Diplomarbeit, 2008
114 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema der internationalen Expansion durch Direktinvestitionen und analysiert die Herausforderungen, die durch den Faktor „The Liability of Foreignness“ entstehen. Die Arbeit untersucht die Gründe, die zu Direktinvestitionen im Ausland führen, sowie die verschiedenen Formen der internationalen Expansion, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Vergleich von Greenfield-Investitionen und Akquisitionen gelegt wird.
Die Diplomarbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit definiert werden. Anschließend werden in Kapitel 1 die theoretischen Grundlagen zur Internationalisierung und zu Direktinvestitionen behandelt. Dabei werden verschiedene Formen von Direktinvestitionen erläutert, die Motive für internationale Expansion diskutiert und die FDI-Trends beleuchtet.
Kapitel 2 beleuchtet verschiedene Theorien zu Unternehmensübernahmen, die die Entscheidungen für Direktinvestitionen beeinflussen. In diesem Zusammenhang werden sowohl ökonomische als auch strategische Erklärungsansätze untersucht.
Kapitel 3 widmet sich alternativen Formen der internationalen Expansion neben Direktinvestitionen, wie beispielsweise Export, Lizenzvergabe, Franchising und Joint Ventures.
Im Fokus von Kapitel 4 steht der Risikofaktor „The Liability of Foreignness“ – seine Definition, Auswirkungen auf Unternehmen und Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen. Die Arbeit beleuchtet die verschiedenen Facetten dieses Risikos und analysiert die Forschungsergebnisse von Zaheer (1995) im Detail.
Die zentralen Begriffe der Arbeit sind „Liability of Foreignness“, Direktinvestitionen, internationale Expansion, Mittelständische Familienunternehmen, Greenfield-Investitionen, Akquisitionen, strategische Entscheidungen, Risikomanagement und Wettbewerbsvorteile. Die Arbeit beschäftigt sich mit empirischen Befunden und analysiert die Herausforderungen und Chancen der Internationalisierung von Unternehmen, insbesondere im Kontext des Risikos „The Liability of Foreignness“.
Es bezeichnet den Wettbewerbsnachteil, den ausländische Unternehmen gegenüber lokalen Unternehmen auf einem Markt haben, verursacht durch zusätzliche Kosten aufgrund von Fremdheit, kulturellen Unterschieden und fehlenden Netzwerken.
Mittelständische Unternehmen unterschätzen oft unvorhersehbare Kosten im Ausland und haben im Vergleich zu Großkonzernen weniger Ressourcen, um die Nachteile der „Liability of Foreignness“ abzufangen.
Ein Greenfield Investment ist der Aufbau eines komplett neuen Standorts auf der grünen Wiese. Eine Akquisition ist der Kauf eines bereits bestehenden Unternehmens vor Ort, um schneller Marktzugang zu erhalten.
Häufige Motive sind Markterschließung, Kostensenkung (z.B. Lohnkosten), Zugang zu Rohstoffen oder die Umgehung von Handelshemmnissen wie Zöllen.
Strategien umfassen die Kooperation mit lokalen Partnern (Joint Ventures), die Imitation lokaler Geschäftspraktiken oder die Nutzung spezifischer technologischer Wettbewerbsvorteile.
Alternativen sind der Export (direkt oder indirekt), die Lizenzvergabe, Franchising oder der Aufbau strategischer Allianzen ohne Kapitalverflechtung.
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