Diplomarbeit, 2012
130 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Relevanz
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
1.3 Abgrenzung des Themengebietes
2. Einführung in die Thematik der Lebenszykluskosten
2.1 Allgemein
2.2 Die Methode der Lebenszykluskosten
2.2.1 Entstehung der Lebenszykluskosten
2.2.2 Lebenszykluskosten im Bauwesen
3. Normative Grundlagen im internationalen Vergleich
3.1 Allgemein
3.2 Vorgehensweise
3.3 Normenüberblick
3.3.1 Ö-Norm B 1801-2
3.3.2 DIN 18960
3.3.3 ISO 15686-5
3.3.4 ASTM E 917-05
3.4 Normenvergleich
3.4.1 Vergleich zwischen Ö-Norm B 1801-2: 2011 und Ö-Norm B 1801-2: 1997
3.4.1.1 Allgemein
3.4.1.2 Überblick der Lebenszykluskosten
3.4.1.3 Vergleich der Kostengruppen in der Nutzungsphase
3.4.2 Vergleich zwischen Ö-Norm B 1801-2: 2011 und DIN 18960: 2008
3.4.2.1 Allgemein
3.4.2.2 Überblick der Lebenszykluskosten
3.4.2.3 Vergleich der Kostengruppen in der Nutzungsphase
3.4.3 Vergleich zwischen Ö-Norm B 1801-2: 2011 und ISO 15686-5: 2008
3.4.3.1 Allgemein
3.4.3.2 Überblick der Lebenszykluskosten beziehungsweise Whole-Life Costs
3.4.3.3 Vergleich der Kostengruppen in der Nutzungsphase
3.4.4 Vergleich zwischen Ö-Norm B 1801-2: 2011 und ASTM E 917 – 05: 2010
3.4.4.1 Allgemein
3.4.4.2 Überblick der Lebenszykluskosten
3.4.4.3 Vergleich der Kostengruppen in der Nutzungsphase
3.5 Zusammenfassung
4. Lebenszykluskosten Kennwerte in den USA
4.1 Allgemein
4.2 Aufbau und Bestandteile der Kennwerte
4.2.1 Allgemein
4.2.2 Folgekostenprofil
4.2.3 Objektarten
4.2.4 Replacement Value – Wiederbeschaffungswert
4.3 Vergleich: Ö-Norm B 1801-2: 2011 und The Whitestone Cost Reference
4.3.1 Allgemein
4.3.2 Überblick
4.3.3 Vergleich der Kostengruppen in der Nutzungsphase
4.4 Umrechnung unterschiedlicher Einheiten
4.4.1 Allgemein
4.4.2 Flächen
4.4.3 Währungsunterschiede
4.4.4 Abweichungen der Kennwerte
4.4.5 Kostenänderung durch Service Level und Standort
4.5 Weitere Kosteneinflussfaktoren
4.5.1 Energiekosten
4.5.2 Index
4.5.3 Klimabedingungen
4.6 Folgekostenkennwerte
4.6.1 Allgemein
4.6.2 Verwaltung
4.6.3 Technischer Gebäudebetrieb und Instandsetzung
4.6.4 Ver- und Entsorgung
4.6.5 Reinigung
4.7 Zusammenfassung
5. Analyse der Kennwerte
5.1 Allgemein
5.2 Wahl und Beschreibung der Vergleichsobjekte
5.2.1 Allgemein
5.2.2 Bürogebäude
5.2.3 Bürogebäude mit Lager
5.2.4 Wohnbau
5.2.5 Hotel Vs. Motel
5.3 Gegenüberstellung der Kennwerte
5.3.1 Allgemein
5.3.2 Bürogebäude
5.3.3 Bürogebäude mit Lager
5.3.4 Wohnbau
5.3.5 Hotel Vs. Motel
5.4 Überprüfung der Kennwerte
5.4.1 Allgemein
5.4.2 Verwaltung
5.4.3 Technischer Gebäudebetrieb und Instandsetzung
5.4.4 Ver- und Entsorgung
5.4.5 Reinigung
5.5 Zusammenfassung
6. Innovative Ansätze der Lebenszykluskostenberechnung
6.1 Allgemein
6.2 Optimierung der Dienstleistungen
6.2.1 Allgemein
6.2.2 Optimierung der Dienstleistungen, anhand eines Beispieles der Objektreinigung
6.2.3 Umsetzung
6.3 Optimierung der Instandsetzungsarbeiten
6.3.1 Allgemein
6.3.2 Vorausschauende Instandhaltung
6.3.3 Umsetzung
6.4 Optimierung der Ver- und Entsorgung
6.4.1 Allgemein
6.4.2 Energieversorgung
7. Fazit
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung von Folgekosten in der Nutzungsphase von Bauwerken durch einen internationalen Vergleich zwischen den USA und Österreich. Das primäre Ziel ist die Identifikation innovativer Ansätze zur Kostenoptimierung, indem verschiedene normative Konzepte zur Lebenszykluskostenberechnung analysiert und Kennwerte für ähnliche Objekttypen gegenübergestellt werden.
