Diplomarbeit, 2004
118 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Begriffe sowie Ziele des Gender Mainstreaming
1.1 ‚Gender’ und ‚mainstreaming’
1.2 Ziele des Gender Mainstreaming – Ansatzes
1.3 Personalentwicklung
2. Begründung für Gender Mainstreaming
2.1 Soziodemographischer Wandel des Arbeitsmarktes
2.2 Gesellschaftlicher Wertewandel
2.3 Wandel im Personalmanagement
3. Politische und historische Verortung des Gender Mainstreaming
3.1 Gesetzliche Verankerung
3.2 Umsetzungsprozesse aus europäischer Perspektive
4. Theorien der Geschlechterforschung
4.1 Feministische Theorien
4.1.1 Das Gleichheitsparadigma
4.1.2 Das Differenzparadigma
4.1.3 Das Dekonstruktionsparadigma
4.2 Theorien der Männerforschung
4.2.1 Anfänge
4.2.2 Male-identified Ansatz und female-identified Ansatz
5. Chancen und Gefahren – eine kritische Betrachtung von Gender Mainstreaming
5.1 Gender Mainstreaming versus Gleichstellungspolitik
5.1.1 Defizite in der klassischen Frauenförder- und Gleichstellungspolitik
5.2 Top-down und bottom-up
5.3 Weitere Risiken und Gefahren von Gender Mainstreaming
5.4 Vorteile für beide Geschlechter
6. Konflikte zwischen Männern und Frauen am Arbeitsplatz – Ursachen und Auswirkungen
6.1 Geschlechterbezogene Stereotype
6.2 Ursachen der geschlechtsspezifischen Fähigkeiten
6.3 Die Stärken von Mann und Frau
7. Personalentwicklungs-Instrumente zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit
7.1 Gender Training
7.1.1 Definition und Herkunft
7.1.2 Gender Training für Firmen
7.1.2.1 Diversity-Konzept
7.1.2.2 Instrumente des Diversity-Konzeptes
7.1.2.3 Konzeption von Gender Trainings
7.1.2.4 Praxisbeispiel: Deutsche Telekom AG
7.2 Mentoring
7.2.1 Definition
7.2.2 Inhalte, Ablauf und Formen von Mentoring
7.2.3 Mentoring für Frauen
7.2.3.1 Gründe für Mentoring
7.2.3.2 Gewinne für Frauen
7.2.3.3 Vorteile für Unternehmen
7.2.4 Erfahrungen aus der Praxis
7.2.5 Erfolgreiches Mentoring
7.3 Gender Working
7.3.1 Definition und Ziele von Gender Working
7.3.1.1 Gender Coaching
7.3.1.1.1 Das Vier-Phasen-Modell
7.3.1.1.3 Gender Coaching für Führungskräfte
7.3.1.2 Gender Teams
7.4 Fazit
Schlussgedanke
Die Diplomarbeit hat das Ziel, Strategien und Instrumente der Personalentwicklung aufzuzeigen, die MitarbeiterInnen sowie Führungskräfte für die Bedeutung von Geschlechterdiskriminierung sensibilisieren. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Gender-Kompetenz fachspezifisch am Arbeitsplatz vermittelt und wie Chancengleichheit in Organisationen nachhaltig verankert werden kann.
7.1.2.1 Diversity-Konzept
Das Konzept der Diversity (übersetzt: Vielgestaltigkeit, Verschiedenheit) kommt aus den USA und wird dort schon zunehmend verfolgt; dieses Konzept leitet sich aus den Diversity Trainings ab. In den USA werden allerdings im Gegensatz zu Deutschland ethnische Diskriminierungen und kulturelle Unterschiede miteinbezogen.
Das Diversity-Konzept ist eine Unternehmensphilosophie, deren Grundgedanke – in Deutschland – es ist, aufzuzeigen, dass Frauen eine Zielgruppe sind, deren Bedürfnisse nur von Frauen selbst erkannt und vermarktet werden können. Sämtliche weibliche Potenziale in einem Unternehmen sind demnach zugunsten des Marktes zu nutzen. Frauen werden folglich zur unabdingbaren Humanressource für das Unternehmen.
