Bachelorarbeit, 2012
23 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Konstruktion von Subjektpositionen im Kontext von Geschlecht, Familie und Gesellschaft. Dabei werden die Begriffe Ideologie und Unbewusstes untersucht, um zu verstehen, wie diese Konzepte miteinander verschränkt sind und wie sie die Herausbildung von geschlechtlichen Identitäten beeinflussen. Die Arbeit analysiert die Interaktion von Körper, Sprache, Bild und Sein, um die Frage zu klären, wie ein Subjekt zu einem geschlechtlichen Wesen wird und ob die Erscheinungsweisen des Körpers und deren Benennungen tatsächlich festgelegt sind.
Diese Arbeit konzentriert sich auf die zentralen Themen der Subjektkonstruktion, Geschlechtskonstitution, Ideologie, Unbewusstes, Familie, Körperlichkeit, Sprache, Bild, Sein und Diversität. Sie befasst sich mit der Frage, wie ein Subjekt zu einem geschlechtlichen Wesen wird und wie die gesellschaftlichen Strukturen und familiären Beziehungen diese Prozesse beeinflussen. Die Arbeit verwendet sowohl psychoanalytische als auch ideologiekritische Ansätze, um die Konstruktionen von geschlechtlichen Identitäten zu untersuchen.
Dieser Prozess erfolgt durch die Einschreibung in familiäre und gesellschaftliche Gefüge sowie durch die Interaktion von Körper, Sprache und unbewussten Wünschen.
Die Familie fungiert als primärer Raum, in dem durch Rollenbilder (Mutter, Vater) und Dynamiken wie den Ödipuskomplex die geschlechtliche Identität geformt wird.
Ideologie (nach Althusser) und das Unbewusste wirken oft überlappend zusammen, um Subjektpositionen zu festigen und gesellschaftliche Normen in das Individuum zu integrieren.
Es ist das Hinterfragen der vermeintlich festgeschriebenen Linie zwischen Körper und Benennung (Mann/Frau), um den Blick hinter das soziale Konstrukt der Zweigeschlechtlichkeit zu erlauben.
Das "sprechende Sein" nutzt Sprache nicht nur zur Kommunikation, sondern Sprache ist das Werkzeug, durch das Identitäten als wahr oder falsch und Körper als vollkommen oder entstellt markiert werden.
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