Masterarbeit, 2013
119 Seiten
1 ÜBER DAS BAUPROZESSSYSTEM
2 WERTE AUF DEN EBENEN NACHHALTIGKEIT, EFFEKTIVITÄT, EFFIZIENZ
2.1 VORAUSSETZUNGEN ZUR SCHAFFUNG VON WERTEN
2.2 VISIONEN SCHAFFEN WERTE
2.3 WERTE ALS CHARAKTERSTÄRKE ODER –SCHWÄCHE DER UNTERNEHMUNG
2.4 WERTE BRAUCHEN EIN MEDIUM
2.5 VERANTWORTUNG DER UMSETZUNG VON WERTEN AUF VERSCHIEDENEN EBENEN
3 WERTESYSTEMMOTOREN
3.1 SYSTEMMOTOR AUF DER EBENE DER NACHHALTIGKEIT
3.2 SYSTEMMOTOR AUF DER EBENE DER EFFEKTIVITÄT
3.3 SYSTEMMOTOR AUF DER EBENE DER EFFIZIENZ
ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN DURCH GESCHAFFENE WERTE
3.4 WIRKUNG AUF DER EBENE DER NACHHALTIGKEIT (NORMATIV)
3.5 WIRKUNG AUF DER EBENE DER EFFEKTIVITÄT (STRATEGISCH)
3.6 WIRKUNG AUF DER EBENE DER EFFIZIENZ (OPERATIV)
4 AUFBAU EINES LEISTUNGSFÄHIGEN SYSTEMS
4.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN AUFBAU EINES LEISTUNGSFÄHIGEN SYSTEMS
4.2 BILDUNG VON TEILSYSTEMEN
4.3 BESCHREIBUNG VON SYSTEMELEMENTEN
4.4 LEBENSFÄHIGKEIT VON SYSTEMEN UND TEILSYSTEMEN BEARBEITEN
4.5 ZUSAMMENFÜHREN VON TEILSYSTEMEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG VON SCHNITTMENGEN
4.6 GENERIERUNG VON SYNERGIEN ZWISCHEN SYSTEMELEMENTEN
4.7 INTEGRATION VON WERTEN IN DAS SYSTEM
4.8 ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN AUF DAS SYSTEM
5 AUFBAU EINER LEISTUNGSFÄHIGEN STRUKTUR
5.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN AUFBAU EINER LEISTUNGSFÄHIGEN STRUKTUR
5.2 DENKHALTUNG DER UNTERNEHMENSFÜHRUNG ALS MASS ALLER DINGE
5.3 SYSTEMISCHE ODER PROZESSUALE STRUKTUREN
5.4 INTEGRATION VON WERTEN IN DIE STRUKTUR
5.5 ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN AUF DIE STRUKTUREN
6 AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEN PROZESSEN
6.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEN PROZESSEN
6.2 PROZESSOPTIMIERUNG IN VERSCHIEDENEN PHASEN
6.3 ZUSÄTZLICHE ELEMENTE EINER PROZESSOPTIMIERUNG
6.4 INTEGRATION VON WERTEN IN DIE PROZESSE
6.5 ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN AUF DIE PROZESSE
7 ENTWICKLUNG VON LEISTUNGSFÄHIGEN MITARBEITERN
7.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEN MITARBEITERN
7.2 DENKZUSTÄNDE VON MITARBEITERN
7.3 MITARBEITER ENTWICKELN MIT ENTSPRECHENDEM UMFELD
7.4 NEUE AUFGABEN, KOMPETENZEN UND VERANTWORTUNGEN
7.5 ANERKENNUNG UND BELOHNUNG
7.6 ERLANGUNG DER BEST PRACTICE
7.7 ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN AUF DIE MITARBEITER
8 AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEM VERHALTEN VON MITARBEITERN
8.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEM VERHALTEN
8.2 UMGANG MIT ANFÄNGLICHER MEHRBELASTUNG
8.3 GENÜGEND ZEIT FÜR DIE KONTINUIERLICHE VERBESSERUNG
8.4 VERHALTEN VON MITARBEITERN IN SYSTEMEN
8.5 LERNEN IM BPS SICHERSTELLEN
8.6 UMGANG MIT ZIELKONFLIKTEN
8.7 UMGANG MIT WIDERSTAND
8.8 DAS SYSTEM IST MEHR ALS DIE SUMME DER EINZELTEILE
8.9 ZU ERWARTENDE WIRKUNGEN AUF DAS VERHALTEN
9 DAS BPS ALS CLUSTER
9.1 EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE DES WIRTSCHAFTSCLUSTERS
9.2 DAS BPS ALS CLUSTER BETRACHTEN
9.3 JEDEM CLUSTER SEIN NETZWERK
Die Arbeit hat zum Ziel, ein System zur Produktivitätssteigerung im Planungswesen der Bauindustrie zu entwickeln, das über starre Methoden hinausgeht und interdisziplinär agiert. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch die Vernetzung von Werten, Prozessen und Mitarbeitern sowie die Einbindung in Clusterstrukturen nachhaltige Effizienzgewinne erzielt werden können.
