Bachelorarbeit, 2010
64 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Das Bildungssystem der DDR
2.1. Die Kinderkrippe
2.2. Der Kindergarten
2.3. Das allgemeinbildende Schulwesen
2.3.1. Die Polytechnische Oberschule (POS)
2.3.2. Die Erweiterte Oberschule (EOS)
2.4. Die berufliche Ausbildung
2.5. Der tertiäre Bildungsbereich
2.5.1. Hochschulen und Universitäten
2.5.2. Ingenieur- und Fachschulen
3. Die Strukturen des Bildungssystems in den neuen Bundesländern
3.1. Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege
3.2. Das allgemeinbildende Schulwesen
3.2.1. Die Grundschule
3.2.2. Schularten mit mehreren Bildungsgängen in der Sekundarstufe I
3.2.2.1. Der Hauptschulabschluss
3.2.2.2. Die Mittlere Reife
3.2.3. Die Voraussetzungen eines FORQ Abschlusses in Brandenburg als stellvertretendes Beispiel für die NBL
3.2.4. Die Gesamtschule
3.2.5. Das Gymnasium
3.2.6. Weitere Schularten in der Sekundarstufe II
3.2.6.1. Die Fachhochschulreife
3.2.6.2. Die Fachgebundene Hochschulreife
3.2.6.3. Die Allgemeine Hochschulreife
3.3. Die berufliche Bildung
3.4. Der tertiäre Bildungsbereich
3.4.1. Universitäten
3.4.2. Fachhochschulen
3.4.3. Berufsakademien
4. Zusammenfassender Vergleich der Bildungssysteme
4.1. Der Elementarbereich
4.2. Der Primarbereich
4.3. Der Sekundarbereich
4.4. Der tertiäre Bildungsbereich
5. Indikatorengestützter Vergleich der Bildungssysteme
5.1. Bildungsausgaben
5.1.1. Bildungsausgaben in der DDR
5.1.2. Bildungsausgaben in den neuen Bundesländern
5.1.3. Zusammenfassender Vergleich der Bildungsausgaben
5.2. Bildungsstand der Bevölkerung
5.2.1. Bildungsstand in der DDR:
5.2.2. Bildungsstand in den neuen Bundesländern
5.2.3. Zusammenfassender Vergleich des Bildungsstandes
6. Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bildungssysteme der ehemaligen DDR und der neuen Bundesländer (NBL) zu vergleichen, ihre Leistungen zu bewerten und die strukturellen Veränderungen seit der Wiedervereinigung aufzuzeigen.
2.5.1. Hochschulen und Universitäten
Auf dem Gebiet der späteren DDR bestanden im Jahr 1939 16 Hochschulen. Durch die Gründung neuer Hochschulen und die Rangerhöhung bisheriger Ingenieurschulen, stieg die Zahl bis in die späten 60er Jahre auf 54 Hochschulen und Universitäten. Voraussetzung für ein Studium an einer Universität oder Hochschule war die Hochschulreife. Wie diese erlangt werden konnte, ist in den Kapiteln 2.3.2 nachzulesen. Die Auswahl der Studienbewerber erfolgte anhand der errechneten Abiturdurchschnittsnote und einer Eignungsprüfung. Die Anträge auf Zulassung zum Studium waren über den Direktor der Schule bzw. der Kaderabteilung des Betriebes an die Hochschule zu richten und waren nur für eine Studienrichtung und eine Hochschule möglich. Neben dem Nachweis der Hochschulreife waren außerdem folgende Prämissen zu erfüllen: die aktive Gestaltung und Mitwirkung an der sozialistischen Gesellschaft sowie die „Bereitschaft zur Verteidigung des Sozialismus“. Außerdem waren hohe fachliche Leistungen und das Streben dieses Wissen zu vervollkommnen von Bedeutung. Weiterhin war es unentbehrlich, nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums ein Arbeitsverhältnis entsprechend der „Absolventenordnung“ aufzunehmen. Dadurch war die Zulassung zum Studium an sehr viele Voraussetzungen gebunden und verlangte den Bewerbern ein hohes Maß an Loyalität dem Staat und dessen Ideologie gegenüber ab.
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Transformation des ostdeutschen Bildungssystems nach der Wiedervereinigung und definiert die Zielsetzung eines Leistungsvergleichs der Systeme.
2. Das Bildungssystem der DDR: Das Kapitel beschreibt das einheitliche, zentralistische sozialistische Bildungssystem der DDR, von der Kinderkrippe bis zur Hochschule.
3. Die Strukturen des Bildungssystems in den neuen Bundesländern: Hier werden die nach der Wiedervereinigung neu eingeführten gegliederten Bildungsstrukturen in den fünf NBL detailliert erläutert.
4. Zusammenfassender Vergleich der Bildungssysteme: Dieses Kapitel stellt die Systeme in Tabellenform gegenüber, um Analogien und Unterschiede in den verschiedenen Bildungsbereichen zu verdeutlichen.
5. Indikatorengestützter Vergleich der Bildungssysteme: Die Arbeit nutzt Bildungsausgaben und den Bildungsstand der Bevölkerung als Kennzahlen für eine indikatorengestützte Analyse der Bildungserfolge.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit wägt Vor- und Nachteile beider Systeme ab und diskutiert, ob bestimmte DDR-Strukturen auch für heutige Herausforderungen Anregungen bieten könnten.
DDR, neue Bundesländer, Bildungssystem, Transformation, Einheitsschule, Bildungsabschluss, Bildungsmonitoring, Bildungsausgaben, Schulselektion, Hochschulreife, Berufsausbildung, polytechnische Oberschule, Bildungsstand, Bildungsberichterstattung, Vergleich
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Vergleich der Bildungsstrukturen der ehemaligen DDR und der neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung.
Die Arbeit analysiert die verschiedenen Bildungsphasen (Elementar-, Primar-, Sekundar- und tertiärer Bereich), die Bildungsausgaben sowie den Bildungsstand der Bevölkerung.
Das Ziel ist ein Leistungsvergleich der beiden Bildungssysteme sowie eine kritische Bewertung der strukturellen Veränderungen, die durch die Wiedervereinigung initiiert wurden.
Die Autorin nutzt eine indikatorengestützte Analyse, wobei insbesondere Daten der Bildungsberichterstattung und des Bildungsmonitorings herangezogen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der DDR-Strukturen, die Darstellung der neuen Systeme in den Bundesländern sowie einen systematischen Vergleich dieser Systeme.
Zentrale Begriffe sind Transformation, Einheitsschule, Bildungsmonitoring, Bildungsausgaben, Hochschulzugangsberechtigung und Vergleichbarkeit von Abschlüssen.
In der DDR war der Zugang stark reglementiert und an Systemloyalität gebunden, während in den NBL leistungsbezogene Auswahlkriterien dominieren, wenngleich soziale Herkunft weiterhin eine Rolle spielt.
Er war ein verpflichtender Bestandteil der Allgemeinbildung und zielte darauf ab, Theorie und produktive Arbeit zu verbinden, was eine frühzeitige berufliche Vorbildung sicherstellte.
Finnland gilt als PISA-Sieger und hat sich in den 70er Jahren maßgeblich am DDR-Einheitsschulsystem orientiert, was die Autorin zur Diskussion anregt, ob Reformen in Deutschland voreilig waren.
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