Diplomarbeit, 2011
117 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 UEMOA – WÄHRUNGSUNION WESTAFRIKAS
2.1 REGIONALE BEDINGUNGEN IN WESTAFRIKA
2.2 HISTORISCHE ENTWICKLUNG
2.3 REGIONALE INTEGRATION
2.4 AUßENHANDELSSTRUKTUREN UND POLITISCHE SITUATION DER MITGLIEDSSTAATEN
2.5 WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG
3 OCA-THEORIE UND IHRE ANWENDUNG AUF DIE UEMOA
3.1 AUSWAHL BESTIMMTER OCA-KRITERIEN FÜR AFRIKA
3.1.1 Korrelation im Fall exogener Schocks
3.1.2 Faktormobilität
3.1.3 Diversifikations-/ Offenheitsgrad
3.1.4 Makroökonomische Konvergenz
3.1.5 Intra-regionaler Handel
3.2 IST DIE UEMOA EIN OCA?
4 CLUSTERANALYSE DER LÄNDER WESTAFRIKAS
4.1 ZIEL DER UNTERSUCHUNG
4.2 EINBETTUNG DER UEMOA IN DEN WESTAFRIKANISCHEN KONTEXT
4.3 ABGRENZUNG ZU BISHERIGEN STUDIEN
4.4 WISSENSCHAFTLICHE ANWENDUNG DER CLUSTERANALYSE
4.4.1 Daten und Variablen
4.4.2 Vorgehensweise und Methoden
4.5 RESULTATE DER CLUSTERANALYSE
4.5.1 Empirische Ergebnisse
4.5.2 Vergleich mit Resultaten ähnlicher Studien
4.5.3 Kritische Würdigung der Ergebnisse
4.6 EINSCHÄTZUNG DER AKTUELLEN SITUATION IN WESTAFRIKA
5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht das Potenzial der UEMOA als optimales Währungsgebiet, indem sie die ökonomische Ähnlichkeit der Mitgliedsländer sowie weiterer westafrikanischer Staaten analysiert, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche monetäre Integration zu bewerten.
3.1.2 Faktormobilität
Hohe Faktormobilität wirkt grundsätzlich stabilisierend und trägt zur Beseitigung von Störungen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts bei bzw. erleichtert den Anpassungsprozess zu einem neuen binnen- und außenwirtschaftlichen Gleichgewicht. Arbeitskräftewanderungen sind somit ein Indiz dafür, dass Instabilitäten in Währungsräumen weniger gravierend auftreten oder von kürzerer Dauer sind. Houssa schätzt die Arbeitsmobilität innerhalb Westafrikas als hoch ein und nennt als Ursache das Eintreten asymmetrischer Schocks, wodurch Migrationsbewegungen ausgelöst werden.
„Westafrika war stets eine Region starker Wanderbewegungen.“ Trotz dieser allgemein anerkannten Aussage ist es schwierig an Daten zu gelangen. Besonders im Fall afrikanischer Länder ist das Ausmaß illegaler Migrationsaktivitäten sehr hoch, so dass die nachfolgend gezeigten Zahlen eindeutig unterschätzt sind.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Währungsunionen und Relevanz der OCA-Theorie für die westafrikanische UEMOA-Region.
2 UEMOA – WÄHRUNGSUNION WESTAFRIKAS: Detaillierte Betrachtung der regionalen Bedingungen, historischen Hintergründe und der wirtschaftlichen Struktur der UEMOA-Mitgliedsländer.
3 OCA-THEORIE UND IHRE ANWENDUNG AUF DIE UEMOA: Theoretische Untersuchung von OCA-Kriterien und deren Anwendbarkeit im afrikanischen Kontext zur Beurteilung der Optimalität der Währungszone.
4 CLUSTERANALYSE DER LÄNDER WESTAFRIKAS: Empirische Anwendung der Clusteranalyse zur Identifikation ähnlicher Wirtschaftsstrukturen innerhalb der UEMOA und weiterer ECOWAS-Staaten.
5 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK: Synthese der Ergebnisse und kritische Einordnung der Möglichkeiten für eine monetäre Integration in Westafrika.
UEMOA, Währungsunion, Westafrika, OCA-Theorie, Clusteranalyse, Wirtschaftsintegration, Außenhandel, Konvergenz, Makroökonomie, CFA Franc, ECOWAS, Faktormobilität, Schocks, Diversifikation, Strukturwandel
Die Diplomarbeit befasst sich mit der monetären Integration in Westafrika, speziell unter der Frage, ob die UEMOA (Union Économique et Monétaire Ouest Africaine) als optimales Währungsgebiet im Sinne der OCA-Theorie eingestuft werden kann.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen optimaler Währungsräume (OCA), die historischen Gegebenheiten des Währungsbündnisses, die Außenhandelsstrukturen sowie die Analyse ökonomischer Ähnlichkeitsstrukturen zwischen westafrikanischen Staaten.
Das primäre Ziel ist es, die Eignung der UEMOA und die Möglichkeiten einer Erweiterung auf weitere ECOWAS-Staaten durch eine fundierte wirtschaftliche Ähnlichkeitsanalyse zu evaluieren.
Neben der theoretischen Herleitung auf Basis der OCA-Theorie verwendet die Autorin eine quantitative Clusteranalyse, um die Homogenität der Wirtschaftskennzahlen der betrachteten westafrikanischen Länder zu untersuchen.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Kriterien für Währungsunionen, wendet diese auf Afrika an und führt eine empirische Clusteranalyse durch, um Gruppen mit vergleichbaren wirtschaftlichen Strukturen innerhalb Westafrikas zu identifizieren.
Wichtige Begriffe sind insbesondere UEMOA, OCA-Theorie, Clusteranalyse, Währungsunion, Westafrika, Konvergenz und Wirtschaftsstruktur.
Die Studie verzichtet bewusst auf Variablen, die eine Anbindung an den Euro (Ankerwährung) voraussetzen, um eine objektivere Bewertung der Ähnlichkeit der westafrikanischen Staaten untereinander zu ermöglichen, ohne die europäische Perspektive als Fixpunkt zu nehmen.
Die Anbindung an den Euro bringt zwar Stabilitätsvorteile, führt jedoch bei starken Aufwertungen des Euro gegenüber dem Dollar zu Wettbewerbsnachteilen für die exportorientierten und von Primärgütern abhängigen westafrikanischen Volkswirtschaften.
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