Bachelorarbeit, 2012
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Kennzahlensysteme
2.1 Bekannte Kennzahlensysteme
2.1.1 DuPont- Kennzahlensystem
2.1.2 ZVEI- Kennzahlensystem
2.1.3 RL- Kennzahlensystem
2.1.4 Schwächen der traditionellen Kennzahlensysteme
2.2 Balanced Scorecard (BSC)
2.2.1 Ermittlung und Festlegung der Strategie
2.2.2 Auswahl und Festlegung der Perspektiven der BSC
2.2.3 Identifikation und Konkretisierung der strategischen Ziele
2.2.4 Verknüpfung der Ziele durch Ursache- Wirkungsketten
2.2.5 Auswahl der Messgrößen, Festlegung der Zielwerte und Bestimmung der strategischen Aktionen
2.2.6 Vertikaler und horizontaler Roll- out und strategischer Lernprozess
2.3 Beurteilung der verschiedenen Kennzahlensysteme
3 Automobilindustrie
3.1 Integrierter Produktlebenszyklus
3.2 Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG
3.2.1 Nachhaltigkeit im Vorsorgezyklus
3.2.2 Nachhaltigkeit im Marktzyklus
3.2.3 Nachhaltigkeit im Nachsorgezyklus
3.2.4 Bewertung der Nachhaltigkeit der Porsche AG
3.3 Audi AG
3.3.1 Umweltmanagement
3.3.2 Umweltpolitik
3.3.3 Nachhaltigkeit im Vorsorgezyklus
3.3.4 Nachhaltigkeit im Marktzyklus
3.3.5 Nachhaltigkeit im Nachsorgezyklus
3.3.6 Bewertung der Nachhaltigkeit der Audi AG
3.4 Volkswagen AG
3.4.1 Nachhaltigkeitsziele
3.4.2 Nachhaltigkeit im Vorsorgezyklus
3.4.3 Nachhaltigkeit im Marktzyklus
3.4.4 Nachhaltigkeit im Nachsorgezyklus
3.4.5 Bewertung der Nachhaltigkeit der VW AG
3.5 Adam Opel AG
3.5.1 Nachhaltige Mobilität
3.5.2 Bewertung der Nachhaltigkeit der Opel AG
3.6 Daimler AG
3.6.1 Nachhaltigkeit im Vorsorgezyklus
3.6.2 Nachhaltigkeit im Marktzyklus
3.6.3 Nachhaltigkeit im Nachsorgezyklus
3.6.4 Bewertung der Nachhaltigkeit der Daimler AG
3.7 BMW AG
3.7.1 Nachhaltigkeit im Vorsorgezyklus
3.7.2 Nachhaltigkeit im Marktzyklus
3.7.3 Nachhaltigkeit im Nachsorgezyklus
3.7.4 Bewertung der Nachhaltigkeit der BMW AG
3.8 Fazit der Recherche innerhalb der Automobilindustrie
4 Kennzahlensystem zur Beurteilung der Nachhaltigkeit
4.1 Nachhaltigkeits- Balanced Scorecard
4.1.1 Ermittlung und Festlegung der Strategie
4.1.2 Festlegung der Balanced Scorecard Perspektiven
4.1.3 Identifikation der strategischen Ziele, sowie Auswahl der Messgrößen und der strategischen Aktionen
4.1.4 Verknüpfung der Ziele durch Ursache- Wirkungsketten
4.1.5 Fazit des Kennzahlensystems
5 Fazit und Schlussbetrachtung
Die vorliegende Bachelorarbeit hat zum Ziel, ein Kennzahlensystem zu entwickeln, mit dem die Nachhaltigkeit der deutschen Automobilindustrie gemessen werden kann. Dabei wird eine mittlere Position der Nachhaltigkeit – zwischen starker und schwacher Nachhaltigkeit – als wissenschaftlicher Maßstab zugrunde gelegt, um ökologische, ökonomische und soziale Faktoren ganzheitlich in die Unternehmenssteuerung zu integrieren.
