Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Problemhintergrund
1.2. Forschungsfrage und Aufbau der Arbeit
2. Methodologie des Plagiierens
2.1. Plagiat – Definition(en) und Hintergrund
2.2. Was ist ein Plagiat im weiteren Sinn?
2.3. „Anwendungsgebiete“ des Plagiierens
2.4. Plagiate im engeren Sinn
2.5. Erscheinungsformen des Plagiats
2.6. Probleme der Ein- und Abgrenzung
3. Das Plagiat und seine Geschichte(n)
3.1. Historie und Entstehung des Plagiats und Plagiierens
3.2. Verbreitung und Durchdringung des Diebstahls geistigen Eigentums
3.3. Motivationen und Gründe des Plagiierens
3.4. Möglichkeiten der Erkennung und Abwehr
4. Das Plagiat und seine Folgen
4.1. Gesetzliche Regelungen
4.2. Plagiieren für Anfänger
4.3. Plagiate aus zivil- und strafrechtlicher Perspektive
4.4. Das Urheberrecht
5. Plagiieren für Fortgeschrittene
5.1. Freiherr Karl-Theodor zu Guttenberg
5.2. Dr. Johannes Hahn
6. Resümee und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen des Plagiierens im akademischen Umfeld, analysiert die Beweggründe für wissenschaftlichen Betrug sowie die rechtlichen und universitären Konsequenzen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Grenzziehung zwischen zulässigem wissenschaftlichen Arbeiten und Diebstahl geistigen Eigentums zu definieren ist und welche Auswirkungen Plagiate in universitärer, zivil- und strafrechtlicher Hinsicht haben.
1.1. Problemhintergrund
Der Tatbestand des Plagiats bzw. des Plagiierens ist kein gesetzlich geregelter Rechtsbestand, vielmehr lässt sich über die konkrete begriffliche Ausgestaltung intensiv diskutieren. Im Zuge der vorliegenden Arbeit ist dies allerdings im Wesentlichen nebensächlich, da hier auf tendenziell allgemeingültige Vorgangsweisen Bezug genommen wird und überdetaillierte Sachverhalte weitestgehend ausgeklammert werden.
Wie bereits im Eingang illustriert, spricht man im Rahmen einer Plagiatshandlung vom Vorgeben und bewussten Verbreiten fremder geistiger Leistungen als die Eigenen. Irrelevant hierbei ist, ob es sich in diesem Zusammenhang um ein wörtliches Zitat, welches ohne Angabe näherer Ursprungsdaten genannt wird oder um die Übernahme einer vielseitigen, umformulierten wissenschaftlichen Arbeit handelt. Wie im Laufe der nächsten Kapitel des Öfteren dargestellt, ist beides im wissenschaftlichen Betrieb anzutreffen und zeigt sich hier in vielerlei unterschiedlichen Ausprägungen.
Dabei ist hier nicht vom bloßen Abschreiben von Hausübungen die Rede, vielmehr betrifft es vor allem Bakkalaureats- und Diplomarbeiten, welche nach Abschluss zum Tragen eines akademischen Titels berechtigen. Hier kann nicht mehr von einem Kavaliersdelikt gesprochen werden. Vielmehr umfasst diese Vorgangsweise den Diebstahl geistigen Eigentums. Selbiger wird tagtäglich verwendet und genutzt, ohne dass an eine etwaige Urheberrechtsverletzung gedacht wird. Hier werden Software und Datenbanken sowie Websites für berufliche oder private Zwecke verwendet ohne zu wissen, ob dies erlaubt ist oder nicht.
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den Problemhintergrund des Plagiats im akademischen Betrieb und steckt den Rahmen der Forschungsfrage ab.
2. Methodologie des Plagiierens: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die verschiedenen Erscheinungsformen sowie Abgrenzungsprobleme des Plagiats theoretisch erläutert.
3. Das Plagiat und seine Geschichte(n): Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Plagiats, analysiert Motivationsgründe und diskutiert moderne Methoden der Erkennung.
4. Das Plagiat und seine Folgen: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung der gesetzlichen Regelungen sowie der zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen, ergänzt durch praktische Hinweise zur Plagiatserstellung.
5. Plagiieren für Fortgeschrittene: Anhand der prominenten Fallbeispiele zu Guttenberg und Hahn werden die theoretischen Erkenntnisse in der Praxis analysiert.
6. Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die aktuelle Situation zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und den Umgang mit dem Plagiatsrisiko.
Plagiat, geistiges Eigentum, Urheberrecht, Wissenschaftliche Integrität, Ghostwriting, Selbstplagiat, Zitatrecht, Täuschungsabsicht, Hochschulrecht, Plagiatsprüfung, Karl-Theodor zu Guttenberg, Johannes Hahn, Intersubjektive Überprüfbarkeit, Plagiatsprävention.
Die Arbeit befasst sich umfassend mit dem Phänomen des Plagiierens in der Wissenschaft, von der theoretischen Definition bis hin zu den realen Konsequenzen für Studierende und Personen des öffentlichen Lebens.
Zentral sind die Definition von Plagiaten, die Abgrenzung zum rechtmäßigen Zitieren, die historische Perspektive, die rechtlichen Folgen sowie moderne Methoden zur Aufdeckung von Plagiaten.
Die Arbeit untersucht, wie die Grenze zwischen akzeptabler wissenschaftlicher Praxis und unzulässigem Plagiat verläuft und welche Sanktionen bei Verstößen auf universitärer sowie rechtlicher Ebene drohen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf die Fallstudienanalyse prominenter Plagiatsfälle, um die Anwendung wissenschaftlicher Standards zu illustrieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Plagiatsterminologie, eine historische Einordnung, eine Darstellung der rechtlichen Folgen und die detaillierte Untersuchung der Fälle zu Guttenberg und Hahn.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Plagiat, Urheberrecht, wissenschaftliche Integrität, Täuschung und Plagiatsprävention charakterisieren.
Der Fall dient als prominentes Praxisbeispiel, um die Anwendung von Plagiatskriterien, die Arbeitsweise von Prüfungskommissionen und die daraus resultierenden akademischen und politischen Konsequenzen zu verdeutlichen.
Die Arbeit hebt hervor, dass die USA in der Regel striktere Ansätze wie "Honor Boards" verfolgen, während das österreichische System eher auf Umschreibepflichten der Arbeit fokussiert ist, wenngleich derzeit ein Umdenken stattfindet.
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