3.3.1 Ö-Norm B 1801-2
Die bereits überarbeitete alte Version der Norm aus dem Jahre 1997 wird in diesem Kapitel nicht separat behandelt, da diese von der neuen Ausgabe ersetzt wurde und somit eine detaillierte Analyse der Struktur und des Inhaltes der Norm nicht weiter relevant ist. Sie wird jedoch, unter anderem in der Gegenüberstellung der Kostengruppen miteingebunden, um in weiterer Folge vorhandene Kennwerte in die Struktur der derzeit aktuellen Version der Norm aus dem Jahre 2011 abwandeln zu können.
Die noch junge Ö-Norm B 1801-2: 2011 gliedert sich als einer von drei Teilen in die Normenfolge Bauprojekt- und Objektmanagement ein. Ein wesentlicher Unterschied zur vorangegangen Version ist vor allem die gänzlich neue Strukturierung der gesamten Lebenszykluskosten, sowie der Folgekosten. Hierbei wurde eine nutzungsorientierte Kostengliederung erstellt, wobei die Kostenhauptgruppen Kapitalkosten sowie Abschreibung aus den Nutzungskosten ausgegliedert wurden. Weiters wurden nicht die Nutzungskosten, wie in der alten Version der Norm, sondern die Folgekosten behandelt. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden liegt bei einem Miteinbeziehen der Kostenkategorie Objektbeseitigung, Abbruch, welche in der Ausgabe aus dem Jahr 2011 aufgenommen wurde. Zudem sind die Bereiche Objektdaten und Objektbuch nicht weiter erwähnt.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Nachhaltigkeit im Bauwesen und die Notwendigkeit, Lebenszykluskosten zur Optimierung von Folgekosten einzusetzen.
2. Einführung in die Thematik der Lebenszykluskosten: Erläutert die methodischen Grundlagen und die Bedeutung der Lebenszyklusbetrachtung für eine ganzheitliche wirtschaftliche Bewertung von Bauvorhaben.
3. Normative Grundlagen im internationalen Vergleich: Analysiert verschiedene internationale Richtlinien (Ö-Norm, DIN, ISO, ASTM) und vergleicht deren Strukturierung von Kosten.
4. Lebenszykluskosten Kennwerte in den USA: Untersucht amerikanische Datenquellen zur Folgekostenermittlung und bereitet diese methodisch für einen Vergleich mit österreichischen Werten vor.
5. Analyse der Kennwerte: Stellt reale österreichische Vergleichsobjekte den amerikanischen Kennwerten gegenüber und bewertet die Unterschiede in verschiedenen Kostenkategorien.
6. Innovative Ansätze der Lebenszykluskostenberechnung: Entwickelt konkrete Optimierungsvorschläge für Dienstleistungen, Instandhaltung und Energieversorgung zur Senkung der Folgekosten.
7. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und betont die Bedeutung des internationalen Wissenstransfers zur Verbesserung nachhaltiger Bauwirtschaftspraktiken.
Lebenszykluskosten, Folgekosten, Nutzungsphase, Kennwertanalyse, internationale Normen, Ö-Norm B 1801-2, Facility Management, Gebäudeoptimierung, Instandhaltung, Gebäudereinigung, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Baukosten, Energiekosten, Immobilienmanagement.
Die Arbeit untersucht die Methode der Lebenszykluskosten im Bauwesen, mit einem spezifischen Fokus auf die Analyse und Optimierung der Folgekosten während der Nutzungsphase von Gebäuden.
Zentrale Themen sind die Gegenüberstellung verschiedener internationaler Normungssysteme, die Untersuchung von Kostenkennwerten für verschiedene Gebäudetypen und die Erarbeitung von Optimierungsansätzen für den Gebäudebetrieb.
Das Hauptziel ist es, Entwicklungsmöglichkeiten und innovative Ansätze zur Senkung von Folgekosten zu identifizieren, indem amerikanische und österreichische Kostenkennwerte methodisch vergleichbar gemacht und analysiert werden.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse und einem tabellarischen Normenvergleich werden Daten aus bestehenden Kostenkennwertdatenbanken und Onlinetools (wie dem Lebenszykluskostenrechner) für den Vergleich spezifischer Gebäudeobjekte genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die normative Gegenüberstellung von Standards, die Aufbereitung von US-Daten für den Vergleich sowie die konkrete Analyse und Gegenüberstellung von Bürogebäuden, Wohnbauten und Hotelanlagen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Lebenszykluskosten, Folgekosten, Nutzungsphase, Kennwertanalyse, internationale Normen und Nachhaltigkeit charakterisiert.
Da die Gebäudereinigung einen signifikanten Anteil der Folgekosten ausmacht, kann durch eine bedarfsgerechte Anpassung der Reinigungsintensität – statt starrer Intervalle – ein erhebliches Einsparungspotenzial realisiert werden, ohne die Hygiene zu gefährden.
Amerikanische Standards wie die Whitestone Cost Reference legen oft einen stärkeren Fokus auf operative Datenprofile für das Facility Management, während österreichische Normen wie die Ö-Norm B 1801-2 eine detaillierte chronologische Kostengliederung nach Bauphasen und Leistungsbereichen bieten.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

