Bachelorarbeit, 2012
104 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
1.1 Ausgangslage
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Forschungsfrage
1.5 Aufbau der Arbeit
2. WISSEN
2.1 Wissensbegriffe
2.1.1 Daten
2.1.2 Informationen
2.1.3 Nachrichten
2.1.4 Wissen
2.2 Wissensarten
2.2.1 Implizites und explizites Wissen
2.2.2 Individuelles und kollektive Wissen
2.2.3 Internes und externes Wissen
2.2.4 Zusammenfassende Betrachtungen
2.3 Generierung von Wissen
2.3.1 Wissenspyramide
2.3.2 Wissenstreppe
3. WISSENSDATENBANK
3.1 Definition Wissensdatenbanken
3.2 Wissensdatenbanken im Wissensmanagement
3.3 Dokumentenorientierte Wissensdatenbank
3.3.1 Dokumentenmanagementsystem
3.3.2 Content Management Systeme
3.3.3 Workflowmanagementsysteme
3.4 Datenbank
3.4.1 Bestandteile
3.4.2 Datenmodell eines Datenbanksystems
3.4.3 Relationales Datenmodell
4. IT - PROJEKT
4.1 Projektdefinition und Projektmerkmale allgemein
4.2 Definition IT - Projekt
4.3 Betrachtungsobjekte des Projektmanagements
4.4 Wissenstypen im Projekt
4.5 Phasen und Dokumentation eines IT-Projektes
4.5.1 Projektphasen und Dokumente
4.5.2 Projektdokumentation
4.5.3 Projektdokumente für den Wissenstransfer
5. WISSENSTRANSFER
5.1 Wissenstransfer im Projekt
5.2 Wissenstransferzyklus
5.3 Ziele des Wissenstransfers im Projekt
5.4 Dokumentenablage in einem Dateisystem
5.4.1 Dokumentation von IT-Projekten
5.4.2 Nutzung für den Wissenstransfer
5.5 Wissensdatenbank in IT-Projekten
5.5.1 Aufgabe
5.5.2 Implementierung und Nutzung einer Wissensdatenbank
5.5.3 Benutzerrollen und Inhalte in einer Wissensdatenbank
5.5.4 Vorteile des Einsatzes einer Wissensdatenbank
6. SCHLUSS
6.1 Ziel der Arbeit - Handlungsempfehlung
6.2 Beantwortung der Forschungsfrage
6.3 Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Ableitung einer fundierten Handlungsempfehlung zur Implementierung und Nutzung einer Wissensdatenbank in Unternehmen, die regelmäßig eine Vielzahl von IT-Projekten abwickeln. Die Arbeit adressiert dabei die Forschungsfrage, wie neben der verpflichtenden Projektdokumentation in einem Dateisystem eine Wissensdatenbank optimal betrieben werden kann, um den Wissenstransfer nachhaltig zu verbessern.
1.1 Ausgangslage
„Wissen bestimmt zunehmend den Unternehmenswert. Wissen als Wettbewerbsfaktor hat schlagartig den Sprung in die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse geschafft. Wissensmanagement-Arbeitsgruppen werden gegründet, Vorstandsvorsitzende beschäftigen sich damit und Workshops werden angeboten.“1 So und in ähnlichen Formulierungen wird die Bedeutung und der Fortschritt des Wissens und seinem Management, dem „Wissensmanagement“, hervorgehoben.
Die wachsende Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor und damit als Wettbewerbsvorteil kann durch drei Faktoren begründet werden:2
Heutzutage werden auf den globalen und lokalen Märkten anstelle von arbeits- und kapitalintensiven zunehmend wissensintensive Produkte bzw. Dienstleistungen nachgefragt. In einer globalisierten Welt führt dies zu einer immer stärker werdenden Vorherrschaft der "Wissensnationen" gegenüber den etablierten Industrienationen. Arbeiten mit hohem körperlichen Einsatz wandern ohnehin immer stärker in Schwellen- und Entwicklungsländer.
Die laufende Globalisierung und der damit einhergehende Strukturwandel werden von den weiterhin rasch fortschreitenden Entwicklungen in der Informationstechnologie sowie den Innovationen in der Kommunikationstechnologie seit den neunziger – Jahren des letzten Jahrhunderts angetrieben.
Aufgrund der Fortschritte in der Informations- und Kommunikationstechnologie können heutzutage auch riesige Datenmengen gespeichert und ausgetauscht sowie auch räumlich unabhängig "global" und interaktiv bearbeitet werden. Das führte dazu das Informationen jederzeit in einem ausreichenden Detaillierungsgrad für autorisierte Benutzer zur Verfügung steht. Das wiederum führte letztlich zu schnellen Marktveränderungen und höheren Innovationsgeschwindigkeiten. Letztlich ist eine Wissensgesellschaft entstanden, in der Wissen über Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit entscheidet.
1. EINLEITUNG: Definiert die Ausgangslage des Wissens als Wettbewerbsfaktor und leitet die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit ab.
2. WISSEN: Klärt theoretische Grundlagen durch die Differenzierung von Daten, Informationen und Wissen sowie deren Generierung und Typisierung.
3. WISSENSDATENBANK: Beschreibt Anforderungen, Aufbau und Funktionsweise einer Wissensdatenbank auf Basis relationaler Datenbankmodelle.
4. IT - PROJEKT: Analysiert Phasen, Charakteristika und die notwendige Projektdokumentation innerhalb von IT-Vorhaben.
5. WISSENSTRANSFER: Untersucht Strategien zur Wissensweitergabe zwischen Dateisystemen und Wissensdatenbanken unter Berücksichtigung von Benutzerrollen.
6. SCHLUSS: Führt die Erkenntnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für die Implementierung einer Wissensdatenbank.
Wissensdatenbank, Wissen, Wissenstransfer, Information, Daten, IT-Projekt, Dokumentenmanagement, Wissensmanagement, Projektwissen, Datenbank, Dokumentation, Projektphasen, Lessons Learned, IT-Infrastruktur, Datentransfer
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen in IT-Projekten den Wissenstransfer durch den Einsatz einer Wissensdatenbank gegenüber klassischen Dateisystemen optimieren können.
Die Themen umfassen Wissensmanagement, Datenbanktechnologien, IT-Projektmanagement und die systematische Projektdokumentation.
Das Ziel ist die Ableitung einer Handlungsempfehlung zur Implementierung einer Wissensdatenbank für IT-Unternehmen.
Es wird eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse angewandt, ergänzt durch die Analyse von Dokumentenstrukturen und Arbeitsweisen in IT-Projekten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Wissensbegriffs, die Analyse von Wissensdatenbanken und Datenbankmodellen sowie die Untersuchung von IT-Projektabläufen und Wissenssicherung.
Zentrale Begriffe sind Wissensdatenbank, Wissenstransfer, IT-Projekt, Dokumentenmanagement und Wissensmanagement.
Dateisysteme führen häufig zu Redundanzen, mangelnder Übersichtlichkeit, Schwierigkeiten beim Finden aktueller Versionen und erschweren den organisatorischen Wissenstransfer über Projektgrenzen hinweg.
Rollen wie Inhaltsverwalter, Antragsteller, Autor, Rezensent, Taxonom und Betreiber sind wesentlich, um die Qualität, Konsistenz und Akzeptanz der Daten zu sichern.
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