Bachelorarbeit, 2011
43 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der Profitabilität von Handelsempfehlungen, insbesondere im Kontext des Arbeitgebers der Analysten. Die Hauptaufgabe ist es, zu untersuchen, ob Handelsempfehlungen generell profitabel sind und ob es Unterschiede in der Profitabilität zwischen Sell-Side-, Buy-Side- und unabhängigen Analysten gibt.
Die Einleitung liefert einen allgemeinen Überblick über die Thematik und stellt die Forschungsfragen der Arbeit vor. Das Kapitel "Analysten" definiert und grenzt die verschiedenen Arten von Analysten ein und beleuchtet die Generierung von Empfehlungen auf der Sell-Side sowie die damit verbundenen Interessenskonflikte. Des Weiteren werden die Fama's Effizienzmarkthypothese und das Grossman-Stiglitz-Paradoxon in Bezug auf Analysten diskutiert.
Der Hauptteil der Arbeit analysiert sechs relevante Studien zum Thema Profitabilität von Handelsempfehlungen. Die Studien von Womack (1996), Barber et al. (2001a), Barber et al. (2001b), Jegadeesh et al. (2004), Barber et al. (2007) und Groysberg et al. (2010) werden jeweils in Bezug auf ihre Fragestellung, Methodik, Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Kritikpunkte betrachtet.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse von Handelsempfehlungen, insbesondere im Hinblick auf ihre Profitabilität. Die Kernthemen sind die Rolle von Analysten in der Informationseffizienz der Finanzmärkte, die Identifizierung und Analyse von Interessenskonflikten, sowie die Bewertung von Studien zur Profitabilität von Handelsempfehlungen verschiedener Analysten-Gruppen.
Diese Arbeit untersucht genau diese Frage durch die Analyse verschiedener theoretischer Ansätze und empirischer Studien namhafter Autoren wie Womack und Barber.
Sell-Side Analysten arbeiten für Brokerhäuser und geben Empfehlungen an den Markt ab, während Buy-Side Analysten für institutionelle Anleger (wie Fonds) arbeiten und oft spezialisierter sind.
Sell-Side Analysten können unter Druck stehen, positive Empfehlungen abzugeben, um die Investmentbanking-Beziehungen ihres Arbeitgebers zu den bewerteten Unternehmen nicht zu gefährden.
Es thematisiert das Problem, dass Märkte nicht vollkommen effizient sein können, da sonst niemand einen Anreiz hätte, teure Informationen (wie Analystenberichte) zu beschaffen.
Es werden sechs zentrale Studien analysiert, darunter Werke von Womack (1996), Barber et al. (2001 & 2007) sowie Groysberg et al. (2010).
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