Examensarbeit, 2012
67 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Das Jugendalter
2.1 Die Begriffserklärung und zeitliche Entwicklung
2.2 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter
2.3 Das soziale Umfeld Jugendlicher
2.3.1 Familie
2.3.2 Schule
2.3.3 Gleichaltrige
2.4 Risikoverhalten im Jugendalter
3. Alkoholkonsum
3.1 Definition von Drogen
3.1.1 Illegale Drogen
3.1.2 Legale Drogen
3.2 Die Substanz Alkohol
3.2.1 Aufnahme und Abbau
3.2.2 Wirkung und Gefahren
3.2.2.1 Verhalten und Stimmung
3.2.2.2 Physische Gefahren
3.2.3 Alkoholgenuss und Alkoholmissbrauch
3.2.4 Alkoholkonsum in Deutschland
3.3 Alkoholkonsum im Jugendalter
3.3.1 Jugendalkoholismus
3.3.2 Jugendlicher Alkoholkonsum in Deutschland
3.3.3 Motive des jugendlichen Alkoholkonsums
3.3.4 Alkoholkonsummuster bei Jugendlichen
3.3.5 Einflussfaktoren auf den jugendlichen Alkoholkonsums
3.3.6 Gefahren des Jugendalkoholismus
4. Konsequenzen für die Teilnahme am Straßenverkehr
4.1 Verkehrsunfälle in Zahlen
4.2 Gesetzliche Regelungen
4.3 Auswirkungen des Alkoholkonsums auf den Straßenverkehr
5. Prävention
5.1 Aufgaben der Alkoholprävention
5.2 Arten der Alkoholprävention
5.3 Ebenen der Prävention
5.4 „Darauf fahr‘ ich ab: Trinken und Fahren könnt ihr euch sparen!“
6. Mobilitätserziehung
6.1 Verkehrs- und Mobilitätserziehung in Deutschland
6.2 Mobilitätserziehung in der Schule
6.2.1 Aufgaben, Ziele und Grundsätze
6.2.2 Schwerpunkte in der Schule
6.2.2.1 Sekundarstufe I
6.2.2.2. Sekundarstufe II
7. Unterrichtseinheit zum Thema Alkoholkonsum und Verkehrssicherheit
7.1 Stationenlernen
7.2 Die Unterrichtseinheit
7.3 Lernstationen
7.3.1 Alkoholbrille (Station 1)
7.3.2 Tunnelblick (Station 2)
7.3.3 Alkopops (Station 3)
7.3.4 Anhalteweg (Station 4)
7.3.5 Jacquelines Geschichte (Station 5)
7.3.6 Quizfragen (Station 6)
7.4 Evaluation
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die Ursachen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen sowie dessen gefährliche Auswirkungen auf die Teilnahme am Straßenverkehr und entwickelt darauf basierend eine evaluierte Unterrichtseinheit zur präventiven Aufklärung.
3.2.1 Aufnahme und Abbau
Alkohol „gelangt überwiegend über die Schleimhäute des Dünndarms in den Blutkreislauf, nur ein kleiner Teil über den Magen“ (www.drugcom.de/alkohol) und verteilt sich schnell im gesamten Körper. Dabei gibt die Promille-Zahl an, wie hoch die Konzentration des Alkohols im Blut (BAK) ist. Die BAK erreicht nach etwa 30 bis 75 Minuten des beginnenden Konsums ihr Maximum. Folglich verläuft die Wirkung des Alkohols im Gegensatz zu anderen Drogen relativ schnell und gut vorhersehbar (vgl. ebd.).
Auch der Abbau, den fast komplett die Leber übernimmt, ist gut erforscht. Sie baut den Alkohol zeitlich sehr linear und unabhängig von der Konzentration ab. So kann ein erwachsener Körper etwa 10 ml reinen Alkohol pro Stunde abbauen, was ungefähr 2 cl Schnaps, einem Glas Wein oder Bier entspricht. Die Abbaugeschwindigkeit erhöht sich, wenn man Alkohol über längere Zeit konsumiert (vgl. Schöning, 2007, S.77).
1. Einleitung: Beschreibt das Kernproblem der Adoleszenz und die Relevanz des Themas Alkohol im Straßenverkehr als häufige Unfallursache.
2. Das Jugendalter: Beleuchtet die biologischen, psychologischen und soziologischen Faktoren der Lebensphase sowie die Bedeutung von Entwicklungsaufgaben und dem sozialen Umfeld.
3. Alkoholkonsum: Analysiert Definitionen von Drogen, die Wirkung der Substanz Alkohol sowie Motive und Muster des jugendlichen Konsums.
4. Konsequenzen für die Teilnahme am Straßenverkehr: Untersucht statistische Unfallzahlen, gesetzliche Regelungen und die spezifischen Auswirkungen von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit junger Menschen.
5. Prävention: Erläutert Aufgaben, Arten und Ebenen der Alkoholprävention sowie ein erfolgreiches Programm zur Verkehrssicherheit.
6. Mobilitätserziehung: Diskutiert die Entwicklung der schulischen Mobilitätserziehung in Deutschland und deren aktuelle inhaltliche Schwerpunkte.
7. Unterrichtseinheit zum Thema Alkoholkonsum und Verkehrssicherheit: Beschreibt die praktische Durchführung eines Projekts in einem Nachhilfeinstitut unter Anwendung des Stationenlernens.
8. Fazit: Fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Präventionsarbeit an Schulen.
Jugendliche, Alkoholkonsum, Straßenverkehr, Verkehrssicherheit, Prävention, Alkoholmissbrauch, Risikoverhalten, Stationenlernen, Jugendalkoholismus, Adoleszenz, Entwicklungsaufgaben, Fahranfänger, Unfallprävention, Mobilitätserziehung, Alkoholabhängigkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Ursachen und Gefahren des Alkoholkonsums bei Jugendlichen und dessen fatalen Auswirkungen im Straßenverkehr.
Zentral sind die Lebensphase Jugend, das jugendliche Risikoverhalten, die Wirkungsweise von Alkohol sowie Präventionsstrategien in der schulischen Mobilitätserziehung.
Das Ziel ist die theoretische Analyse des Phänomens und die praktische Erprobung eines Präventionsprojekts zur Sensibilisierung von Jugendlichen für die Gefahren am Steuer.
Es wurde das „Stationenlernen“ als Form des offenen Unterrichts gewählt, um den Schülern praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Jugendalters und Drogenkonsums sowie eine Untersuchung der Konsequenzen im Verkehr.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Alkoholprävention, Risikoverhalten, Verkehrssicherheit und Adoleszenz.
Die Brille dient dazu, den Schülern die durch Alkohol beeinträchtigte Koordination und Wahrnehmung in einer gesicherten Umgebung eindrücklich zu demonstrieren.
Alkopops verdecken den Alkoholgeschmack durch Süße, was dazu führt, dass Jugendliche den tatsächlichen Alkoholgehalt häufig falsch einschätzen und schneller konsumieren.
Die Ergebnisse zeigen eine hohe Akzeptanz; die Schüler empfanden die Stationen als lehrreich, abwechslungsreich und sehr motivierend für das eigene Verhalten.
Diese gesetzliche Regelung besagt, dass Fahranfänger in der Probezeit sowie Personen bis 21 Jahre keinerlei Alkohol am Steuer konsumieren dürfen.
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