Masterarbeit, 2011
97 Seiten, Note: 1,3
EINLEITUNG
THEORETISCHE GRUNDLAGEN
1 DEFINITIONEN
1.1 Mehrsprachigkeit
1.2 Literaturmuseen und literarische Gedenkstätten
2 STAND DER FORSCHUNG
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
3 AUSWAHL DER LITERATURMUSEEN UND LITERARISCHEN GEDENKSTÄTTEN
4 UNTERSUCHUNGSPUNKTE DER MEHRSPRACHIGKEIT
5 DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG
6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
6.1 Baden-Württemberg
6.2 Bayern
6.3 Berlin
6.4 Brandenburg
6.5 Hessen
6.6 Mecklenburg-Vorpommern
6.7 Niedersachsen
6.8 Nordrhein-Westfalen
6.9 Rheinland-Pfalz
6.10 Sachsen
6.11 Sachsen-Anhalt
6.12 Schleswig-Holstein
6.13 Thüringen
AUSWERTUNG
7 AUSWERTUNG
7.1 Webseite
7.2 Faltblatt
7.3 Objektbeschriftung
7.4 Führungen
7.5 Audioguides
7.6 Publikationen
7.7 Sonstiges
8 THESENAUSWERTUNG
9 EMPFEHLUNGEN
10 AUSBLICK
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den aktuellen Stand der Mehrsprachigkeit in deutschen Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten. Ziel ist es, zu analysieren, wie diese kulturellen Einrichtungen auf die Anforderungen einer zunehmend globalisierten und mobilen Gesellschaft reagieren und welche Strategien zur Überwindung von Sprachbarrieren eingesetzt werden.
Untersuchungspunkte der Mehrsprachigkeit
Um die Mehrsprachigkeit von Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten untersuchen zu können, wurde ein Katalog erstellt. Dieser Katalog erfolgte in Abstimmung mit JORDAN. Die Untersuchungspunkte orientieren sich an allen Medien im Museum, die mit Sprache in Verbindung stehen, angefangen bei Informationen auf der Homepage über Vitrinentexte bis zu Führungen. Folgende Punkte, die sich bereits in der Projektarbeit bewährt haben, sollen geprüft werden:
1. Website
2. Faltblatt
3. Objektbeschriftung
4. Führungen
5. Audioguides
6. Publikationen
7. Sonstiges
Bei den ersten sechs Punkten soll ermittelt werden, in welchen Sprachen diese verfügbar sind. Besonderheiten können unter dem siebten Punkt festgehalten werden. Als Vergleichsgröße soll außerdem die Zahl der Besucher des Jahres 2010 erfasst werden. Somit können in der Auswertung Gegenüberstellungen in Bezug auf Mehrsprachigkeitsangebote vorgenommen werden.
EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Mehrsprachigkeit als Chance und Herausforderung für Literaturmuseen im Kontext von Globalisierung und internationalem Kulturaustausch.
1 DEFINITIONEN: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Begriffe Mehrsprachigkeit sowie die Charakteristika von Literaturmuseen und literarischen Gedenkstätten als Erinnerungsorte.
2 STAND DER FORSCHUNG: Hier wird der aktuelle wissenschaftliche Diskurs zur Mehrsprachigkeit im Museumssektor und zur Bedeutung von Literatur für den Tourismus aufgearbeitet.
3 AUSWAHL DER LITERATURMUSEEN UND LITERARISCHEN GEDENKSTÄTTEN: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Auswahl der 58 in die Untersuchung einbezogenen Institutionen.
4 UNTERSUCHUNGSPUNKTE DER MEHRSPRACHIGKEIT: Festlegung der Kategorien wie Webseite, Faltblatt, Objektbeschriftung, Führungen, Audioguides und Publikationen für die empirische Analyse.
5 DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG: Erläuterung der Datenerhebungsmethode und der Strukturierung der Informationen pro Einrichtung.
6 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE: Detaillierte tabellarische Auflistung der untersuchten Museen, unterteilt nach Bundesländern, mit Fokus auf deren spezifische mehrsprachige Angebote.
7 AUSWERTUNG: Analyse der gesammelten Daten hinsichtlich der einzelnen Untersuchungspunkte und Interpretation der Befunde.
8 THESENAUSWERTUNG: Überprüfung der einleitend formulierten Thesen anhand der empirischen Ergebnisse zur touristischen Lage und Besucherfrequenz.
9 EMPFEHLUNGEN: Formulierter Katalog an Maßnahmen und Kriterien, um die Mehrsprachigkeit in literarischen Institutionen strategisch weiterzuentwickeln.
10 AUSBLICK: Reflexion über die Ergebnisse der Arbeit und Identifikation zukünftiger Forschungsbedarfe im Bereich der Besucherforschung.
Mehrsprachigkeit, Literaturmuseum, literarische Gedenkstätte, Kulturtourismus, Museumsmanagement, Wissensvermittlung, Sprachbarrieren, Erinnerungskultur, Besucherforschung, Internationalisierung, Literaturvermittlung, Übersetzungsstrategien, kulturelles Erbe.
Die Arbeit untersucht, wie Literaturmuseen und literarische Gedenkstätten in Deutschland mit dem Thema Mehrsprachigkeit umgehen und welche Strategien sie nutzen, um ein internationales Publikum zu erreichen.
Zentrale Themen sind die Verknüpfung von Literatur und Kulturtourismus, die Definition von Erinnerungsorten sowie die praktische Umsetzung von Mehrsprachigkeitsangeboten im Museumsalltag.
Ziel ist es, den aktuellen Stand der Mehrsprachigkeit in 58 ausgewählten literarischen Einrichtungen zu dokumentieren und zu bewerten, um darauf aufbauend Empfehlungen für eine verbesserte Vermittlungsarbeit zu geben.
Die Autorin verwendete ein empirisches Vorgehen, das auf einer systematischen Datenerhebung (Katalogisierung) basierte, um die Angebote (wie Webseiten, Führungen und Publikationen) verschiedener Museen vergleichend darzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die Auswahl der untersuchten Museen nach Bundesländern und eine detaillierte quantitative Darstellung der mehrsprachigen Angebote in tabellarischer Form.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Mehrsprachigkeit, literarische Gedenkstätten, Kulturmanagement, Zielgruppenorientierung und internationale Ausstrahlung von Kulturinstitutionen.
Die Webseite wird als erster und oft wichtigster Kontaktpunkt für internationale Besucher identifiziert, an dem Mehrsprachigkeit eine entscheidende Rolle für die Entscheidungsfindung spielt.
Die Analyse zeigt, dass Museen in touristischen Zentren oder grenznahen Regionen häufiger mehrsprachige Angebote vorhalten, wobei der direkte Austausch mit Nachbarländern eine wichtige Motivationsquelle darstellt.
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