Masterarbeit, 2013
100 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Struktur der Arbeit
2 Optimierung von IT-Systemlandschaften
2.1 Optimierung der IT
2.2 Bestandteile von IT-Systemlandschaften
2.3 Notwendigkeit von IT-Architektur
2.4 Hilfsmittel für IT-Systeme - Zusammenführung der IT-Architektur zur Enterprise Architektur
3 Stand der Wissenschaft im Bereich Enterprise Architektur
3.1 Begriffsdefinition Enterprise Architektur
3.2 Allgemeine Ziele der Enterprise Architektur
3.2.1 Transparenz
3.2.2 Wertbeitrag der IT
3.2.3 Innovation und Differenzierung
3.2.4 Capability-Map
3.2.5 Profitabilität und Wertbeitrag von Enterprise Architecture Management
3.2.6 Verwaltung von Assets
3.2.7 IT-Governance in Enterprise Architektur
4 Entwicklung eines angepassten Enterprise Architektur Frameworks für die Asset Verwaltung
4.1 Erstellung des SOLL-Prozesses im Asset-Management
4.2 Enterprise Architektur Frameworks
4.2.1 Zachman Framework
4.2.2 Gegenüberstellung SOLL-Prozess – Asset-Management –Zachman Framework
4.2.3 The OpenGROUP Architecture Framework
4.2.4 Gegenüberstellung SOLL-Prozess – Asset-Management – TOGAF
4.3 IT-Frameworks außerhalb der Enterprise Architektur
4.3.1 IT-Infrastructure Library
4.3.2 Gegenüberstellung SOLL-Prozess – Asset-Management – ITIL
4.3.3 Control Objectives for Information and Related Technology
4.3.4 Gegenüberstellung SOLL-Prozess – Asset-Management – COBIT
4.4 Methoden der Asset-Verwaltung
4.4.1 Listen
4.4.2 IT gestützte Asset-Verwaltung
4.4.3 Configuration-Management DataBase
4.4.4 Asset-Verwaltung mit Enterprise Architektur Software
4.4.5 Gegenüberstellung SOLL-Prozess – Methoden der Asset-Verwaltung
4.5 Kombination von Frameworks zur optimalen Prozessabdeckung
4.6 Einordnung der untersuchten Frameworks
4.7 Vorschlag eines kombinierten Frameworks
5 Stand der Entwicklung der Enterprise Architektur-Suiten
5.1 Enterprise Architektur-Suiten
5.2 Marktbetrachtung zur Verifizierung der Entscheidung für den Einsatz der „MEGA Suite“
5.3 Einordnung der Suiten nach Einsatzgebieten
5.4 Besonderheiten der MEGA Suite
5.5 Abgleich der EAM-Suiten mit IT-Frameworks
5.6 Optimierung durch Einsatz von Enterprise Architektur-Software
6 Einführung einer Enterprise Architektur-Software
6.1 Einführungsmodell für Office-Software
6.2 Einführungsmodell für ERP-Software
6.3 Einführung einer Enterprise Architektur Software
6.3.1 Einsatz der Enterprise Architektur Software
6.3.2 Stakeholder-Analyse für Enterprise Architektur Software
6.3.3 Enterprise Architektur Software Einführung mit „Big-Bang“
6.3.4 Vorteile und Nachteile bei der Software Einführung mit „Big Bang“
6.3.5 Projektbezogener Ansatz bei der Enterprise Architektur-Software Einführung
6.3.6 Vorteile und Nachteile bei der Software Einführung mit einem Projektbezogenen Ansatz
6.4 Angepasstes Einführungsmodell für EA-Software
7 Optimierung der IT-Systemlandschaft durch Verbesserung der Asset-Verwaltung
8 Ausblick auf die Nutzung der entwickelten Modelle
9 Zusammenfassung und Fazit
Das Hauptziel der Master-Thesis ist die Optimierung der IT-Systemlandschaft durch die Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Sicherstellung der Auskunftsfähigkeit, insbesondere am Beispiel einer verbesserten Asset-Verwaltung. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Enterprise-Architektur (EA) in Verbindung mit Standard-Software und verschiedenen IT-Frameworks dazu beitragen kann, IT-Prozesse effizienter zu gestalten und die Wirtschaftlichkeit eines IT-Betriebes messbar zu machen.
1.1 Motivation
Die Motivation, diese Arbeit zu schreiben, liegt in meiner Tätigkeit im Bereich des Application-Managements begründet. Zu den Aufgaben des Application-Managers zählt der Betrieb von IT-Infrastrukturen, das Generieren von Services, der Umgang mit Stakeholdern der Organisation und der Aufnahme und Optimierung von Geschäftsprozessen und Infrastrukturen. Dabei spielt in meiner Arbeit die Einführung von Standards sowie die Reduktion von Kosten und Risiken eine große Rolle.
Im Rahmen von Projekttätigkeiten und der Beschaffung von Informationen für die Revision oder Rechnungsprüfer, die Geschäftsleitung oder den Gesetzgeber wurde mir bewusst, wie kompliziert in diesem Falle die Beschaffung und Strukturierung der geforderten Antworten ist.
Dies, die Einführung und der Umgang mit Frameworks, sowie die Notwendigkeit der Adaption von aktuellen IT-Werkzeugen als Teil meiner Tätigkeit bewegten mich dazu, diese Arbeit zu schreiben.
