Untersuchungssubjekt
2.1 Untersuchungsobjekt
2.2 Definitionen
2.2.1 Klein- u. Mittelbetriebe (KMU) in Österreich
2.2.2 Kompetenzen
2.2.3 Unternehmerperson
2.2.4 Wachstumsunternehmen
2.3 Untersuchungsgegenstand
Kapitel III
3 Theoretische Erarbeitung des Forschungsthemas
3.1 Kompetenzen
3.1.1 Der Begriff „Kompetenz“ und wegbereitende Konzepte
3.1.1.1 Begriffsverständnis
3.1.1.2 Person-Environment-Fit
3.1.1.3 Das Konzept der Schlüsselqualifikation nach Mertens
3.1.2 Perspektiven des Kompetenzverständnisses
3.1.2.1 Der behavioristische Kompetenzansatz
3.1.2.2 Der funktionale Kompetenzansatz
3.1.2.3 Der multidimensionale Kompetenzansatz
3.1.3 Das Kompetenzverständnis nach Erpenbeck und Heyse
3.1.3.1 Eine Einführung
3.1.3.2 Kompetenzatlas
3.1.3.3 KODE® - Kompetenzdiagnostik und -entwicklung
3.1.3.4 KODE®X - Kompetenzexplorer
3.1.3.5 WERDE – Wertediagnostik und -entwicklung
3.1.3.6 Das KODE®-Verfahren und Unternehmer
3.2 Unternehmerperson
3.2.1 Entrepreneurship
3.2.2 LIFO-Methode
3.2.3 Das Enneagramm
3.2.4 Der Wachstumsunternehmer
3.3 Unternehmenswachstum
3.3.1 Der Begriff Unternehmenswachstum
3.3.2 Ausgewählte Wachstumsmodelle
3.3.2.1 Lebenszykluskonzepte und Phasenmodelle
3.3.2.1.1 Integriertes Lebenszyklusmodell
3.3.2.1.2 Unternehmens-Lebenszyklusmodell nach Klandt
3.3.2.1.3 Phasenmodell nach Kazanjian
3.3.2.2 Wachstumskrisenmodell nach Greiner
3.3.2.3 Complexity-Management-Wachstumsmodell nach Covin/Slevin
3.3.3 Einflussgrößen des Unternehmenswachstums
3.3.4 Folgen und Herausforderungen des Unternehmenswachstums
3.3.5 Gazellen-Unternehmen
3.4 Theoretischer Bezugsrahmen
KAPITEL IV
4 Kompetenzdefizite bei Unternehmern im Zuge von Unternehmenswachstum – eine empirische Erhebung
4.1 Methodik
4.1.1 Die qualitative Forschungsmethodik
4.1.2 Erhebungs- und Auswertungstechnik
4.1.3 Methodische Vorgehensweise
4.1.4 Struktur der Untersuchungsobjekte
4.2 Ergebnisse der Unternehmerperspektive
4.2.1 Ansprüche der Unternehmer und ihre Wirkung auf andere
4.2.2 Haltung der Unternehmer zum Thema Herausforderung
4.2.3 Wachstumsarten
4.2.4 Planung und Vorbereitung des Wachstums
4.2.5 Neue Anforderungen und Aufgaben
4.2.6 Rollenänderung und persönliche Entwicklung
4.2.7 Wachstumsprobleme
4.2.8 Einschätzung der Persönlichkeit
4.2.9 Kompetenzverständnis
4.2.10 Kompetenzprofil der befragten Unternehmer
4.2.11 Weitere Problembereiche im Zuge des Unternehmenswachstums
4.2.12 Wachstumsrelevante Kompetenzen
4.2.13 In Anspruch genommene Beratungsleistungen
4.2.14 Empfehlungen zur Optimierung der Beratung in der Wachstumsphase
4.2.15 Tipps der Unternehmer
4.3 Ergebnisse der Beraterperspektive
4.3.1 Das Wachstum von Unternehmen
4.3.2 Unternehmerkompetenzen im Wachstum
4.3.3 Wachstumsberatung
4.3.4 Business2Excellence
4.3.5 Tipps der Berater
KAPITEL V
5 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
5.1 Zusammenfassung und Beitrag zur Forschung
5.2 Implikationen für die Praxis
5.3 Grenzen der Arbeit
5.4 Zukünftiger Forschungsbedarf
5.5 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Anforderungen an Unternehmer während des Unternehmenswachstums aus der Perspektive des Kompetenzmanagements zu analysieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet, in welchen Kompetenzbereichen bei wachsenden Unternehmen Defizite entstehen und wie diese von den Unternehmern wahrgenommen werden, um daraus praxisrelevante Impulse für die Beratung von Wachstumsunternehmen abzuleiten.
3.1.3.3 KODE® - Kompetenzdiagnostik und -entwicklung
KODE® ist die Abkürzung für Kompetenz-Diagnostik und Entwicklung und steht für ein Verfahren, welches sowohl Kompetenzermittlungs- als auch Kompetenzentwicklungsinstrumente umfasst. Laut den drei Autoren ist es weltweit das erste Verfahren, welches die Kompetenzen direkt misst. Das Verfahren wurde 1997 von Erpenbeck, Heyse und Max entwickelt und wird seither immer wieder weiterentwickelt und verbessert.
