Examensarbeit, 2003
97 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit
2. Historischer Überblick der letzten 30 Jahre
2.1 Qualitätsdebatte in der Lehre in Deutschland
2.1.2 Der Lehrauftrag
2.1.3 Die Qualitätsdebatte seit 1967
2.2 Veränderungen ab den 70er Jahren
2.2.1 Hochschuldidaktik in der Diskussion
2.2.2 Erste Reformierung der Hochschulrahmengesetze
2.2.3 Studienzeiten verlängern sich
2.3 Interne Forderungen der Hochschulen
2.3.1 Studenten
2.3.2 Dozenten
2.4 Externe Forderungen an die Hochschulen
2.4.1 Der öffentliche Druck
2.4.2 Industrie
2.4.3 Veränderungen durch die Hochschulpolitik und Staat
3. Entwicklung der Evaluation
3.1 Allgemein
3.2 International
3.2.1 USA
3.2.2 Europa
3.3 Evaluation an deutschen Hochschulen
3.3.1 Anfänge
3.3.2 Die Entwicklung einzelner Organisationen
3.3.3 Reformierung des Hochschulrahmengesetzes
3.3.4 Reform der Besoldungsgesetze
3.3.5 Die Generalisierung des Begriffes der Evaluation
4. Modelle der Lehrveranstaltungsevaluation
4.1 Allgemeines
4.1.1 Ziele
4.1.2 Instrumente der Lehrveranstaltungsevaluation
4.1.3 Der Evaluationsprozess
4.1.4 Validität der Lehrveranstaltungsevaluation
4.1.5 Akzeptanz der Lehrveranstaltungsevaluation
4.1.6 Bewertungskriterien
4.1.7 Auswertung der Rückmeldungen
4.1.8 Was kommt nach der Lehrveranstaltungsevaluation?
4.2 Modelle der verschiedenen Universitäten
4.2.1 Universität Jena: Projekt „Lehre“ der Friedrich- Schiller Universität
4.2.2 Qualitätsentwicklung durch Information
4.2.3 Bedarf für Evaluation
4.3 Philips- Universität in Marburg
4.3.1 Verfahren
4.3.2 Auswertung
4.4 Universität Salzburg
4.4.1 Verfahren
4.4.2 Auswertung
4.5 Universität Bielefeld
4.5.1 Verfahren
4.5.2 Empfehlungen
4.6 Feedbackverfahren
4.6.1 Verfahren
4.6.2 Die fünf Planungsdimensionen
4.7 Vergleich der Modelle und ihre kritische Betrachtung
5. Schlussbetrachtung, Lösungsvorschläge und Fazit
Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Lehrveranstaltungsevaluation im 20. Jahrhundert, analysiert gesellschaftliche Einflüsse auf die Qualitätsdebatte an deutschen Hochschulen und diskutiert verschiedene Modelle und Zielsetzungen der Evaluation.
1.1 Problemstellung
Obwohl die deutschen Universitäten durch den Gesetzgeber und die steigenden Ansprüche der Studenten zunehmend unter Druck stehen die Qualität der Lehre an den Hochschulen zu verbessern, konnte sich bis heute kein einheitliches System zur Qualitätssteuerung durchsetzen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sehen als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung die Lehrveranstaltungsevaluation vor. Hier stehen den Hochschulen einige Modelle zur Verfügung, die sich im Besonderen Hinblick auf ihren Nutzen zur Verbesserung der didaktischen Qualität und ihrer äußeren Bedingungen der Lehrveranstaltungen unterscheiden.
1. Einleitung: Stellt das Problem der fehlenden einheitlichen Qualitätssteuerung an deutschen Hochschulen dar und definiert das Ziel der Arbeit.
2. Historischer Überblick der letzten 30 Jahre: Analysiert die Entwicklung der Qualitätsdebatte, die Rolle der Hochschuldidaktik sowie interne und externe Forderungen an die Hochschulen.
3. Entwicklung der Evaluation: Erläutert die internationale Entstehung von Evaluationskonzepten und deren Adaption sowie Implementierung im deutschen Hochschulsystem.
4. Modelle der Lehrveranstaltungsevaluation: Beschreibt verschiedene Instrumente, Evaluationsmodelle und deren kritische Betrachtung anhand von Praxisbeispielen an verschiedenen Universitäten.
5. Schlussbetrachtung, Lösungsvorschläge und Fazit: Reflektiert die gewonnenen Erkenntnisse und formuliert Empfehlungen für den Einsatz und die Weiterentwicklung der Evaluation.
Lehrveranstaltungsevaluation, Qualitätssicherung, Hochschullehre, Hochschuldidaktik, Evaluation, Lehrevaluation, studentische Befragung, Hochschulpolitik, Qualitätsdebatte, Studienbedingungen, Reform, Hochschulrahmengesetz.
Die Hausarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit, Begründung, den Zielen und verschiedenen Modellen der Lehrveranstaltungsevaluation an berufsbildenden Schulen und Hochschulen in Deutschland.
Die Schwerpunkte liegen auf dem historischen Wandel der Lehre, den gesetzlichen Rahmenbedingungen, den methodischen Instrumenten der Evaluation und den organisatorischen Ansätzen verschiedener Universitäten.
Ziel ist es, den Status quo der Lehrveranstaltungsevaluation kritisch zu beleuchten, die gesellschaftliche und politische Relevanz der Qualitätsdebatte aufzuzeigen und Ansätze für eine effektive Implementierung in der Praxis zu diskutieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der exemplarischen Reflexion eines praktischen Evaluationsprojekts im Fachbereich Soziologie an der Universität Hannover.
Der Hauptteil gliedert sich in einen historischen Abriss, die Untersuchung der Evaluationsentwicklung im nationalen und internationalen Kontext sowie eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Evaluationsmodelle.
Die Untersuchung ist durch Begriffe wie Lehrveranstaltungsevaluation, Qualitätssicherung, Hochschuldidaktik, Evaluationsprozess und Lehrevaluation definiert.
Kritikpunkte sind unter anderem die methodischen Probleme bei der Fragebogenentwicklung, die Akzeptanz bei Dozenten sowie die Gefahr, dass Evaluationsergebnisse durch subjektive Faktoren verzerrt werden könnten.
Das Feedback-Verfahren wird als formatives Instrument gewertet, das – im Gegensatz zur rein summativen Bewertung – die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden fördert und direkt während des Semesters zur Verbesserung der Lehre beitragen kann.
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