Bachelorarbeit, 2009
55 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Hinweise zum Forschungsstand
1.3 Quellen und Literatur
2. Die Belagerung der Hansestadt Stralsund 1628
2.1 Politische Vorgeschichte des Dreißigjährigen Krieges
2.1.1 Der Dreißigjährige Krieg (1618-1628)
2.2 Die Belagerung Stralsunds 1628
2.2.1 Involvierte Parteien der Belagerung von 1628
2.2.1.1 Katholiken/Ferdinand II. und Wallenstein
2.2.1.2 Protestanten
2.2.1.2.1 Bogislaw XIV.
2.2.1.2.2 Christian IV.
2.2.1.2.3 Gustav II. Adolf
2.2.2 Die Hanse
2.2.3 Stadtansichten
2.2.4 Verlauf der Belagerung
2.3 Folgen und Nachwirkung der Belagerung
2.3.1 Bezogen auf das Dominium maris Baltici
2.3.1.1 Für die Katholiken/Für Wallenstein
2.3.1.2 Für die Protestanten/Für Gustav II. Adolf und Schweden
3. Ergebnisse
3.1 Zusammenfassung
3.2 Forschungsausblick
Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Belagerung der Hansestadt Stralsund im Jahr 1628 während des Dreißigjährigen Krieges und klärt, welche geostrategische und politische Rolle die Stadt für die Expansionspläne Ferdinands II. sowie für die schwedische und dänische Ostseepolitik spielte.
2.2.1 Involvierte Parteien der Belagerung von 1628
Ferdinand II. wurde am 9. Juli 1578 in Graz geboren. Nach seiner Wahl zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, 1619, zeigte er sich als ein dominanter Herrscher, dessen Politik katholisch geprägt war. Dies zeigte sich zum einen bei der Bekämpfung und Bestrafung der aufständischen Böhmen 1618-23 sowie in der katholisch geprägten Politik Ferdinands II., so etwa bei der Ernennung Maximilians I. von Bayern zum Kurfürsten. Hier ist die Übertragung der ‚protestantischen‘ Kurwürde des sich im Exil befindlichen Pfalzgrafen Friedrich V. an den katholischen Maximilian I. gemeint. Spätestens ab 1629, mit der Einführung des Restitutionsediktes, erreichte Ferdinands II. katholisch ausgerichtete Politik ihren Höhepunkt. Das Restitutionsedikt sah vor, alle zwischen 1629 und 1552 säkularisierten Kirchengüter wiederherzustellen, was einen enormen Machtverlust der weltlichen Territorialherrscher bedeutet hätte und zudem im klaren Widerspruch zum Augsburger Religionsfrieden von 1555 stand. So gesehen handelte es sich bei dem Restitutionsedikt um nichts anderes, als um die vom Kaiser geforderte Rekatholisierung des Reiches. Dieser Vorgang führte dazu, dass sich das Reich spätestens ab 1630, in einem Krieg europäischen Charakters befand, denn nun kämpfte das Königreich Schweden im Reich mit.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert den zeitgeschichtlichen Rahmen des Dreißigjährigen Krieges und stellt die zentrale Fragestellung zur strategischen Bedeutung Stralsunds für die Mächte des Ostseeraums vor.
2. Die Belagerung der Hansestadt Stralsund 1628: Dieses Kapitel analysiert die politische Vorgeschichte, die Akteure auf katholischer und protestantischer Seite, die Rolle der Hanse, die Stadtbefestigungen sowie den detaillierten militärischen Ablauf der Belagerung.
3. Ergebnisse: Der Schlussteil fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die historisch-wissenschaftliche Bewertung der Ereignisse und ihrer Auswirkungen.
Dreißigjähriger Krieg, Stralsund, Belagerung, Ferdinand II., Wallenstein, Gustav II. Adolf, Dänemark, Schweden, Dominium maris Baltici, Hanse, Ostseepolitik, Bogislaw XIV., Gegenreformation, Konfessionskonflikt, Nordeuropa.
Die Arbeit analysiert die Belagerung der Hansestadt Stralsund durch kaiserliche Truppen im Jahr 1628 und deren Auswirkungen auf die machtpolitische Konstellation im Ostseeraum.
Neben der politischen Vorgeschichte des Dreißigjährigen Krieges stehen die habsburgische Ostseepolitik, die Interessen der nordischen Mächte sowie die militärische Bedeutung der Stadt Stralsund im Fokus.
Es soll geklärt werden, welche Bedeutung Stralsund für die Politik von Ferdinand II., Wallenstein und der nordischen Konkurrenten Christian IV. und Gustav II. Adolf hatte.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse von zeitgenössischen Quellen, wie dem Bericht des Syndikus Jakob Hasert, sowie der Auswertung historischer Fachliteratur und kartografischer Darstellungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die politische Vorgeschichte, eine detaillierte Vorstellung der involvierten Akteure, eine Beschreibung der Stadtansichten und eine chronologische Schilderung des Belagerungsverlaufs.
Die Arbeit lässt sich primär mit Begriffen wie "Dominium maris Baltici", "Wallenstein", "Dreißigjähriger Krieg" und "Stralsunder Belagerung" beschreiben.
Die Stadt leistete passiven und aktiven Widerstand, unterzeichnete zur Absicherung ein Schutzbündnis mit Schweden und verweigerte die Kapitulation, da sie durch ihre maritime Lage versorgt werden konnte.
Der Dänholm war ein strategisch umkämpfter Punkt; die Besetzung durch kaiserliche Truppen unter Arnim zwang Stralsund zum Handeln und führte letztlich zur Verschärfung des Konflikts und zur militärischen Intervention der Schweden.
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