3. WERTESYSTEMMOTOREN
Der Ursprung des BPS ist die Formulierung von Werten, die in der Unternehmung leitend sein sollen. Da von einem BPS und nicht nur von einem BP gesprochen wird, ist es von grosser Bedeutung, die oben formulierten Werte miteinander zu vernetzen, sodass sich diese gegenseitig beeinflussen also verstärken. Bei jedem Wertesystem, formuliert auf den Ebenen Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz, wird nun folgend ein Wertesystemmotor mit dem adäquaten Zündschlüssel für den Motor aufgebaut. Als Zündschlüssel sind diejenigen Werte gemeint, die in der Lage sind, den Wertemotor zu „starten“.
3.1 SYSTEMMOTOR AUF DER EBENE DER NACHHALTIGKEIT
Je eher die Verbesserungen belohnt werden, desto kontinuierlicher werden die Prozesse verbessert, desto wichtiger wird die Befriedigung der Ansprüche der internen und externen Kunden, desto eher kann von Beginn an Qualität geschaffen werden, desto nachhaltiger wird das Produkt respektive die gesamte Unternehmung.
1 ÜBER DAS BAUPROZESSSYSTEM: Einführung in die drei Hauptelemente des BPS: Werte schaffen, Prozessoptimierung und Clustering als Basis für ein effizientes Planungssystem.
2 WERTE AUF DEN EBENEN NACHHALTIGKEIT, EFFEKTIVITÄT, EFFIZIENZ: Definition notwendiger Werte für den Unternehmenserfolg und deren Manifestation durch Medien wie Systemstrukturen und Mitarbeiterverhalten.
3 WERTESYSTEMMOTOREN: Beschreibung der gegenseitigen Verstärkung von Werten auf verschiedenen Ebenen und Identifikation der „Zündschlüssel“, die diese Motoren in Gang setzen.
4 AUFBAU EINES LEISTUNGSFÄHIGEN SYSTEMS: Anleitung zur systemischen Transformation eines Architekturbüros durch Bildung von Systemelementen und Vernetzung über Schnittmengen.
5 AUFBAU EINER LEISTUNGSFÄHIGEN STRUKTUR: Fokus auf die Denkhaltung der Führungsebene und die Erstellung einer flexiblen Organisationsstruktur, die Prozessinnovationen ermöglicht.
6 AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEN PROZESSEN: Detaillierter Leitfaden zur Prozessoptimierung, inklusive Methoden zur Vermeidung von Verschwendung und zur Synchronisierung von Abläufen.
7 ENTWICKLUNG VON LEISTUNGSFÄHIGEN MITARBEITERN: Strategien zur Förderung der Mitarbeiterentwicklung durch gezieltes Umfeld-Design, Weiterbildungsakademien und Anreizsysteme.
8 AUFBAU VON LEISTUNGSFÄHIGEM VERHALTEN VON MITARBEITERN: Fokus auf den Umgang mit Widerständen, die Etablierung einer Lernkultur und die Überwindung von Zielkonflikten innerhalb des Systems.
9 DAS BPS ALS CLUSTER: Übertragung des Cluster-Gedankens auf das BPS zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch externe Partner und Wissensnetzwerke.
Bauprozesssystem, BPS, Lean Management, Lean Construction, Prozessoptimierung, Wertschöpfung, Systemik, Nachhaltigkeit, Effektivität, Effizienz, Planungswesen, Mitarbeiterentwicklung, Wissensmanagement, Cluster, Innovation.
Es geht um die Entwicklung eines Bauprozesssystems (BPS), das Lean-Management-Prinzipien auf das Planungswesen überträgt.
Die Themen umfassen die Definition von Unternehmenswerten, die systemische Prozessoptimierung, die Entwicklung von Mitarbeitern und das Clustering von Unternehmen.
Das Ziel ist die Steigerung der Produktivität und Wertschöpfung in Planungsprozessen durch ein vernetztes, systemorientiertes Managementmodell.
Die Arbeit nutzt systemtheoretische Ansätze, Erkenntnisse aus dem Lean-Management sowie Cluster-Theorien zur Organisation von Bauprozessen.
Der Hauptteil gliedert sich in den Aufbau des Systems, die Strukturierung von Prozessen, die Entwicklung leistungsfähiger Mitarbeiter und die Einbindung in externe Wissenscluster.
Bauprozesssystem, Lean Management, Prozessoptimierung, Wertschöpfung, Systemik und Nachhaltigkeit.
Das BPS löst sich von der starren sequenziellen Abfolge des SIA-Modells und setzt auf ein interdisziplinäres, vernetztes System, das flexibler auf Kundenbedürfnisse reagiert.
Schnittmengen minimieren Informationsverluste und fördern die Synergie zwischen den verschiedenen Systemelementen im Gegensatz zu isolierten Schnittstellen.
Es handelt sich um jenen spezifischen Wert, der innerhalb eines Systems die größte Hebelwirkung besitzt, um andere Werte zu stimulieren und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu initiieren.
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