Diplomarbeit, 2000
97 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1. 1 Kundenbindung als Marketingziel: Vom Transaktionsmarketing zum Beziehungsmanagement
1. 2 Zielsetzung und Vorgehensweise der Arbeit
1. 3 Einordnung und Abgrenzung
2 Hauptteil A: Kundenbindung und Beziehungsmanagement: Definitionen, Erscheinungsformen, Ziele
2. 1 Die Kundenbindung
2. 1. 1 Begriff und Arten der Kundenbindung
2. 1. 2 Aufgaben und Ziele der Kundenbindung
2. 1. 3 Überblick über die Instrumente der Kundenbindung
2. 2 Das Beziehungsmanagement
2. 2. 1 Begriff, Arten und Charakteristika des Beziehungsmanagements
2. 2. 2 Die Geschäftsbeziehung
2. 2. 3 Aufgaben des Beziehungsmanagements
2. 2. 4 Ziele des Beziehungsmanagements
3 Hautteil B: Beziehungsmanagement als Instrument der Kundenbindung
3. 1 Ansatzpunkte für das Beziehungsmanagement
3. 1. 1 Kundennähe und –orientierung
3. 1. 2 Kundensegmentierung und Individualmarketing
3. 2 Konzepte des Beziehungsmanagements
3. 2. 1 Kunden-Management
3. 2. 2 Key-Account-Management
3. 2. 3 Costumer-Integration
3. 3 Kundenbindungsinstrumente des Beziehungsmanagements imRahmen der Vorkaufphase
3. 3. 1 Produkt- und Servicepolitik
3. 3. 2 Preispolitik
3. 3. 3 Distributionspolitik
3. 4 Kundenbindungsinstrumente des Beziehungsmanagements im Rahmen der Nachkaufphase
3. 4. 1 Beschwerdemanagement
3. 4. 2 Direktmarketing / Database-Marketing
3. 4. 3 Kundenclub
3. 4. 4 Nachkaufkommunikation
3. 4. 5 Nachkaufservice / Kundendienst
3. 4. 6 Redistribution
3. 5 Grenzen des Beziehungsmanagements
3. 6 Analyse der Geschäftsbeziehungen als Controlling-Funktion
4 Resümee
4. 1 Zusammenfassung der genannten Gesichtspunkte
4. 2 Stellt der Wandel vom Transaktions- zum Beziehungsmanagement einen Paradigmen-Wechsel dar?
4. 3 Abschließende Bewertung und Zukunftsausblick: Bedeutung des Beziehungsmanagements für die Kundenbindung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rolle des Beziehungsmanagements als Instrument der Kundenbindung zu analysieren. Dabei soll aufgezeigt werden, wie Unternehmen durch den Aufbau dauerhafter und vertrauensvoller Geschäftsbeziehungen in gesättigten Märkten Wettbewerbsvorteile erzielen können, wobei insbesondere die Kfz-Branche als Praxisbeispiel dient.
Charakteristika des Beziehungsmanagements
Das Beziehungsmanagement kann anhand verschiedener Perspektiven charakterisiert und gleichzeitig vom Transaktionsmarketing abgegrenzt werden.54 Zunächst ist die investitionspolitische Perspektive zu nennen. Kosten, die von einem Anbieter für die Überwindung von Wechsel- und Innovationsbarrieren und besonders die Stammkundenbindung aufge wandt werden, sind aufgrund der Vorteile aus der Aufrechterhaltung der Geschäftsbeziehung als Investitionen zu betrachten. Die Geschäftsbeziehung stellt somit ein Investitionsfeld dar, das es betriebswirtschaftlich zu bearbeiten gilt.55 Ein weiteres Charakteristikum des Beziehungsmanagements ist die interaktions-politische Perspektive. Marketing-Transaktionen werden dabei nicht als Einzeltransaktionen verstanden, sondern im Rahmen der Geschäfts-beziehung als ein auf Langfristigkeit zielendes und durch verschiedene Phasen gekennzeichnetes Wechselspiel sich gegenseitig beeinflussender Aktionen und Reaktionen der Geschäftspartner56. Als drittes Charakteristikum ist der Einbezug personenbezogener Aspekte in die Gestaltung und Analyse der Geschäftsbeziehung zu nennen, der sich z. B. durch die besondere Bedeutung des Konstruktes Vertrauen und der Forderung nach Individualität äußert.57 Des Weiteren ist eine Geschäfts-beziehung als Integrationsfeld anzusehen, mit dem Ziel, den Kunden nicht nur im Interesse des Anbieters zu beeinflussen, sondern ihn in den Produktentwicklungsprozess einzubeziehen und somit zum integrierten Partner zu machen. Dies kann z. B. durch Anpassungen von Leistungspotentialen und -prozessen erfolgen.58
1 Einführung: Die Arbeit thematisiert den Wandel vom Transaktionsmarketing zum Beziehungsmanagement und legt die Zielsetzung sowie Abgrenzung der Untersuchung dar.
2 Hauptteil A: Kundenbindung und Beziehungsmanagement: Definitionen, Erscheinungsformen, Ziele: Es werden grundlegende Begriffe, Arten und Ziele der Kundenbindung sowie des Beziehungsmanagements theoretisch hergeleitet.
3 Hautteil B: Beziehungsmanagement als Instrument der Kundenbindung: Das Kapitel untersucht die praktische Anwendung des Beziehungsmanagements durch verschiedene Konzepte und Instrumente in Vor- und Nachkaufphasen sowie dessen Grenzen und Controlling-Aspekte.
4 Resümee: Die Ergebnisse werden zusammengefasst und die Frage diskutiert, ob der Wandel zum Beziehungsmanagement als Paradigmen-Wechsel zu verstehen ist, gefolgt von einem Zukunftsausblick.
Beziehungsmanagement, Kundenbindung, Transaktionsmarketing, Relationship Marketing, Kundenzufriedenheit, Kundenloyalität, Vertrauen, Key-Account-Management, Customer-Integration, Beziehungscontrolling, Kundenwert, Kundenportfolio-Analyse, Beschwerdemanagement, Direktmarketing.
Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Bedeutung des Beziehungsmanagements als Instrument zur langfristigen Bindung von Kunden in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.
Im Fokus stehen die theoretische Einordnung des Beziehungsmanagements, die Analyse von Instrumenten in der Vorkauf- und Nachkaufphase sowie die Betrachtung von Kundenbindungsstrategien.
Das Ziel ist es, die Rolle des Beziehungsmanagements bei der Etablierung dauerhafter Geschäftsbeziehungen aufzuzeigen und die verschiedenen Ansätze zur Kundenbindung anhand von Praxisbeispielen zu evaluieren.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Praxisbeispielen, insbesondere aus der Volkswagen-Gruppe, basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begriffe (Teil A) und eine Untersuchung von konkreten Gestaltungsmaßnahmen und Konzepten wie Key-Account-Management und Kundenintegration (Teil B).
Wesentliche Begriffe sind Beziehungsmanagement, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Vertrauen, Kundenwert und verschiedene Marketinginstrumente.
Vertrauen wird als Grundvoraussetzung für dauerhafte Geschäftsbeziehungen angesehen, da es das Kaufrisiko mindert und die psychologische Wechselbarriere erhöht.
Ein aktives Beschwerdemanagement ermöglicht es, Unzufriedenheit zu minimieren, Schwachstellen durch Kundenfeedback aufzudecken und damit die Bindung unzufriedener Kunden zu festigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

