Diplomarbeit, 2009
108 Seiten, Note: 1,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, ob sich die Annahmen und Prinzipien der Pädagogik Maria Montessoris durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse zum Lernen bestätigen lassen. Sie analysiert und vergleicht die beiden Ansätze, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik und Motivation der Arbeit erläutert. Sie beleuchtet die Relevanz der Montessori-Pädagogik und die aktuelle Bedeutung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse im pädagogischen Kontext.
Im zweiten Kapitel wird die Montessori-Pädagogik detailliert vorgestellt. Es werden das Leben und Wirken Maria Montessoris, ihre anthropologischen Annahmen, ihr Lernbegriff sowie die methodische Vorgehensweise in ihrer Pädagogik beschrieben.
Kapitel drei widmet sich den Neurowissenschaften. Es werden der Gegenstand, die aktuellen Entwicklungen, die wichtigsten Methoden und die Problemfelder der neurowissenschaftlichen Forschung dargestellt. Zudem wird das Verhältnis von Neurowissenschaften und Pädagogik beleuchtet.
Das vierte Kapitel vergleicht zentrale Begriffe der Montessori-Pädagogik mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Es werden Themen wie die Determination des Menschen, das Lernen innerhalb bestimmter Perioden und das Lernen im Kleinkindalter behandelt.
Kapitel fünf befasst sich mit den Bedingungen des Lernens nach Montessori im Vergleich mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Es werden die Themen Aufmerksamkeit und Lernen, Selbsttätigkeit und Lernen sowie (Wahl-) Freiheit, Selbstbestimmung und Lernen analysiert.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Maria Montessori, Montessori-Pädagogik, Neurowissenschaften, Lernen, Anthropologie, Entwicklungspsychologie, Hirnforschung, Selbsttätigkeit, Freiheit, Aufmerksamkeit, sensible Perioden, Absorbierender Geist, Vergleich.
Die Arbeit untersucht Übereinstimmungen zwischen Montessoris Ansätzen und modernen Hirnforschungsergebnissen, insbesondere in Bereichen wie den "sensiblen Perioden" und der Selbsttätigkeit.
Dies sind Zeitfenster in der Entwicklung eines Kindes, in denen es eine besondere Empfänglichkeit für den Erwerb bestimmter Fähigkeiten (z. B. Sprache oder Ordnung) besitzt.
Es beschreibt die Fähigkeit des Kleinkindes, Umwelteindrücke unbewusst und ganzheitlich aufzunehmen, was durch neurowissenschaftliche Erkenntnisse zur frühkindlichen Lernform gestützt wird.
Es handelt sich um einen Zustand tiefer Konzentration beim Kind. Die Arbeit vergleicht dieses Phänomen mit neurowissenschaftlichen Modellen der Aufmerksamkeitssteuerung.
Wahlfreiheit und Selbstbestimmung sind zentral für den Lernerfolg. Die Neurowissenschaften bestätigen, dass eigenmotiviertes Handeln die neuronalen Vernetzungsprozesse positiv beeinflusst.
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