Masterarbeit, 2012
163 Seiten, Note: Sehr Gut
Diese Masterthesis beleuchtet die Präferenz von weiblichen Supervisandinnen aus dem sozialen Arbeitsfeld für männliche Supervisoren. Sie untersucht die Gründe, die zu dieser Präferenz führen, und analysiert die spezifischen Rahmenbedingungen und Situationen, in denen diese Präferenz auftritt. Die Arbeit analysiert dabei Auswahlkriterien, Erwartungen an den Supervisionsprozess, Kompetenz- und Rollenzuschreibungen, stereotype Denkmuster sowie die Auswirkungen von Übertragung und Gegenübertragung.
Die Arbeit beginnt mit einer detaillierten Einleitung, in der die Forschungsfrage, die Hypothesen und die Ziele der Arbeit definiert werden. Die Methodik der Arbeit wird erläutert, die sich auf qualitative Interviews mit Supervisandinnen aus dem sozialen Arbeitsfeld stützt. Der theoretische Rahmen der Arbeit umfasst eine umfassende Auseinandersetzung mit Supervision als Handlungsfeld, dem Supervisionsprozess und der Bedeutung des sozialen Arbeitsfeldes im Kontext von Genderrollen und Stereotypen.
Das Kapitel "Ergebnisse" präsentiert die Ergebnisse der Interviews und analysiert die gewonnenen Daten. Es werden Auswahlkriterien, Erwartungen an den Supervisionsprozess, Kompetenz- und Rollenzuschreibungen, Kommunikation, Konkurrenzverhalten, Akzeptanz und die Auswirkungen von Übertragung und Gegenübertragung untersucht.
Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse, die die Bedeutung der Ergebnisse für die Praxis und die Fortführung der Forschung thematisiert. Kritik und Limitationen der Arbeit werden ebenfalls angesprochen, bevor die Arbeit mit einer zusammenfassenden Schlussfolgerung endet.
Supervision, Supervisandinnen, männliche Supervisoren, soziales Arbeitsfeld, Genderrollen, Stereotype, Auswahlkriterien, Erwartungen, Kompetenz- und Rollenzuschreibung, Übertragung und Gegenübertragung, Kommunikation, Konkurrenzverhalten, Akzeptanz.
Oft wird eine „männliche Außenansicht“ gesucht, besonders in der Fallsupervision. Männlichen Supervisoren werden zudem häufig Eigenschaften wie Zielorientiertheit, Klarheit und Distanz zugeschrieben.
Stereotype Vorstellungen über männliche und weibliche Arbeitsweisen beeinflussen die Erwartungen an den Prozess und die Kompetenzzuschreibung an den Supervisor.
Seit 1999 ist Gender Mainstreaming gesetzlich verankert. Es fordert eine bewusste Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen und deren Auswirkungen auf professionelle Beziehungen.
Dies sind psychologische Prozesse, bei denen Gefühle aus früheren Beziehungen unbewusst auf den Supervisor übertragen werden, was durch das Geschlecht beeinflusst werden kann.
Die Arbeit untersucht auch, inwieweit geschlechtsspezifische Spannungen oder erotische Untertöne den Prozess und die Akzeptanz des Supervisors beeinflussen können.
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