Studienarbeit, 2012
61 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
2 Länderfakten Nigeria
2.1 Der nigerianische Ölsektor
2.1.1 Nigerian National Petroleum Corporation
2.1.2 Joint Venture Kooperationen im nigerianischen Ölsektor
2.1.3 Die nigerianischen Raffinerien
2.1.4 Die Versorgung Nigerias mit Treibstoff
2.1.5 Investitionen in die Erdöl-weiterverarbeitende Industrie
2.2 Facetten der Wohlfahrt
2.2.1 Die Wohlfahrt im Ökonomischen Sinne
2.2.2 Das BIP Nigerias
2.2.3 Kritik am BIP als Wohlfahrtsmaßstab
2.2.4 Wohlfahrt als Wohlbefinden des Menschen
2.2.5 Die Einkommensverteilung in Nigeria
2.3 Der nigerianische Staat
2.3.1 Die Staatseinnahmen Nigerias
2.3.2 Die Staatsausgaben in Nigeria
2.3.3 Die Benzinpreis-Subvention
2.3.4 Die Zahlungsbilanz in Nigeria
2.3.5 Nigerian Content - Der Versuch die Bevölkerung zu beteiligen
3 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des nigerianischen Ölsektors auf die ökonomische und soziale Wohlfahrt des Landes. Dabei wird analysiert, inwieweit die Erdölförderung trotz ihrer zentralen Rolle für die Staatseinnahmen zur Armutsbekämpfung und allgemeinen Lebensqualität der Bevölkerung beiträgt oder durch strukturelle Probleme, Korruption und Fehlallokationen behindert wird.
2.1.1 Nigerian National Petroleum Corporation
Die nationale nigerianische Behörde, Nigerian National Petroleum Corporation (NNPC), die in Nigeria für den gesamten Upstream und Downstream Prozess zuständig ist, wurde 1977 gegründet und tritt gegenüber international produzierenden Ölfirmen als Konzessionsgeber auf. Die internationalen Ölfirmen kooperieren jeweils mit der NNPC, in dem sie gemeinsame Joint Venture (JV) Firmen betreiben. Einige einheimische Ölfirmen können wiederum aus gesetzlichen Gründen, wie den Nigerian Content Gesetzen, ohne eine NNPC Beteiligung operieren. Diese schließen sich wiederum in Partnerschaften mit internationalen Ölfirmen zusammen. Den Vorsitz der NNPC hat der Minister of Petroleum Resources und ist Mitglied der Regierung.
Im Jahr 1988, wurde die NNPC in zwölf strategische Einheiten aufgeteilt die das gesamte Spektrum der Mineralölindustrie abdecken. Im Wesentlichen geht es um exploration and production, gas development, refining, distribution, petrochemicals, engineering und commercial investments. Zusätzlich zu diesen Geschäftseinheiten, wird der Ölsektor durch das Ministerium Department of Petroleum Resources (DPR) reguliert. Das DPR überwacht die Einhaltung der Industrie Standards sowie zugelassene Technologien, vergibt Lizenzen und Genehmigungen zur Förderung und Weiterverarbeitung des nigerianischen Rohöls. Ebenfalls ist die DPR dafür zuständig Umweltschutzbestimmungen zu verfassen und durchzusetzen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung Nigerias als westafrikanischer Gigant ein und grenzt das Thema auf die Wohlfahrtsaspekte des Ölsektors ein.
2 Länderfakten Nigeria: Dieses Kapitel liefert grundlegende demografische, geografische und ökonomische Basisdaten über die Bundesrepublik Nigeria.
2.1 Der nigerianische Ölsektor: Hier wird der Aufbau der nigerianischen Ölindustrie detailliert beschrieben, von der Förderung bis zur Raffineriekapazität.
2.2 Facetten der Wohlfahrt: Dieses Kapitel beleuchtet theoretische Konzepte von Wohlfahrt, inklusive BIP-Kritik und Einkommensverteilung im Kontext des Landes.
2.3 Der nigerianische Staat: Es wird analysiert, welche Rolle der Staat durch Steuereinnahmen, Ausgaben und Subventionspolitik im Ölsektor einnimmt.
3 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ambivalenz der Ölförderung für Nigeria zusammen und bewertet die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Landes.
Nigeria, Ölsektor, Wohlfahrt, BIP, NNPC, Benzinpreis-Subvention, Nigerian Content, Einkommensverteilung, Armut, Joint Venture, Wirtschaftskreislauf, Erdölförderung, Staatsbudget, Infrastruktur, Ressourcenfluch
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des Ölsektors in Nigeria auf die Wohlfahrt des Landes, insbesondere in Bezug auf die Diskrepanz zwischen Erdölreichtum und der Lebensqualität der Bevölkerung.
Zu den zentralen Themen gehören die Struktur des Ölsektors, die Rolle des BIP als Wohlfahrtsmaßstab, die staatliche Subventionspolitik sowie die Auswirkungen der lokalen Inhaltsgesetze.
Das Ziel ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Rohstoffförderung und dem Wohlstand bzw. dem allgemeinen Wohlbefinden der nigerianischen Bürger verständlich darzulegen.
Die Arbeit basiert auf einer volkswirtschaftlichen Analyse unter Verwendung ökonomischer Theorien wie dem Modell des Wirtschaftskreislaufs, der Wohlfahrtsökonomie und mikroökonomischer Budgetbeschränkungen.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Untersuchung des nigerianischen Ölsektors, der Kritik am BIP, der Analyse der Staatsfinanzen und der Wirkung von Protektionismus durch „Nigerian Content“-Gesetze.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ölsektor, Wohlfahrt, Nigeria, Einkommensverteilung und staatliche Wirtschaftspolitik charakterisieren.
Die Subventionen beanspruchten zeitweise bis zu einem Drittel des Staatshaushalts, was die Mittel für Bildung, Gesundheit und notwendige Infrastrukturprojekte massiv eingeschränkt hat.
Der Autor sieht darin ein protektionistisches Instrument, das zwar Arbeitsplätze und lokale Wertschöpfung fördern soll, jedoch kurzfristig die Wettbewerbsfähigkeit durch höhere Kosten belastet.
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