Masterarbeit, 2012
114 Seiten, Note: 2,0
1 Hintergrund und Problemstellung
1.1 Social Media Measurement in der Wissenschaft
1.2 Forschungsfrage und Lösungsidee
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Grundlagen und State of the Art zum Social Media Measurement
2.1 Social Media Measurement
2.1.1 Kategorisierung von Social Media
2.1.2 Social Media Kennzahlen
2.1.3 Social Media Modelle & Frameworks
2.1.4 Tool Anbieter und Lösungen aus der Praxis
2.2 Erfahrungen von Experten
2.3 Anforderungen und Bedürfnisse der KMU
2.3.1 Aufbau und Durchführung der Umfrage
2.3.2 Erkenntnisse aus der Online Umfrage
3 Entwicklung eines Frameworks zur Bewertung und Messung der Social Media Aktivitäten in Deutschland von KMU
3.1 Referenzmodellierung
3.2 Strukturen und Elemente
3.2.1 Social Media Gesamtaktivität & Vision und Strategie
3.2.2 Lifecycle
3.2.3 Kategorien und Anwendungen
3.2.4 Kennzahlen
3.2.5 Skalen und Gewichtungen
3.2.6 Aggregation & Detaillierung
3.2.7 Datenerhebung
3.3 Prototypische Implementierung
3.3.1 Präsentation des Prototypen
4 Evaluation des Frameworks durch Anwendung in der Praxis
5 Zusammenfassung / Ausblick
Das primäre Ziel dieser Masterarbeit ist die Entwicklung eines flexiblen Frameworks zur Messung und Bewertung der Social Media Aktivitäten von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland. Die Arbeit adressiert das Defizit bei KMU, die mangels Ressourcen und Fachwissen Schwierigkeiten haben, ihre Social Media Maßnahmen zielgerichtet zu steuern, zu kontrollieren und deren Erfolg messbar zu machen.
1.1 Social Media Measurement in der Wissenschaft
In der Wissenschaft sind zum Zeitpunkt dieser Ausarbeitung nur wenige Modelle und Frameworks bekannt, die das Social Media Measurement für KMU in Deutschland im Praxiseinsatz ermöglichen. Zahlreiche Ansätze sind seit 2009 veröffentlicht worden. Hierzu zählen der "social media measurement process" von Chris Murdough [Mu09], der eine ganzheitliche Vorgehensweise für das Social Media Measurement zur Planung, Steuerung und Kontrolle der Social Media Aktivitäten aufzeigt. Zugehörig zu diesem Measurement Prozess sind Entwicklungen von Reifegrad-Modellen zu finden (siehe Abschnitt 2.1.3). Sie zeigen die Qualität und Tiefe der Integration und Prozessumsetzung innerhalb des Unternehmens auf und stellen hierdurch den Fortschritt des Unternehmens beim Social Media Measurement dar. Diese sind als mehrstufiges Modell zu finden (vgl. [SR12, Ba12, La10]).
Andere Entwicklungen bauen auf bekannten Rahmenkonzepten wie COBIT auf, welches ursprünglich für das Management, die Überwachung und Steuerung der IT angedacht war und für das Social Media Measurement angepasst wurde (vgl. [LR12]). Im Jahr 2010 wurde die Social Media Balanced Scorecard von Roland Fiege [Fi10a] vorgestellt. Sie ist eine Ableitung der Balanced Scorecard von Kaplan und Norton (vgl. [KN96]), welche als Managementsystem zur betrieblichen Leistungsmessung und -bewertung verwendet wird und zur Steuerung und Führung des Unternehmens im Bereich Social Media Anwendung findet.
1 Hintergrund und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Social Media für KMU sowie das bestehende Defizit bei der Messung und Steuerung dieser Aktivitäten, was zu einer unstrukturierten und ineffizienten Nutzung führt.
2 Grundlagen und State of the Art zum Social Media Measurement: Es erfolgt eine theoretische Einordnung zentraler Begriffe, eine Kategorisierung von Social Media Anwendungen sowie die Vorstellung existierender Messmodelle und Frameworks inklusive deren Grenzen.
3 Entwicklung eines Frameworks zur Bewertung und Messung der Social Media Aktivitäten in Deutschland von KMU: Hier wird das Kernstück der Arbeit, ein Referenzmodell, unter Berücksichtigung der Anforderungen von KMU entwickelt und dessen prototypische Implementierung beschrieben.
4 Evaluation des Frameworks durch Anwendung in der Praxis: Dieses Kapitel dokumentiert die praktische Erprobung des Frameworks anhand der Daten eines konkreten Branchenprojektes aus der Heimtierbranche.
5 Zusammenfassung / Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und Potenziale für zukünftige Entwicklungen und Erweiterungen des Frameworks aufgezeigt.
Social Media, KMU, Measurement, Framework, Controlling, Kennzahlen, Referenzmodellierung, Evaluation, Social Media Strategie, ROI, Social Media Marketing, Performance Messung, Business Goals, Prototyping, Online Umfrage.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Frameworks, das KMU dabei unterstützt, ihre Social Media Aktivitäten strukturiert zu planen, zu messen und zu bewerten, um so eine Professionalisierung des Einsatzes zu erreichen.
Die Arbeit fokussiert auf die Messung und Bewertung (Measurement), die strategische Planung und die operativen Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich Social Media.
Das Hauptziel ist es, ein flexibles und einfach anzuwendendes Referenzmodell zu schaffen, das KMU ermöglicht, ohne tiefgreifende Vorkenntnisse den Erfolg ihrer Social Media Maßnahmen zu erfassen und zu steuern.
Zur Erstellung wird ein Literaturreview durchgeführt sowie die Methode der Referenzmodellierung nach Wilde und Hess angewendet, ergänzt durch Experteninterviews und eine Online-Umfrage bei KMU.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung von Kennzahlen und Modellen, der detaillierten Beschreibung der Strukturen des neuen Frameworks sowie der prototypischen Umsetzung in Microsoft Excel.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Social Media Measurement, KMU, Framework, Controlling und Referenzmodellierung geprägt.
Die Balanced Scorecard dient als bewährtes Managementsystem, das durch die Verknüpfung von Vision, Strategie und operativen Kennzahlen eine Ursache-Wirkungs-Beziehung herstellt, die für das Social Media Measurement von KMU adaptiert wurde.
Die Umfrage zeigte, dass zwar ein Bewusstsein für die Bedeutung von Social Media besteht, aber die professionelle Messung und zielgerichtete Steuerung aufgrund fehlender Zeit, Ressourcen und technischer Möglichkeiten bisher nur lückenhaft oder gar nicht stattfindet.
Der Prototyp demonstriert die praktische Anwendbarkeit des theoretischen Modells, indem er die im Modell definierten Strukturen und Logiken in einer für KMU vertrauten Umgebung (Excel) operationalisiert.
Der ROI wird als oft geforderte, aber schwer zu ermittelnde Kennzahl identifiziert, für die das Framework eine Basis bietet, indem es die Kombination von Kosten und Ergebnissen integriert.
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