Bachelorarbeit, 2012
81 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Methodik
1.2 Vorgehensweise empirischer Teil
1.3 Beurteilung des Messinstruments
2 Das Krankheitsbild „Demenz“
2.1 Demenzformen
2.1.1 Alzheimer Demenz
2.1.2 Vaskuläre Demenzen
2.1.3 Studienergebnisse PSY-UKD
2.2 Demenzdiagnostik
2.2.1 Kognitive Kurztests
2.2.2 Schweregradeinteilung
2.2.3 Studienergebnisse PSY-UKD
2.3 Behandlung
2.3.1 Nichtmedikamentöse Therapien
2.3.2 Medikamentöse Therapien
2.3.3 Studienergebnisse PSY-UKD
2.4 Fazit
3 Demenz als „Angehörigenkrankheit“
3.1 Die Pflege
3.1.1 Demenzsymptomatik
3.1.2 Auswirkungen an die pflegenden Angehörigen
3.1.3 Studienergebnisse PSY-UKD
3.2 Interventionen für pflegende Angehörige
3.2.1 Beratungsstellen
3.2.2 Betreuungsangebote
3.2.3 Studienergebnisse PSY-UKD
3.3 Staatliche Interventionen
3.3.1 Pflegestufen
3.3.2 Patientenverfügung
3.3.3 Vorsorgevollmacht
3.3.4 Studienergebnisse PSY-UKD
3.4 Fazit
4 Integrierte Versorgung
4.1 Wirtschaftlicher Aspekt
4.1.1 Direkte Kosten
4.1.2 Kostensenkende Maßnahmen
4.1.3 Studienergebnisse PSY-UKD
4.2 Ambulanter Sektor
4.2.1 DEGAM-Leitlinie Nr. 12 „Demenz“
4.2.2 S3-Leitlinie „Demenzen“
4.2.3 Studienergebnisse PSY-UKD
4.3 Stationärer Sektor
4.3.1 (Akut-)Krankenhaus
4.3.2 Pflegeeinrichtung
4.3.3 Rehabilitation
4.3.4 Studienergebnisse PSY-UKD
4.4 Fazit
5 Überleitungsmanagement
5.1 Grundlagen und Ziele
5.2 Kompetenzzentrum Demenz
5.2.1 Gedächtnissprechstunde
5.2.2 Psychiatrisch-geriatrische Station mit Schwerpunkt Demenz
5.2.3 Tagesklinik für Demenzpatienten
5.2.4 Fallmanagement
5.2.5 Schulungszentrum Demenz
5.3 Fazit
6 Diskussion
7 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Defizite in der aktuellen Versorgungssituation von Demenzpatienten zu identifizieren und Optimierungsansätze im Rahmen einer integrierten Versorgung zu entwickeln. Sie untersucht, inwieweit sektorübergreifende Kooperationen und ein gezieltes Überleitungsmanagement dazu beitragen können, die Versorgungssituation sowohl für Betroffene als auch für pflegende Angehörige zu verbessern.
2.1.2 Vaskuläre Demenzen
Vaskuläre Demenzen sind durch ischämische Läsionen des ZNS gekennzeichnet, die mit neurologischen Defiziten einhergehen können. Der Beginn liegt gewöhnlich im späteren Lebensalter und der Verlauf ist eher diskontinuierlich. Im Vordergrund stehen im Vergleich zur Alzheimer Demenz nicht die Gedächtnisstörungen, sondern die Verlangsamung, Stimmungslabilität und Denkschwierigkeiten. Auf diese Demenzform entfallen ca. 15 % der Erkrankungen.
2.1.3 Studienergebnisse PSY-UKD
In den psychiatrischen Abteilungen des Uniklinikums Dresden wurden in den Jahren 2009 – 2011 insgesamt 208 Fälle mit der Diagnose Demenz behandelt. Die ICD 10 Nummern von jeweiligen Diagnosen sind der Tabelle 4 zu entnehmen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Prävalenz von Demenzerkrankungen als gesellschaftliche Herausforderung und definiert die Notwendigkeit, optimale Behandlungskonzepte zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf den Versorgungslücken und dem Bedarf an integrierten Ansätzen liegt.
