Masterarbeit, 2012
98 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1 BEGRIFFSABGRENZUNG
1.1.1 Hedging
1.1.2 IAS / IFRS
1.1.3 Risiko
1.2 PROBLEMSTELLUNG
1.3 GANG DER UNTERSUCHUNG
2. RAHMENBEDINGUNGEN FÜR EINEN VERGLEICH VON HEDGE ACCOUNTING NACH IAS 39 UND IFRS 9
2.1 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
2.1.1 Anwendung der IFRS in Deutschland
2.1.2 Anwendungsbereich des IAS 39 / IFRS 9
2.2 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
2.3 ZIELE DES HEDGE-ACCOUNTINGS
3. KRITISCHE ANALYSE DER UNTERSCHIEDE VON IAS 39 UND IFRS 9
3.1 GRUNDZÜGE DER HEDGE-KOMPONENTEN
3.1.1 Finanzinstrumente
3.1.1.1 Finanzinstrumente nach IAS 39
3.1.1.2 Finanzinstrumente nach IFRS 9
3.1.2 Derivate
3.1.2.1 Grundlagen
3.1.2.2 Swaps
3.1.2.3 Futures / Forwards
3.1.2.4 Optionen
3.2 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE BILANZIERUNG
3.2.1 Grundgeschäfte
3.2.1.1 Grundgeschäfte nach IAS 39
3.2.1.2 Grundgeschäfte nach IFRS 9
3.2.1.3 Beispiel
3.2.1.4 Kritische Würdigung
3.2.2 Sicherungsgeschäfte
3.2.2.1 Sicherungsgeschäfte nach IAS 39
3.2.2.2 Sicherungsgeschäfte nach IFRS 9
3.2.2.3 Beispiel
3.2.2.4 Kritische Würdigung
3.2.3 Sicherungsbeziehung
3.2.3.1 Sicherungsbeziehung nach IAS 39
3.2.3.2 Sicherungsbeziehung nach IFRS 9
3.2.3.3 Beispiele
3.2.3.3.1 Effektivitätsmessung
3.2.3.3.2 Rebalancing
3.2.3.4 Kritische Würdigung
3.3 BILANZIELLE ABBILDUNG
3.3.1 Bilanzierungsarten
3.3.2 Absicherung des beizulegenden Zeitwerts
3.3.2.1 Absicherung des beizulegenden Zeitwerts nach IAS 39
3.3.2.2 Absicherung des beizulegenden Zeitwerts nach IFRS 9
3.3.2.3 Beispiel
3.3.2.4 Kritische Würdigung
3.3.3 Absicherung von Zahlungsströmen
3.3.3.1 Absicherung von Zahlungsströmen nach IAS 39
3.3.3.2 Absicherung von Zahlungsströmen nach IFRS 9
3.3.3.3 Beispiele
3.3.3.3.1 Bilanzielle Abbildung eines cash flow hedge
3.3.3.3.2 Bilanzielle Behandlung einer Über-/Untereffektivität
3.3.3.4 Kritische Würdigung
3.3.4 Absicherung einer Nettoinvestition
3.3.4.1 Absicherung einer Nettoinvestition nach IAS 39
3.3.4.2 Absicherung einer Nettoinvestition nach IFRS 9
3.3.4.3 Beispiel
3.3.4.4 Kritische Würdigung
3.4 GESAMTKRITISCHE WÜRDIGUNG
4. FAZIT & AUSBLICK
Die vorliegende Master Thesis analysiert und vergleicht kritisch die Regelungen zum Hedge-Accounting gemäß den Rechnungslegungsstandards IAS 39 und IFRS 9, um die Auswirkungen der Umstellung auf die Bilanzierungspraxis von Unternehmen zu untersuchen.
1.1.1 Hedging
Als hedging wird die vollständige oder teilweise Absicherung gegen Risiken aus der Cashflow-Volatilität eines oder mehrerer Grundgeschäfte durch ein oder mehrerer gegenläufiger Sicherungsinstrumente bezeichnet. Um etwas abzusichern und somit ein Risiko zu reduzieren, wird für eine bestehende oder antizipierte, zukünftige Kassakomposition, eine offene Terminposition als Sicherung entgegengesetzt. Je nach Identität der Basis, Zustand und Umfang des Grundgeschäfts existieren mehrere Arten von Hedge-Geschäften.
Hedge-Geschäfte können aufgrund ihrer Basis als Pure- oder Cross-Hedge existieren. Bei einem Pure-Hedge sind die Nominalbeträge eines abzusichernden Grundgeschäftes und des Sicherungsinstrumentes gleich. Beide Geschäfte weisen aufgrund der selben Risikobasis eine Korrelation von eins auf, so dass man von einer besonders zuverlässigen Hedge-Beziehung sprechen kann. Zum Beispiel könnte eine USD Forderung durch eine USD-Verbindlichkeit abgesichert werden. Ist die Basis von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht gleich, aber ähnlich, liegt ein Cross-Hedge vor. Beispielsweise könnte die USD-Forderungen mit einer Währung besichert werden, die eine ähnliche Korrelation aufweist wir die des USD.
