Diplomarbeit, 2009
162 Seiten, Note: 1,3
1 Grundlagen der Untersuchung
1.1 Einleitung
1.2 Ziel und Methodik
1.3 Ausgangssituation
1.4 Definition Gesundheitsmarkt
1.5 Definition Gesundheitsprodukte
1.5.1 Arzneimittel
1.5.1.1 Verschreibungspflichtige Arzneimittel
1.5.1.2 Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel
1.5.1.3 Freiverkäufliche Arzneimittel
1.5.2 Nahrungsergänzungsmittel
1.5.3 Functional Food und diätetische Lebensmittel
1.5.4 Hilfsmittel
1.6 Definition der unterschiedlichen Marktteilnehmer
1.6.1 Marktteilnehmer des Einzelhandels
1.6.1.1 Apotheken
1.6.1.2 Versandapotheken
1.6.1.3 Mass Market
1.6.1.4 Sanitätshäuser
1.6.2 Marktteilnehmer des Großhandels
1.6.2.1 Pharmagroßhändler
1.7 Gesetzliche Rahmenbedingungen
1.7.1 Gesundheitsmodernisierungsgesetz
1.7.2 GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz
1.8 Strukturelle Treiber zukünftiger Entwicklungen
2 Der deutsche Gesundheitsmarkt
2.1 Marktstruktur, -volumen und -entwicklung
2.1.1 Erster Gesundheitsmarkt
2.1.1.1 Gesundheitswaren
2.1.1.2 Arzneimittelmarkt
2.1.2 Zweiter Gesundheitsmarkt
3 Marktrelevante Unternehmen
3.1 Offizin-Apotheken
3.2 Versandapotheken
3.2.1 Sanicare
3.2.2 DocMorris
3.2.3 Europa Apotheek Venlo
3.3 Pharmagroßhändler
3.3.1 Phoenix
3.3.2 Gehe
3.3.3 Anzag
3.3.4 Sanacorp
3.4 Reformhäuser
3.5 Drogerien
3.5.1 Schlecker
3.5.2 dm-Drogeriemarkt
3.5.3 Rossmann
3.5.4 Müller
3.6 Lebensmitteleinzelhändler
3.6.1 Metro Group
3.6.2 Edeka Gruppe
3.6.3 Rewe Group
3.6.4 Aldi Süd und Aldi Nord
3.6.5 Schwarz-Gruppe
3.6.6 Alnatura
3.7 Sanitätshäuser
4 Handelsstrukturen
4.1 Offizin-Apotheken
4.1.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.1.1.1 Marktstruktur
4.1.1.2 Umsatzstruktur
4.1.1.3 Verbrauch und Preisentwicklung der GKV
4.1.1.4 Rabattverträge, Arzneimittelhöchstbeträge und Generika
4.1.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.1.2.1 Risiken
4.1.2.2 Potenziale
4.1.2.3 Markt- und Umsatzsentwicklung
4.1.2.4 Kooperationen
4.2 Versandapotheken
4.2.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.2.1.1 Umsatzstruktur
4.2.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.2.2.1 Risiken
4.2.2.2 Potenziale
4.2.2.3 Umsatzsentwicklung
4.3 Pharmagroßhändler
4.3.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.3.1.1 Marktstruktur
4.3.1.2 Umsatzstruktur
4.3.1.3 Direktvertrieb
4.3.1.4 Effizienz der Versorgung
4.3.1.5 Parallelimporte
4.3.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.3.2.1 Risiken
4.3.2.2 Potenziale
4.3.2.3 Markt- und Umsatzentwicklung
4.4 Reformhäuser
4.4.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.4.1.1 Markt- und Umsatzstruktur
4.4.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.4.2.1 Risiken
4.4.2.2 Potenziale
4.4.2.3 Markt- und Umsatzentwicklung
4.5 Drogerien
4.5.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.5.1.1 Umsatzstruktur der Gesundheitsmittel
4.5.1.2 Pharmapunkte
4.5.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.5.2.1 Risiken
4.5.2.2 Potenziale
4.5.2.3 Umsatzentwicklung der Gesundheitsmittel
4.5.2.4 Pharmapunkte
4.6 Lebensmitteleinzelhändler
4.6.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.6.1.1 Sortimentsbreite
4.6.1.2 Umsatzstrukturen der Gesundheitsmittel
4.6.1.3 Functional Food
4.6.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.6.2.1 Umsatzentwicklungen der Gesundheitsmittel
4.6.2.2 Handelskonzepte
4.6.2.3 Functional Food
4.7 Sanitätshäuser
4.7.1 Aktuelle Handelsstrukturen
4.7.1.1 Markt- und Umsatzstruktur
4.7.2 Zukünftige Handelsstrukturen
4.7.2.1 Risiken
4.7.2.2 Potenziale
4.7.2.3 Markt- und Umsatzentwicklung
5 Schlussfolgerungen
5.1 Erster Gesundheitsmarkt
5.1.1 Gesundheitswaren
5.1.2 Arzneimittelmarkt
5.2 Zweiter Gesundheitsmarkt
5.3 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die gegenwärtigen Distributionsstrukturen im deutschen Gesundheitsmarkt und analysiert das Potenzial zukünftiger Entwicklungen, um die Marktpositionen der verschiedenen Handelsakteure unter dem Einfluss gesetzlicher Reformen zu bewerten.
