Bachelorarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 1,1
Die Arbeit befasst sich mit dem Konzept des Signaling in der Signaltheorie und seiner Anwendung auf das soziale CSR-Engagement der Nike GmbH. Die zentrale Fragestellung lautet, ob und wie Nike mithilfe sichtbarer Zeichen und Signale glaubhaft kommunizieren kann, dass sein soziales Engagement authentisch ist und somit die Anforderungen eines „Vertrauensspiels“ erfüllt.
Das erste Kapitel führt in die Thematik ein und beleuchtet die Bedeutung von Vertrauen in sozialen Interaktionen. Es stellt das Vertrauensproblem dar, das entsteht, wenn Akteure über unvollständige Informationen verfügen, und beschreibt verschiedene Strategien, um dieses Problem zu lösen, darunter auch das Signaling. Das zweite Kapitel widmet sich den Grundlagen der Signaltheorie. Es behandelt den Ursprung und die Entwicklung der Theorie sowie die Modellierung eines „Vertrauensspiels“, in dem Akteure versuchen, ihre wahren Absichten durch Signale zu kommunizieren. Es werden die Eigenschaften von Signalen untersucht, die für den Empfänger informativ sein müssen, um den Sender des Signals zu klassifizieren. Kapitel drei konzentriert sich auf die signaltheoretische Analyse von Corporate Social Responsibility (CSR). Es definiert CSR, beleuchtet dessen soziologische Perspektive und die Problematik der Glaubwürdigkeit von CSR-Aussagen. Anhand des Fallbeispiels Nike wird das CSR-Engagement des Unternehmens untersucht und mithilfe der Signaltheorie analysiert, ob die CSR-Maßnahmen von Nike die Kriterien für glaubwürdige Signale erfüllen.
Signaltheorie, CSR, Glaubwürdigkeit, Vertrauensspiel, Signale, Nike, Verhaltenskodex, CSR-Report, „Credence Good“, „Cheap Talk“, „Window-dressing“, „Sign-Management“
Signaling beschreibt Strategien, bei denen Unternehmen sichtbare Zeichen (Signale) aussenden, um bei unvollständiger Information Vertrauen in ihre Qualität oder Integrität zu wecken.
Nike nutzt CSR-Reports und Verhaltenskodizes, um glaubhaft zu kommunizieren, dass das Unternehmen soziale und ökologische Standards einhält und so das Vertrauen der Konsumenten gewinnt.
„Cheap Talk“ bezeichnet unverbindliche Aussagen ohne Kosten für das Unternehmen. Glaubwürdige Signale müssen hingegen mit Kosten oder Risiken verbunden sein, um nicht als bloßes „Window-dressing“ zu gelten.
Es ist eine Situation, in der sich ehrliche Unternehmen durch kostspielige Signale so deutlich von unehrlichen unterscheiden, dass der Konsument sie klar identifizieren kann.
Da Konsumenten oft nicht selbst prüfen können, ob ein Produkt fair produziert wurde, müssen sie auf die Glaubwürdigkeit der Signale des Herstellers vertrauen.
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