Bachelorarbeit, 2010
72 Seiten, Note: 1,1
Die Arbeit untersucht die intermediale Wechselbeziehung zwischen Malerei und Film am Beispiel von Julie Taymors Film „Frida“. Der Film integriert Werke der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo in die Handlung und stellt somit eine Hybridisierung von Malerei und bewegten Bildern dar. Die Arbeit analysiert den Konflikt zwischen dem Kunstobjekt und dem Filmmedium, indem sie die inszenierten Systemreferenzen des Lebens und der Malerei Kahlos im Film und die Darstellung der Malerei über die reine Dokumentation hinaus untersucht.
Die Arbeit beginnt mit einer Erläuterung des Begriffs der Intermedialität und der verschiedenen Forschungsansätze. Anschließend werden die spezifischen Eigenschaften von Malerei und Film im Kontext der Intermedialität betrachtet. Das Hauptkapitel analysiert den Film „Frida“ und stellt drei Schlüsselszenen mit den entsprechenden Originalgemälden Frida Kahlos gegenüber. Die Analyse zeigt die verschiedenen Formen der Systemerwähnung und die rezeptionsästhetischen Auswirkungen der Transformation der Gemälde im Film. Abschließend wird Walter Benjamins Argumentation in „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ herangezogen, um die Auswirkungen der filmischen Reproduktion auf die Rezeption der Kunst Frida Kahlos zu diskutieren.
Intermedialität, Kunstfilm, Malerei, Film, Frida Kahlo, Julie Taymor, Systemerwähnung, Transformation, Rezeptionsästhetik, Walter Benjamin, Technische Reproduzierbarkeit, Aura des Kunstwerkes.
Der Film nutzt Techniken wie das "Tableau Vivant" und computergenerierte Bilder, um Gemälde wie "Die gebrochene Säule" zum Leben zu erwecken.
Es beschreibt die Wechselbeziehung und Hybridisierung von zwei unterschiedlichen Medien: der statischen Malerei und dem bewegten Filmbild.
Es besteht das Risiko, dass die Malerei ihre Autonomie verliert und durch das Medium Film eine veränderte Auslegung oder Deutung erfährt.
Seine Theorie zur "technischen Reproduzierbarkeit" wird genutzt, um den Verlust der "Aura" des Kunstwerks und den rezeptionsästhetischen Prozess im Massenmedium Film zu diskutieren.
Ein "lebendes Bild", bei dem Schauspieler eine Szene aus einem Gemälde exakt nachstellen, um die Grenze zwischen Realität und Kunst zu verwischen.
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