2 Das Krankheitsbild „Demenz“: Dieses Kapitel stellt die medizinischen Grundlagen der Demenz, die verschiedenen Krankheitsformen, die Diagnostik mittels kognitiver Kurztests und die medikamentösen sowie nichtmedikamentösen Behandlungsoptionen dar.
3 Demenz als „Angehörigenkrankheit“: Hier wird die Rolle der pflegenden Angehörigen analysiert, die hohen physischen und psychischen Belastungen thematisiert sowie staatliche Unterstützungsmöglichkeiten und rechtliche Vorsorgeinstrumente erörtert.
4 Integrierte Versorgung: Das Kapitel betrachtet die gesundheitsökonomischen Aspekte der Demenzversorgung und analysiert die Akteure im ambulanten und stationären Sektor, um die Notwendigkeit sektorübergreifender Kooperation zur Kostensenkung und Qualitätsverbesserung aufzuzeigen.
5 Überleitungsmanagement: Hier wird das Konzept des Überleitungsmanagements vorgestellt, um Schnittstellenprobleme zwischen verschiedenen Versorgungsebenen durch Maßnahmen wie Kompetenzzentren, Fallmanagement und Schulungen abzubauen.
6 Diskussion: Die Diskussion kritisiert die methodischen Einschränkungen der eigenen Studie und ordnet die Ergebnisse in den Kontext des Versorgungsbedarfs und der bestehenden Herausforderungen in der Versorgungslandschaft ein.
7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und unterstreicht die Dringlichkeit der Implementierung integrierter Versorgungsstrukturen zur Bewältigung der demografischen Herausforderungen.
Demenz, Integrierte Versorgung, Angehörigenpflege, Überleitungsmanagement, Alzheimer, Vaskuläre Demenz, Pflegestufen, Patientenverfügung, stationäre Versorgung, ambulante Versorgung, Case Management, Kompetenzzentrum Demenz, Diagnostik, Therapie, Gesundheitsökonomie.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der aktuellen Versorgungssituation von an Demenz erkrankten Patienten in Deutschland, speziell unter dem Aspekt der Versorgungsdefizite und notwendiger Optimierungsansätze.
Die zentralen Themen umfassen das Krankheitsbild Demenz, die Situation pflegender Angehöriger, staatliche Interventionsmöglichkeiten sowie die Bedeutung der integrierten Versorgung und des Überleitungsmanagements.
Das primäre Ziel ist es, in der Versorgungslandschaft bestehende Defizite bei der Behandlung von Demenzkranken aufzuzeigen und ein Konzept für ein integriertes Versorgungsmodell zu entwickeln, das Schnittstellenprobleme minimiert.
Es wurde eine retrospektive Analyse von 208 Fällen durchgeführt, die in den Jahren 2009 bis 2011 stationär in den psychiatrischen Abteilungen des Universitätsklinikums Dresden behandelt wurden, basierend auf Patientenepikrisen und Verlegungsberichten.
Der Hauptteil behandelt die medizinischen Grundlagen, die Herausforderungen für Angehörige, die wirtschaftlichen Faktoren der Pflege, die Rolle von Leitlinien in der haus- und fachärztlichen Versorgung sowie spezifische Managementkonzepte im stationären Sektor.
Wichtige Schlagworte sind Demenz, Integrierte Versorgung, Überleitungsmanagement, Angehörigenpflege, Patientenverfügung und Kompetenzzentrum.
Die Exsikkose wurde in der Studie als ein Indikator für Unter- oder Fehlversorgung bewertet, da sie häufig in direktem Zusammenhang mit akut auftretenden Verwirrtheitszuständen als Grund für eine stationäre Aufnahme identifiziert wurde.
Die Akademisierung wird als besonders geeignet für den Aufbau und die Organisation eines Schulungszentrums Demenz angesehen, da sie die erforderlichen rechtlichen, betriebswirtschaftlichen und kommunikativen Kompetenzen für eine professionelle Umsetzung bereitstellt.
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