Ich gehe davon aus, dass die Ergebnisse der Arbeit auch für andere Organisationen interessant sind und einen Beitrag für kommende Projekte im Bereich der Optimierung liefern.
1 Einleitung: Die Einleitung umfasst die Motivation des Autors, umreißt kurz die Problemstellungen die diese Arbeit behandelt, definiert die Ziele der Arbeit und gibt einen Überblick über die Struktur.
2 Optimierung von IT-Systemlandschaften: Das zweite Kapitel dient der Problem- und Anforderungsdefinition, um Theoriefelder abstecken zu können und um die Basis für die Bewertung zu bilden. Es wird dargestellt, was als Optimierung gesetzt wird und welche Bestandteile die IT-Systemlandschaften im Allgemeinen haben.
3 Stand der Wissenschaft im Bereich Enterprise Architektur: Dieses Kapitel umreißt den Stand der Forschung im Bereich Enterprise Architektur. Es werden Ziele der Enterprise Architektur einzeln erläutert.
4 Entwicklung eines angepassten Enterprise Architektur Frameworks für die Asset Verwaltung: In Kapitel vier wird erläutert, warum einzelne EA Frameworks nicht ausreichen, um alle IT-Architektur Aufgaben abzudecken. Es werden EA-Frameworks und andere IT-Frameworks betrachtet und ein Vorschlag für ein angepasstes Framework dargestellt.
5 Stand der Entwicklung der Enterprise Architektur-Suiten: Es wird dargestellt, wie EA-Frameworks in Enterprise Architektur-Software integriert sind und eine Marktbetrachtung der EAM-Suiten durchgeführt. Abschließend wird auf die Optimierung durch EA-Software eingegangen.
6 Einführung einer Enterprise Architektur-Software: Das Kapitel sechs geht auf das Thema der Einführung einer EA-Software ein, untersucht bestehende Modelle und arbeitet ein Modell für das untersuchte Unternehmen heraus.
7 Optimierung der IT-Systemlandschaft durch Verbesserung der Asset-Verwaltung: Die Nutzung des im Rahmen der Arbeit erstellten SOLL-Prozesses für die Asset-Verwaltung ermöglicht es, die Aussagefähigkeit über die Wirtschaftlichkeit des IT-Betriebes zu steigern.
8 Ausblick auf die Nutzung der entwickelten Modelle: Im Ausblick werden notwendige Tätigkeiten für das untersuchte Thema in der Organisation aufgezeigt.
9 Zusammenfassung und Fazit: Es werden die anfangs aufgestellten Ziele der Arbeit mit den erreichten Ergebnissen verglichen und ein Fazit gezogen.
Enterprise Architektur, IT-Systemlandschaft, Asset-Management, MEGA Suite, IT-Frameworks, Zachman Framework, TOGAF, ITIL, COBIT, Software-Einführung, IT-Governance, Geschäftsprozessoptimierung, Application-Management, Capability-Map, Wirtschaftlichkeit der IT
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von IT-Systemlandschaften durch den gezielten Einsatz von Enterprise Architektur (EA) und Software-Tools, beispielhaft dargestellt am Prozess der Asset-Verwaltung.
Die Arbeit fokussiert sich auf Enterprise-Architektur-Frameworks, IT-Management-Standards, Asset-Verwaltungsprozesse und die praktische Einführung von spezialisierter EAM-Software (MEGA Suite).
Das Ziel ist die Entwicklung eines Vorgehensmodells, das die Auskunftsfähigkeit über die IT-Systemlandschaft sicherstellt und die Wirtschaftlichkeit des IT-Betriebs messbar macht.
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zum Stand der Technik, die Definition eines SOLL-Prozesses (BPMN), den Abgleich von IT-Frameworks (Zachman, TOGAF, ITIL, COBIT) und eine Marktbetrachtung für EAM-Tools.
Der Hauptteil analysiert bestehende IT-Frameworks, gleicht diese mit einem neu definierten Asset-Verwaltungsprozess ab und entwickelt darauf aufbauend ein angepasstes Einführungsmodell für EA-Software.
Die wichtigsten Begriffe sind Enterprise Architektur, Asset-Management, IT-Systemlandschaft, MEGA Suite, Governance, IT-Frameworks und Prozessoptimierung.
Die Asset-Verwaltung dient als praktischer Ankerpunkt, da fehlende Informationen über IT-Assets die Basis für viele Optimierungsprobleme bilden und hier die Verknüpfung von Technik und Geschäftsprozessen besonders deutlich wird.
Während der "Big-Bang" eine abrupte Systemintegration über die gesamte Organisation anstrebt, integriert der "projektbezogene" Ansatz EA-Methoden in laufende Teilprojekte, was die Akzeptanz in den Fachbereichen erhöhen kann.
Die MEGA Suite dient als konkretes Beispiel einer Enterprise-Architektur-Software, an der die theoretischen Modelle und Frameworks validiert und auf ihre Praxistauglichkeit geprüft wurden.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass kein einzelnes Framework alle Anforderungen abdeckt, sondern eine sinnvolle Kombination aus verschiedenen Ansätzen wie Zachman, TOGAF, ITIL und COBIT, unterstützt durch spezialisierte Software, den höchsten Mehrwert bietet.
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