1.3 Ausgangssituation
Die europäische Arzneimitteldistribution befindet sich im Umbruch. „Konzerne in den Starlöchern“ hieß dazu ein Titel im Ärzteblatt. Gemeint war dabei der mögliche Markteintritt großer Handelskonzerne in den bisher geschützten Apothekermarkt. Anstoß hierfür war unter anderem die Klage der regionalen Apothekenkammer des Saarlandes gewesen, die mit der Eröffnung der DocMorris Filiale in Saarbrücken eine Verletzung des Fremdbesitzverbots anmahnten. DocMorris sah sich wiederum durch sein Recht zur Niederlassungsfreiheit innerhalb der EU bestätigt. Eine Zeit lang galt eine Aufhebung des Fremdbesitzverbots als sicher. Gegner des Fremdbesitzverbots erkannten im Urteil des Europäischen Gerichtshofs zum Optikermarkt in Griechenland einen Präzedenzfall. Dort konnten in der Vergangenheit lediglich ausgebildete Optiker ein Optikergeschäft führen. Nicht-Optiker oder gar Konzernen war dieser Wirtschaftszweig verwehrt geblieben. Der Europäische Gerichtshof entschied jedoch, dass diese Verordnung gegen das allgemeine, freie Niederlassungsrecht der EU verstoßen hat. Die restriktiven Bestimmungen wurden gekippt. Eine ähnliche Entscheidung wurde für den deutschen und italienischen Markt erwartet.
Diesen Erwartungen dürfte am 16. Dezember 2008 durch den Schlussantrag des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof, Yves Bot, der Wind aus den Segeln genommen worden sein. Bot konnte in der unbestreitbaren Beeinträchtigung der Niederlassungsfreiheit nämlich keinen Verstoß gegen das Gemeinschaftsrecht erkennen, weil er sie „durch das Ziel des Gesundheitsschutzes des Bevölkerung für gerechtfertigt hält“. Der Schlussantrag gilt als Handlungsempfehlung für das Gericht, nicht als bindendes Urteil. Allerdings schließen sich die Richter in neun von zehn Fällen dem Plädoyer des Generalanwalts an. Die Chancen für eine Liberalisierung des Apothekermarktes stehen schlecht. Doch auch ohne eine Lockerung des Fremdbesitzverbots werden schon heute in den verschiedensten Wirtschaftszweigen zahlreiche Gesundheitsprodukte angeboten.
1 Grundlagen der Untersuchung: Definiert den Gesundheitsmarkt und seine Akteure sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der Arzneimittel- und Hilfsmittelversorgung.
2 Der deutsche Gesundheitsmarkt: Analysiert die Struktur, das Volumen und die Entwicklung des ersten und zweiten Gesundheitsmarktes in Deutschland.
3 Marktrelevante Unternehmen: Porträtiert wichtige Akteure wie Apotheken, Versandapotheken, Pharmagroßhändler, Drogerien und Lebensmitteleinzelhändler.
4 Handelsstrukturen: Untersucht detailliert die aktuellen und zukünftigen Handelsstrukturen sowie Marktpotenziale und Risiken für alle relevanten Branchensegmente.
5 Schlussfolgerungen: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung und die strategischen Notwendigkeiten für die verschiedenen Akteure.
Gesundheitsmarkt, Arzneimittel, Apotheken, Versandapotheken, Pharmagroßhandel, Hilfsmittel, Gesundheitsreform, Drogeriemärkte, Lebensmitteleinzelhandel, Distributionsstrukturen, Kooperationen, Marktentwicklung, Fremdbesitzverbot, OTC, Gesundheitsmittel.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Analyse und Darstellung der Handelsstrukturen im deutschen Gesundheitsmarkt und prognostiziert deren künftige Entwicklung.
Die Themen umfassen den Arzneimittel- und Hilfsmittelmarkt, die Rolle von Apotheken, Versandhändlern, Drogerien und Lebensmitteleinzelhändlern sowie gesetzliche Reformen.
Das Ziel ist die Darstellung aktueller Distributionsstrukturen und die Schärfung des Blicks für zukünftige Entwicklungen im Gesundheitshandel.
Die Untersuchung basiert auf einer Auswertung einschlägiger Fachliteratur sowie relevanter Studien und wird durch Experten- und Unternehmensmeinungen gestützt.
Im Hauptteil werden detailliert die verschiedenen Marktteilnehmer (Apotheken, Großhandel, Drogerien etc.), deren aktuelle Handelsstrukturen, Risiken und Potenziale analysiert.
Neben dem zentralen Begriff Gesundheitsmarkt sind Apotheken, Handelsstrukturen, Versandapotheken und gesetzliche Regulierungen wie das GMG zentrale Charakteristika.
Stationäre Apotheken bleiben die wichtigste Institution, müssen sich aber durch Spezialisierung, Kooperationen und technologische Innovationen gegen den wachsenden Druck behaupten.
Versandapotheken sind ein ernsthafter Wettbewerber, besonders für rezeptfreie Präparate, stoßen jedoch bei verschreibungspflichtigen Medikamenten an gesetzliche und präferenzbedingte Grenzen.
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