Examensarbeit, 2003
71 Seiten, Note: 1,0
Vorüberlegungen
1. Begriffsklärung
1.1 Diagnostik
1.2 Test
1.3 Motorik
2. Zum Begriff ´sportmotorischer Test´
2.1 Definition
2.2 Aufgabe und Bedeutung für die Praxis
2.3 Aufgabenbereiche
2.4 Klassifizierungsaspekte
2.4.1 Gegenstandsbereich
Exkurs: Fähigkeiten und Fertigkeiten
3. Aussagekraft sportmotorischer Tests
3.1 Vorüberlegung
3.2 Hauptgütekriterien
3.3 Beziehungen zwischen den Hauptgütekriterien
3.4 Nebengütekriterien
3.5 Trennschärfe sportmotorischer Tests
3.6 Probleme bei sportmotorischen Testverfahren
4. Sportmotorische Tests im Unterricht
4.1 Vorüberlegungen
4.2 Allgemeine Grundsätze und Verteilung
4.3 Einsatzmöglichkeiten
4.4 Fazit
5. Testkatalog
6. Der Körperkoordinationstest (KTK)
6.1 Formale Aspekte
6.1.1 Zur Dimension der Koordination
6.1.2 Die Testgeschichte
6.1.3 Grundkonzept
6.1.4 Aufgabenstellung
6.1.5 Abhängigkeiten
6.1.6 Testgütekriterien
6.2 Testdurchführung
6.2.1 Vorüberlegungen
6.2.2 Testplanung
6.2.3 Testanordnung
6.2.4 Testanwendung
6.2.5 Testergebnisse
6.2.6 Auswertung der Testergebnisse
7. Fazit
Die Arbeit untersucht die Rolle und Aussagekraft von sportmotorischen Tests im Grundschulunterricht, um Möglichkeiten zur Diagnose motorischer Fähigkeiten und zur Leistungsbewertung zu analysieren.
6.2.3 Testanordnung
Der KTK besteht aus 4 Bewegungsaufgaben und somit aus 4 Stationen, die optimal aufgebaut sein sollten, so dass die Schüler sich nicht gegenseitig behindern. Im Hinblick auf die bereits erwähnten hohen Materialkosten wurden Hilfsmittel aus der Sporthalle benutzt, um den Test ausüben zu können. Für das Item des ´Balancieren rückwärts´ wurde zum Ersten eine Bank verwendet, die 6 cm breit war. Für den 4,5 cm breiten Balken wurde eine Bank verwendet, die herum gedreht den Maßen entsprach, und für den 3 cm schmalen Balken wurde eine Art Leiste genommen, die den Ansprüchen und Maßen in vollen Zügen genügte. Als Ersatzgerät für das ´seitliche Hin- und Herspringen´ diente eine 2 Meter lange Latte. Zwei Teppichbodenreste wurde bei dem Item des ´seitlichen Umsetzens´ gebraucht, die ebenfalls der Maßen entsprachen, welche von KIPHARD/SCHILLING vorgegeben wurden. Zum einbeinigen Überhüpfen dienten zugeschnittene Schaumstoffplatten, die übereinander gelegt die vorgegebene Höhe entsprechen konnten. Eine Beachtung der Itemreihenfolge, im Hinblick auf die koodinativen Fähigkeiten, so wie NEUMAIER sie vorschlägt, habe ich nicht eingehalten (vgl. 1983, S.223f). Grund dafür waren zu langen Wartezeiten an der ersten Station und die dadurch eventuell aufkommende lange Weile. Die folgende Skizze soll den Aufbau und den Charakter der Gerätschaften der einzelnen Items verdeutlichen.
Vorüberlegungen: Einleitung in die Problematik der schwindenden körperlichen Leistungsfähigkeit bei Kindern und Begründung der Relevanz für den Sportunterricht.
1. Begriffsklärung: Wissenschaftliche Definition und Einordnung der Kernbegriffe Diagnostik, Test und Motorik in den sportpädagogischen Kontext.
2. Zum Begriff ´sportmotorischer Test´: Definitionen, Aufgabenbereiche und Klassifizierungsmöglichkeiten von sportmotorischen Testverfahren.
3. Aussagekraft sportmotorischer Tests: Untersuchung der Haupt- und Nebengütekriterien sowie der Trennschärfe und allgemeiner Probleme bei Testverfahren.
4. Sportmotorische Tests im Unterricht: Diskussion über den Einsatz, die Verteilung und die pädagogische Bedeutung von Tests im schulischen Sportunterricht.
5. Testkatalog: Systematischer Überblick über verschiedene Einzeltests und Testsysteme zur Erfassung motorischer Eigenschaften.
6. Der Körperkoordinationstest (KTK): Detaillierte Betrachtung des KTK hinsichtlich Entstehungsgeschichte, Konzept, Durchführung und Analyse der gewonnenen Ergebnisse.
7. Fazit: Zusammenfassende kritische Stellungnahme zur Anwendbarkeit von Testsystemen im Sportunterricht und Ausblick auf notwendige Weiterentwicklungen.
Sportmotorik, Testverfahren, Bewegungsdiagnostik, Körperkoordinationstest, KTK, Leistungskontrolle, Grundschule, Motometrie, Gütekriterien, Reliabilität, Validität, Objektivität, Motorik, Fähigkeiten, Fertigkeiten.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Anwendung von sportmotorischen Tests im Sportunterricht an Grundschulen, insbesondere unter dem Aspekt der Leistungsdiagnostik.
Zentral sind die theoretische Definition von Sporttests, die Analyse ihrer wissenschaftlichen Gütekriterien sowie deren praktische Anwendung zur Beurteilung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Schülern.
Das Ziel ist es zu klären, in welchen Bereichen und Formen sportmotorische Tests im Unterricht eingesetzt werden können und welche Aussagekraft sie für die Leistungsdiagnostik besitzen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie die praktische Durchführung und statistische Auswertung des Körperkoordinationstests (KTK) mit Schülern verschiedener Klassenstufen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsklärung, die Untersuchung der Aussagekraft von Tests, deren Anwendung im Unterricht sowie die detaillierte Vorstellung und Analyse des KTK-Testverfahrens.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sportmotorik, Bewegungsdiagnostik, Körperkoordinationstest (KTK), Gütekriterien, Leistungsdiagnostik und motorische Förderung.
Die Autorin betrachtet die Notengebung kritisch und warnt vor einer Überbewertung, da standardisierte Tests oft keine individuellen Lernfortschritte oder die spezifischen Voraussetzungen der Kinder berücksichtigen.
Der KTK wurde gewählt, da er alle wissenschaftlichen Gütekriterien erfüllt, ökonomisch in der Durchführung ist und es ermöglicht, eine ganze Klasse innerhalb einer Sportstunde zu erfassen.
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