„Frauen sollen eine neue Sichtweise, ein anderes Verhalten und mehr Emotionen einbringen. Frauen müssen ihr ‚Anderssein’ nicht mehr verstecken, es wird gesucht, weil es eine spezielle Erfahrungswelt und einen eigenen Blickwinkel integriert.“
Einleitung: Einführung in die Relevanz von Gender Mainstreaming als Instrument der Personalentwicklung und Definition des Ziels, Geschlechterkompetenz im Betrieb zu fördern.
1. Begriffe sowie Ziele des Gender Mainstreaming: Klärung der Grundbegriffe Gender und Mainstreaming sowie der übergeordneten Zielsetzungen des Konzepts.
2. Begründung für Gender Mainstreaming: Analyse sozioökonomischer Veränderungen, wie dem Wandel des Arbeitsmarktes und Wertewandels, die ein Umdenken im Personalmanagement erfordern.
3. Politische und historische Verortung des Gender Mainstreaming: Darstellung der gesetzlichen Verankerung auf EU-Ebene und der praktischen Umsetzungsprozesse in verschiedenen Ländern.
4. Theorien der Geschlechterforschung: Einordnung feministischer Strömungen und Ansätze der Männerforschung zur theoretischen Fundierung der Praxis.
5. Chancen und Gefahren – eine kritische Betrachtung von Gender Mainstreaming: Kritische Reflexion der Strategie im Vergleich zur klassischen Frauenförderung und Diskussion möglicher Barrieren.
6. Konflikte zwischen Männern und Frauen am Arbeitsplatz – Ursachen und Auswirkungen: Untersuchung von Stereotypen und Verhaltensweisen, die zu Reibungsverlusten in der Zusammenarbeit führen.
7. Personalentwicklungs-Instrumente zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit: Vorstellung konkreter Ansätze wie Gender Training, Mentoring und Gender Working zur praktischen Umsetzung in Unternehmen.
Gender Mainstreaming, Personalentwicklung, Geschlechtergerechtigkeit, Gender Training, Mentoring, Gender Working, Diversity-Konzept, Frauenförderung, Geschlechterforschung, Arbeitsplatz, Organisationskultur, Gender-Kompetenz, Führungskräfteentwicklung, Sozialkompetenz, Chancengleichheit.
Die Diplomarbeit untersucht die praktische Implementierung des Konzepts "Gender Mainstreaming" innerhalb der betrieblichen Personalentwicklung, um Chancengleichheit und Organisationsqualität zu fördern.
Die Arbeit behandelt die politische Historie des Konzepts, theoretische Ansätze der Geschlechterforschung, die Identifikation von Konfliktursachen am Arbeitsplatz sowie spezifische Personalentwicklungs-Instrumente.
Das Ziel ist es, Strategien und Instrumente aufzuzeigen, mit denen MitarbeiterInnen und Führungskräfte für Geschlechterdiskriminierung sensibilisiert werden, um die Zusammenarbeit im Betrieb zu verbessern.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Basis bestehender Literatur, Studien und Praxisbeispiele (wie etwa bei der Deutschen Telekom AG) Konzepte wie Gender Training, Mentoring und Gender Working aufbereitet.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung für Gender Mainstreaming (Wandel am Arbeitsmarkt/Werte), eine kritische Betrachtung von Chancen und Gefahren, die Analyse von Geschlechterstereotypen sowie die Darstellung konkreter Umsetzungsinstrumente.
Zentrale Begriffe sind Gender Mainstreaming, Personalentwicklung, Gender Training, Mentoring, Gender Working, Diversity, Führungskräfte und Chancengleichheit.
Es dient dazu, weibliche Potenziale in Unternehmen als ökonomisch wertvolle Humanressource zu begreifen, anstatt sie nur unter dem Aspekt der bloßen Frauenförderung zu betrachten.
Gender Working setzt nicht primär auf die Unterstützung von Frauen, sondern zielt auf die betriebswirtschaftliche Optimierung durch die Kooperation beider Geschlechter ab, um Reibungsverluste und Kosten zu senken.
Es soll Frauen den Aufstieg in Führungspositionen erleichtern, indem erfahrene MentorInnen sie in ihre Netzwerke einführen und sie bei der beruflichen Laufbahnplanung unterstützen.
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