Magisterarbeit, 1998
199 Seiten, Note: 2
Die Magisterarbeit analysiert die Friedenskirche „Zu den Heiligen Engeln“ in Wesel und zielt darauf ab, eine detaillierte Bau- und kunsthistorische Einordnung des Gebäudes vorzunehmen. Sie untersucht die Lebensgeschichte des Architekten Hans Schilling sowie die Entwicklung der Liturgiebewegung in Deutschland und ihren Einfluss auf den modernen Kirchenbau.
Die Einleitung führt in die Thematik der Magisterarbeit ein und gibt einen Überblick über die behandelten Aspekte.
Kapitel 2 beleuchtet die Lebensgeschichte und das Schaffen des Architekten Hans Schilling, der die Friedenskirche „Zu den Heiligen Engeln“ entworfen hat.
Kapitel 3 untersucht die Entwicklung der liturgischen Bewegung in Deutschland und ihren Einfluss auf den Kirchenbau. Es werden wichtige Elemente der Kirchenarchitektur, wie z. B. der Altarraum und die Kanzel, in ihrer Entwicklung seit Anfang des 20. Jahrhunderts betrachtet.
Kapitel 4 beleuchtet den Zusammenhang von Kirchenbau, Politik und Gesellschaft, besonders während der Zeit des Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit.
Kapitel 5 beschreibt die Lage und das Umfeld des Forts Fusternberg, auf dem die Friedenskirche steht.
Kapitel 6 gibt einen geschichtlichen Überblick über das Fort Fusternberg, seine Erbauung und seine Funktion als Teil der Weseler Festungsanlage.
Kapitel 7 beschreibt das Fort Fusternberg und seine architektonischen Besonderheiten.
Kapitel 8 beschreibt die Planungsphase der Friedenskirche, von der Notkirche bis zur Ausführung des Kirchenneubaus. Es werden die verschiedenen Entwürfe und die finanziellen Herausforderungen des Projekts beleuchtet.
Kapitel 9 beschreibt die Architektur der Friedenskirche, ihre Gestaltung, ihren Innenraum und ihre Ausstattung. Besondere Aufmerksamkeit wird den Engelbildnissen gewidmet.
Kapitel 10 analysiert das Baumaterial der Friedenskirche, insbesondere die Verwendung von Stahlbeton und Trümmerziegeln im Kontext der modernen Sakralarchitektur.
Kapitel 11 bietet eine vergleichende Beschreibung zweier weiterer Kirchenbauten von Hans Schilling, Neu St. Alban in Köln und St. Stephanus in Münster. Es werden die Parallelen und Unterschiede zwischen diesen Kirchen und der Friedenskirche „Zu den Heiligen Engeln“ herausgestellt.
Kapitel 12 beleuchtet die Aspekte des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sakraler Baudenkmäler in Deutschland, mit einem Schwerpunkt auf die Situation in der Nachkriegszeit. Es wird die Bedeutung des Denkmalschutzes für die Friedenskirche „Zu den Heiligen Engeln“ analysiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Kirchenbau, Architektur, Liturgie, Denkmalpflege, Hans Schilling, Friedenskirche „Zu den Heiligen Engeln“, Wesel, Fort Fusternberg, Moderne, Tradition, Sakralarchitektur, Stahlbeton, Trümmerziegel, und Liturgiebewegung.
Die Kirche „Zu den Heiligen Engeln“ wurde von dem Architekten Hans Schilling entworfen, der für seine modernen Sakralbauten bekannt war.
Die Bewegung führte zu einer Neugestaltung des Innenraums, bei der die Gemeinde näher an den Altar rückte und traditionelle Elemente wie Chorraum und Kanzel funktional neu gedeutet wurden.
Die Kirche wurde auf dem Gelände des Forts Fusternberg errichtet, einer ehemaligen Festungsanlage, was eine einzigartige Verbindung von Militärgeschichte und Sakralarchitektur schafft.
Typisch für die Nachkriegszeit wurden Materialien wie Stahlbeton und Trümmerziegel verwendet, was sowohl praktische als auch symbolische Gründe hatte.
Die zahlreichen Darstellungen (an Türen, Fenstern und Leuchtern) unterstreichen das Patrozinium „Zu den Heiligen Engeln“ und dienen als spirituelle Begleiter im Kirchenraum.
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