Handelt es sich bei dem Grundgeschäft um ein bereits bestehendes Grundgeschäft, so wird dieses als Cash Hedge bezeichnet. Liegt das Grundgeschäft noch nicht vor, sondern besteht in Form einer zukünftig abzusichernden Transaktion, so handelt es sich um einen antizipativen Hedge. Dieser liegt bspw. vor, wenn zukünftige Warenkäufe in Fremdwährung abzusichern sind.
Des Weiteren lassen sich Hedge-Geschäfte nach deren Umfang der Absicherung unterteilen. Werden lediglich ein Grund- und ein Sicherungsgeschäft zu einer Sicherungsbeziehung zusammengefasst, handelt es sich um ein Mikro-Hedge. Voraussetzung hierfür ist, dass sich beide Geschäfte eindeutig einander zuordnen lassen. Dafür muss eine Betrags- und Fristenkongruenz vorliegen. Bei Unternehmen mit einer Masse an Geschäften ist es unter Berücksichtigung hoher Transaktionskosten sinnvoller, mehrere Absicherungen zusammenzufassen. Dies ist die einfachere und kostengünstigere Variante.
1. EINLEITUNG: Definiert die Grundlagen des Hedging, erläutert die Rolle der IFRS und stellt die Problemstellung sowie den Aufbau der Untersuchung vor.
2. RAHMENBEDINGUNGEN FÜR EINEN VERGLEICH VON HEDGE ACCOUNTING NACH IAS 39 UND IFRS 9: Behandelt die rechtlichen Anforderungen an die IFRS-Anwendung in Deutschland sowie die wirtschaftliche Bedeutung derivativer Finanzinstrumente.
3. KRITISCHE ANALYSE DER UNTERSCHIEDE VON IAS 39 UND IFRS 9: Analysiert detailliert die Unterschiede in den Komponenten, Voraussetzungen und der bilanziellen Abbildung (Fair Value und Cash Flow Hedges) zwischen den Standards.
4. FAZIT & AUSBLICK: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bewertet die Auswirkungen der Umstellung auf den IFRS 9 für die Unternehmenspraxis.
Hedge-Accounting, IAS 39, IFRS 9, Sicherungsbeziehung, Finanzinstrumente, Derivate, Fair Value, Cash Flow Hedge, Effektivitätsmessung, Rebalancing, Risikomanagement, Bilanzierung, Währungsrisiko, Zinsrisiko, Basis Adjustment.
Die Arbeit vergleicht die regulatorischen Anforderungen und die bilanzielle Behandlung von Sicherungsbeziehungen unter den Standards IAS 39 und IFRS 9.
Zu den Schwerpunkten zählen die Kategorisierung von Finanzinstrumenten, die Anforderungen an die Designation von Hedge-Beziehungen und die Unterschiede in der bilanziellen Erfassung.
Ziel ist es, die Komplexität der Bilanzierungsvorschriften kritisch zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie sich der Übergang von IAS 39 zu IFRS 9 auf die praktische Umsetzung auswirkt.
Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Literaturanalyse sowie den Vergleich der Standardtexte und praktischer Anwendungsbeispiele.
Der Hauptteil widmet sich der kritischen Analyse der Unterschiede in den Komponenten (Grund- und Sicherungsgeschäfte), der Effektivitätsprüfung und den verschiedenen Bilanzierungsarten.
Wichtige Begriffe sind Hedge-Accounting, Fair Value, Cash Flow Hedge, Effektivität und Risikomanagement.
Das Rebalancing ermöglicht es Unternehmen, Sicherungsbeziehungen anzupassen, ohne die Hedge-Beziehung komplett beenden zu müssen, was eine Erleichterung gegenüber IAS 39 darstellt.
Während IAS 39 starre Bandbreiten von 80–125 % vorgibt, entfallen diese im IFRS 9 zugunsten einer stärkeren Ausrichtung an das Risikomanagement des Unternehmens.
Die Arbeit stellt fest, dass sich bei der bilanziellen Abbildung von Fair Value Hedges und Cash Flow Hedges zwischen den Standards kaum materielle Unterschiede ergeben.
Der Autor sieht durch den IFRS 9 eine Erleichterung in der praktischen Umsetzung, merkt jedoch an, dass die Anwendung aufgrund der komplexen Sachverhalte in der Praxis herausfordernd bleibt.
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