2.1.1 DuPont- Kennzahlensystem
1919 wurde das DuPont- Kennzahlensystem, auch ROI- Kennzahlensystem entwickelt. ROI steht für Return On Investment, also dem „Rückfluss des im Unternehmen eingesetzten Kapitals“. Dabei ist die Grundüberlegung als Unternehmensziel nicht die Gewinnmaximierung anzustreben, sondern den Erfolg des Unternehmens mit der relativen Größe der Gesamtkapitalrentabilität (ROI) zu messen. Die absolute Größe des DuPont- Kennzahlensystems bildet somit die Gesamtkapitalrentabilität. Die Kennzahl Gesamtkapitalrentabilität wird im DuPont Kennzahlensystem weiter aufgespalten in Kapitalumschlag und Umsatzrentabilität. Die Umsatzrentabilität zeigt im weiteren Verlauf des DuPont- Kennzahlensystems die verschiedenen Kosteneinflussfaktoren auf. Der Kapitalumschlag informiert seinerseits über die Vermögensstruktur in Form des Anlage- und Umlaufvermögens.
Daraus folgt, dass eine Erhöhung des ROI durch eine Erhöhung des Umsatzes bei gleichbleibendem Gesamtvermögen (höherer Kapitalumschlag) oder durch einen höheren Gewinn (durch geringe Kosten) bei gleichbleibendem Umsatz erzielt wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung ein und definiert den Aufbau der Arbeit.
2 Kennzahlensysteme: Es werden traditionelle monetäre Kennzahlensysteme vorgestellt und deren Nachteile diskutiert, um die Notwendigkeit der Balanced Scorecard zu begründen.
3 Automobilindustrie: Dieser Teil enthält eine Ist-Analyse der Nachhaltigkeitsaktivitäten großer deutscher Automobilhersteller unter Verwendung des integrierten Produktlebenszyklus.
4 Kennzahlensystem zur Beurteilung der Nachhaltigkeit: Hier erfolgt die Entwicklung einer Nachhaltigkeits-Balanced Scorecard für ein fiktives Unternehmen sowie die Darstellung der Ursache-Wirkungsketten.
5 Fazit und Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie.
Nachhaltigkeit, Automobilindustrie, Kennzahlensystem, Balanced Scorecard, ROI, Produktlebenszyklus, Umweltmanagement, Unternehmenssteuerung, Nachhaltigkeitsperspektive, Strategy Map, Ursache-Wirkungsketten, Ressourcenmanagement, Intangibles, Performance Measurement, nachhaltige Produktion.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Messung der Nachhaltigkeit in der deutschen Automobilindustrie.
Die zentralen Themenfelder sind Kennzahlensysteme, strategische Steuerungsinstrumente wie die Balanced Scorecard, der Produktlebenszyklus und verschiedene Ansätze der Nachhaltigkeit (starke, schwache und mittlere Nachhaltigkeit).
Das primäre Ziel ist es, ein Instrument zu gestalten, das Nachhaltigkeitsaspekte ganzheitlich in die strategische Steuerung eines Automobilunternehmens integriert.
Es wird die Methode der Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) verwendet, bei der neben den klassischen vier Perspektiven eine fünfte, die Nachhaltigkeitsperspektive, integriert wird.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen zu Kennzahlensystemen als auch eine umfangreiche Analyse der Nachhaltigkeitsbemühungen bei Porsche, Audi, VW, Opel, Daimler und BMW sowie die praktische Konstruktion einer SBSC für ein fiktives Unternehmen behandelt.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Nachhaltigkeit, Balanced Scorecard, Automobilindustrie, Produktlebenszyklus, Kennzahlensystem und ökologische Effizienz.
Die Autorin versteht darunter einen Ansatz, bei dem natürliches Kapital durch künstliches Kapital substituiert werden kann, solange essenzielle Umweltgüter wie Trinkwasser und saubere Luft für zukünftige Generationen geschützt bleiben.
Sie argumentiert, dass klassische Systeme primär monetäre, vergangenheitsorientierte Kennzahlen fokussieren und "weiche" Faktoren (Intangibles) sowie Umweltaspekte unzureichend abbilden.
Die "Story of Strategy" dient dazu, die logischen Zielverbindungen und Ursache-Wirkungsbeziehungen innerhalb der Strategy Map interpretativ zu erläutern und somit die Strategieumsetzung verständlich zu machen.
Die Branche ist zwar auf einem guten Weg, sieht Nachhaltigkeit jedoch oft noch zu stark auf das Produktportfolio (Antriebstechnologien) reduziert, anstatt die ökologische Optimierung in der gesamten Produktion tiefgreifend zu verankern.
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