KODE® ist ein objektivierendes Einschätzungsverfahren, welches die Ausprägungen der Grundkompetenzen (A, P, F, S) einer Person unter günstigen und ungünstigen Situationen misst. Das Verfahren kann auch für Teams und Organisationen eingesetzt werden. Im Zuge dieser Arbeit steht allerdings das Individuum im Mittelpunkt der Betrachtung, und so wird auf KODE® nur aus der Perspektive der Einzelperson eingegangen. Die Ergebnisse der Einschätzung werden quantifiziert und können so auch anhand der zeitlichen Entwicklung verglichen werden. Noch immer wird KODE® von einigen Personen fälschlicherweise als Persönlichkeitstest verstanden, anstatt als Verfahren, das auch den Entwicklungsaspekt beinhaltet. Diese Tatsache führt wahrscheinlich auch dazu, dass KODE® nur von ausgebildeten und somit lizenzierten KODE® -Trainern eingesetzt werden darf. Ziel dieses Verfahrens ist es, schnell ein individuelles Kompetenzspektrum zu erfassen, zu fördernde und übertrieben ausgeprägte Kompetenzbereiche zu bestimmen und die Nutzer zu Entwicklungsschritten anzuregen.
Ganz konkret handelt es sich bei KODE® um einen standardisierten Fragenbogen, welcher von der auszuwertenden Person selbst ausgefüllt wird. Zum Einsatz kommen insgesamt vier verschiedene Fragebögen. Einer zur Selbsteinschätzung, einer zur Fremdeinschätzung und je ein Fragebogen zur Kompetenzerwartung an ein Team und eine Organisation. Beim Fragebogen zur Diagnose des Kompetenzspektrums einer Person finden Satzergänzungsmethodik und Zwangsreihenbildung Anwendung.
1 Problemstellung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, stellt die Forschungsfrage und definiert die theoretischen sowie praktischen Ziele der Untersuchung.
2 Untersuchungsobjekt und Untersuchungssubjekt: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe wie KMU, Kompetenzen und Wachstumsunternehmen, die für die empirische Studie als Rahmen dienen.
3 Theoretische Erarbeitung des Forschungsthemas: Hier werden Modelle zu Kompetenzen, Unternehmerpersönlichkeiten und Unternehmenswachstum detailliert erläutert und theoretisch fundiert.
4 Kompetenzdefizite bei Unternehmern im Zuge von Unternehmenswachstum – eine empirische Erhebung: Dieser Teil beschreibt die qualitative Forschungsmethodik und präsentiert die Ergebnisse der Interviews mit Unternehmern und Beratern.
5 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Hier werden die empirischen Ergebnisse zusammengefasst, kritisch diskutiert, Implikationen für die Praxis abgeleitet und der zukünftige Forschungsbedarf identifiziert.
Unternehmenswachstum, Kompetenzmanagement, Unternehmer, KMU, Kompetenzdefizite, Wachstumsberatung, KODE, LIFO-Methode, Werthaltungen, Rollenänderung, Personalentwicklung, Organisationsentwicklung, Wachstumsphasen, Unternehmerische Kompetenz, Qualifikation.
Die Arbeit untersucht, welche Kompetenzdefizite bei Unternehmern von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auftreten können, wenn das Unternehmen wächst und neue, komplexere Anforderungen an die Führungsperson stellt.
Die Arbeit verknüpft die Bereiche Unternehmenswachstum, Kompetenzmanagement und die Rolle der Unternehmerperson, insbesondere vor dem Hintergrund der notwendigen Anpassung von Managementstilen.
Die zentrale Frage ist, in welchen spezifischen Kompetenzbereichen des Unternehmers Defizite entstehen, wenn ein Unternehmen wächst und somit neue Aufgaben auf ihn zukommen.
Es wurde eine qualitative Forschungsmethodik gewählt, basierend auf teilstandardisierten Interviews mit zehn Unternehmern und zwei Experten, um die Erfahrungen und Perspektiven der Betroffenen detailliert zu erfassen.
Der Hauptteil erarbeitet theoretisch das Konzept der Kompetenz (insbesondere nach Erpenbeck und Heyse), beleuchtet verschiedene Wachstumsmodelle (wie das von Greiner) und analysiert empirisch die Herausforderungen für Unternehmer in der Wachstumsphase.
Unternehmenswachstum, Kompetenzmanagement, Unternehmerkompetenzen, KODE-Verfahren, LIFO-Methode, Rollenänderung des Unternehmers und KMU.
Berater wurden interviewt, um eine Fremdeinschätzung zur Situation wachsender Unternehmen zu erhalten und „blinde Flecken“ in der Wachstumsberatung aufzudecken, was einen Abgleich zur Selbstwahrnehmung der Unternehmer ermöglicht.
Es beschreibt die für viele Gründer schwierige Notwendigkeit, operative Tätigkeiten an Mitarbeiter zu delegieren, um sich auf strategische Managementaufgaben zu konzentrieren, was ein zentraler Punkt für den Unternehmenserfolg in der Wachstumsphase ist.
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