Fachbuch, 2013
81 Seiten
Einleitung
Grundlagen
Ausgangssituation
Krankenanstalten-Kostenrechnung
Kosten
Kostenarten und Kostenartengruppen
Kostenstellen
Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung
Kennzahlen
Absolute Kennzahlen
Verhältniskennzahlen
Kennzahlenvergleich
Kennzahlensysteme
Entwicklung eines Kennzahlensystems
Kostenstellen
OP-Bereich
Anästhesie
Blutbank
Notfallambulanz
Notarztdienst
Ressourceneinsatz
Sachkosten
Verbrauch medizinische Güter
Verbrauch nichtmedizinische Güter
Medizinische Fremdleistungen
Transportleistungen
Personal
Berufsgruppen
Personalkosten
Zeitliche Parameter des Personaleinsatzes
Vollzeitäquivalente
Leistungsmaßstab
Parameter der Leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung
LKF-Punkte
Entlassungen (Anzahl stationäre Patienten)
Belagstage
Verweildauer
Tagesklinische Fälle
Null-Tage-HDG-Fälle
Betten
Auslastung
LKF-Leistungsstatistiken
Anzahl Operationen
Parameter des Ambulanzbereiches
Ergänzende Parameter der medizinischen Leistungserstellung
Pflegegebühr
Sonderklasse
Abgeleitete Kennzahlen
Gesamtkosten
Sachkosten
Personalkosten
Nicht-bettenführende Abteilungen
Marker-Parameter
Kennzahlen der Gesamtkrankenanstalt
Übergeordnete Parameter
Sachkosten
Personalkosten
Plan-Ist-Vergleich
Planwerte
Hochrechnung
Leistungskennzahlen in der Zusammenschau
Diskussion
Die Arbeit verfolgt das Ziel, leistungsbezogene Kennzahlen zur effizienten Betriebssteuerung in einer Krankenanstalt zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Ebene der medizinischen Fachabteilungen, um eine Grundlage für eine medizinisch-ökonomische Steuerung zu schaffen, die wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit dem medizinisch Notwendigen verbindet.
Kosten
Das klassische (externe) Rechnungswesen kennt zunächst den Begriff des Aufwandes zur Beschreibung des Ressourceneinsatzes. Im Rahmen der Kostenüberleitung werden in einem ersten Schritt diese Aufwände in Kosten überführt:
Aufwand - neutraler Aufwand = kostengleicher betrieblicher Aufwand + kalkulatorische Anderskosten und Zusatzkosten = Kosten
Dabei ist neutraler Aufwand im Wesentlichen ein solcher Ressourceneinsatz, der nicht in direktem Zusammenhang mit der eigentlichen Unternehmenstätigkeit steht; er wird somit in der weiteren Betrachtung nicht mehr veranschlagt. Dagegen sind andere Ressourceneinsätze nicht adäquat auf Ebene des Aufwandes berücksichtigt, weshalb diese als kalkulatorische Anderskosten bzw. Zusatzkosten in die Rechnung aufgenommen werden müssen. In Summe stellen somit Kosten den bewerteten Verbrauch von Wirtschaftsgütern zur Erstellung von betrieblichen Leistungen und Gütern dar.
Primäre Kosten gehen dabei von außen in den Wirtschaftsbereich der Krankenanstalt ein. Dagegen sind sekundäre Kosten solche, die sich aus primären Kosten im Rahmen der innerbetrieblichen Verrechnung von Leistungen ergeben.
Direkte Kosten werden einer Kostenstelle verursachungsgemäß unmittelbar zugerechnet. Im Vergleich dazu können indirekte Kosten den einzelnen Kostenstellen nur unter Zuhilfenahme von Schlüsselwerten zugeordnet werden.
In der weiteren Betrachtung kommt den primären direkten Kosten (auch bezeichnet als primäre Kostenstelleneinzelkosten) besondere Bedeutung zu.
Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Notwendigkeit, angesichts von Kostensteigerungen bei begrenzter Finanzierung eine effiziente Betriebssteuerung durch leistungsorientierte Kennzahlen zu erreichen.
Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die wirtschaftlichen Herausforderungen des Gesundheitssystems in Österreich und die Rolle gesetzlicher Vorgaben bei der Kostenerfassung.
Ausgangssituation: Hier wird der theoretische Rahmen der Krankenanstalten-Kostenrechnung sowie der Leistungsorientierten Krankenanstaltenfinanzierung als zentrale Steuerungsbasis dargestellt.
Kennzahlen: Dieses Kapitel definiert verschiedene Kennzahlentypen wie absolute Kennzahlen, Verhältniskennzahlen und Kennzahlensysteme als Mittel der aggregierten Informationsdarstellung.
Entwicklung eines Kennzahlensystems: Dieses Kapitel konkretisiert die praktische Anwendung der Steuerung auf Ebene medizinischer Abteilungen, inklusive Kostenstellen und spezieller Funktionsbereiche.
Ressourceneinsatz: Hier werden die Komponenten für den Ressourceneinsatz detailliert, insbesondere Sachkosten und Personal, und deren direkte Zurechenbarkeit analysiert.
Leistungsmaßstab: Dieses Kapitel bettet Kosten in den Referenzrahmen der Leistung, basierend auf dem LKF-System und weiteren Parametern zur Messung medizinischer Tätigkeit.
Abgeleitete Kennzahlen: Hier werden Verknüpfungen zwischen Ressourceneinsatz und Output erläutert, um Effizienzvergleiche über Abteilungsgrenzen hinweg zu ermöglichen.
Kennzahlen der Gesamtkrankenanstalt: Dieses Kapitel führt die Abteilungserkenntnisse auf die globale Ebene der gesamten Krankenanstalt zusammen.
Plan-Ist-Vergleich: Hier wird die Bedeutung von Soll- und Planwerten sowie Hochrechnungen für eine laufende Steuerung hervorgehoben.
Leistungskennzahlen in der Zusammenschau: Dieses Kapitel resümiert die Integration aller Parameter in ein wiederkehrendes, monatliches Berichtswesen.
Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Anwendung der entwickelten Instrumente im Spannungsfeld zwischen medizinischer Notwendigkeit und ökonomischer Effizienz.
Krankenanstalten, Leistungskennzahlen, Kostenrechnung, LKF-System, Betriebssteuerung, Ressourcen, Sachkosten, Personalkosten, Abteilungsebene, Effizienz, Plan-Ist-Vergleich, Medizinische Leistungserbringung, Kennzahlensysteme, Krankenhausmanagement, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung eines Kennzahlensystems zur effizienten betriebswirtschaftlichen Steuerung von medizinischen Fachabteilungen in öffentlichen Krankenanstalten.
Zentrale Themen sind die Kostenrechnung in Krankenanstalten, die Leistungsorientierte Krankenanstaltenfinanzierung (LKF), die Erfassung von Personal- und Sachkosten sowie die Entwicklung abgeleiteter Kennzahlen für den Plan-Ist-Vergleich.
Das Ziel ist es, einen Katalog leistungsorientierter Kennzahlen zu erstellen, die es ermöglichen, den Ressourceneinsatz direkt mit der erbrachten medizinischen Leistung auf Abteilungsebene zu verknüpfen.
Die Arbeit basiert auf der Analyse bestehender gesetzlicher Dokumentationssysteme und deren betriebswirtschaftlicher Aufbereitung, um daraus steuerungsrelevante Kennzahlen abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Kostenrechnungsstrukturen, die Definition von Leistungsmaßstäben (wie LKF-Punkte, Betten, Auslastung) und die praktische Herleitung von Kennzahlen für Personal und Sachkosten.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Krankenanstalten-Kostenrechnung, LKF-System, Betriebssteuerung, Effizienz und Kennzahlen beschreiben.
Die Arbeit differenziert zwischen systemisierten, tatsächlich aufgestellten, gesperrten und Funktionsbetten, da diese Unterscheidung essenziell für die korrekte Berechnung der Auslastung ist.
Die Arbeit schlägt vor, Begleitpersonen bei der Berechnung der Auslastung sowohl im Zähler als auch im Nenner auszuschließen, um eine Verzerrung der Darstellung der medizinischen Leistungserbringung zu vermeiden.
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