Masterarbeit, 2012
104 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG
2 PERSONALENTWICKLUNG ALS DISZIPLIN FÜR DIE THEMATIK »VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF«
2.1 Modelle und Definitionen von Personalentwicklung
2.2 Aktionsfeld Personalentwicklung
2.2.1 Mögliche Inhalte der Personalentwicklung
2.2.1.1 Personalplanung
2.2.1.2 Qualifizierung, Fort- und Weiterbildung
2.2.1.3 Organisationsentwicklung
2.2.2 Planung und Umsetzung von Personalentwicklung
2.2.2.1 Die Personalentwicklungskonzeption
2.2.2.2 Personalentwicklungscontrolling
2.3 Besonderheiten der Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft
3 UMFELD DER THEMATIK »VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF«
3.1 Interessenslagen von Unternehmen und Personal
3.1.1 Interessen aus Unternehmenssicht
3.1.2 Interessen aus Sicht des Personals
3.1.2.1 Work-Life-Balance
3.1.2.2 Autonomie
3.2 Gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen
3.2.1 Rollenveränderungen
3.2.2 Entwicklungen am Arbeitsmarkt
3.2.3 Pflege und Erwerbstätigkeit
3.2.4 Rechtliche und politische Tendenzen
3.2.4.1 Arbeitsrechtliche Regelungen
3.2.4.2 Sozialrechtliche Regelungen
3.3 Zwischenfazit
4 VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF IN DER PRAXIS
4.1 Mögliche Unternehmensaktivitäten zur besseren Vereinbarkeit
4.1.1 Arbeitszeit und Arbeitsorganisation
4.1.2 Familienservice
4.1.3 Kooperationen und unternehmerische Eigeninitiative
4.2 Beispiele guter Praxis
4.2.1 Stadt Fellbach
4.2.2 Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.
4.2.3 Arbeit und Bildung e.V.
4.3 Praxis-Resümee
5 SCHLUSS
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für das Sozialmanagement und analysiert, wie Personalentwicklung als strategische Disziplin genutzt werden kann, um diese Vereinbarkeit nachhaltig zu verbessern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die identifizierten Interessenskonflikte und Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung praxisnaher Lösungsansätze für soziale Organisationen.
4.1.1 ARBEITSZEIT UND ARBEITSORGANISATION
Ein Mehr an Flexibilität und Souveränität, dies wurde bereits bei den Ausführungen zu den Interessen des Personals unter 3.1.2 deutlich, wird von vielen Beschäftigten gewünscht und begrüßt. Gerade im Hinblick auf die eigene Work-Life-Balance, erhoffen sie sich durch eine persönliche Einflussnahme auf Lage und Verteilung der Arbeitszeit positive Gestaltungsmöglichkeiten. Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft bewertet die „unterschiedlichen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung [als] das wichtigste Instrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ (Flüter-Hoffmann u.a. 2003, 1). Im Folgenden sollen darum verschiedene Varianten des Zeitmanagements und ergänzend, des Arbeitsablaufmanagements, vorgestellt werden. Flexible Arbeitszeit ist dabei das Instrument, welches seit Beginn der 90er Jahre am häufigsten Anwendung findet.
Die bereits eingangs beschriebenen Hoffnungen, die MitarbeiterInnen an solche Zeitmodelle knüpfen, können jedoch nicht immer erfüllt werden. So kann eine Arbeitszeitflexibilisierung für Unternehmen wie für deren MitarbeiterInnen auch Ambivalenzen und Widersprüche, bis hin zu neuen Zeitkonflikten, mit sich bringen (vgl. Spitzley in Dilger u.a. 2007, 126).
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Sozialwirtschaft unter dem Einfluss des demografischen Wandels und stellt die Zielsetzung der Arbeit vor.
2 PERSONALENTWICKLUNG ALS DISZIPLIN FÜR DIE THEMATIK »VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF«: Dieses Kapitel erörtert Personalentwicklung (PE) als zentrale Expertendisziplin und untersucht verschiedene Modelle, Instrumente und die Besonderheiten in sozialen Einrichtungen.
3 UMFELD DER THEMATIK »VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF«: Hier werden die unterschiedlichen Interessenslagen von Arbeitgebern und Personal sowie die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen analysiert.
4 VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF IN DER PRAXIS: Der Hauptteil stellt konkrete Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Familienservice und Kooperationen vor und präsentiert drei Beispiele guter Praxis.
5 SCHLUSS: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer werteorientierten Unternehmenskultur für eine erfolgreiche Umsetzung.
Sozialmanagement, Personalentwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Work-Life-Balance, Sozialwirtschaft, Personalbindung, Arbeitszeitflexibilisierung, Familienpolitik, demografischer Wandel, Organisationsentwicklung, Pflege und Beruf, Fachkräftemangel, Mitarbeiterzufriedenheit, Führungskompetenz, Familienfreundlichkeit
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen der Sozialwirtschaft die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als zentrale Herausforderung des Sozialmanagements durch Personalentwicklung erfolgreich bewältigen können.
Die zentralen Themen umfassen Personalentwicklung, betriebliche Arbeitszeitmodelle, die Interessen von Personal und Organisation, rechtliche Rahmenbedingungen sowie das Management von Pflege- und Kinderbetreuungsaufgaben.
Ziel ist es, die Facetten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf darzulegen und einen praxisnahen Zugang zu erzeugen, um das Thema als bewältigbare Herausforderung für das Sozialmanagement zu erschließen.
Die Arbeit basiert auf einer literaturgestützten Auseinandersetzung, die theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Fallstudien kombiniert, um Handlungsfelder zu identifizieren.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Ansätzen der Personalentwicklung und der Analyse des Umfelds konkrete Praxisbeispiele (Stadt Fellbach, Caritasverband, Arbeit und Bildung e.V.) zur Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen untersucht.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sozialmanagement, Personalentwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Work-Life-Balance und Fachkräftemangel charakterisiert.
Die Führungskraft trägt eine zentrale Verantwortung, da sie die Personalentwicklungsprozesse im Sinne der Organisation anstoßen, unterstützen, begleiten und auswerten muss, um eine familienfreundliche Unternehmenskultur zu etablieren.
Der soziale Sektor zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil an Teilzeitkräften und Frauen aus, wodurch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Zukunftsfähigkeit der Einrichtungen und die Sicherung qualifizierter Fachkräfte unverzichtbar ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

