Wissenschaftliche Studie, 2013
45 Seiten
1 Vorbemerkung
2 „Ingenieur“ zum akademischen „BACHELOR-Ingenieur“
2.1 HTL-Absolventen - Europakonformes Zukunftsmodell
2.2 ISCED an „Wirtschaftsorganisation“ OECD orientiert
2.3 „Sekundar-tertiäres“ HTL-Bildungssystem
2.4 „Bachelor-Ingenieur“ mit Zugang zum Master
2.5 Nationaler Qualifikationsrahmen und Lernergebnisse
3 Europakonformes Zukunftsmodell HTL – Sekundar- und Tertiärbildung zum „BACHELOR-Ingenieur“
3.1 Betriebsnahes HTL-Bildungssystem an Sekundarstufe
3.2 HTL-Bildungssystem tertiär-akademisch erweitern
3.3 Europakonformes „sekundar-tertiäres“ Zukunftsmodell
4 Schlussbemerkung
Die Forschungsarbeit analysiert die bildungspolitische Problematik der HTL-Ingenieure in Österreich und schlägt eine tertiär-akademische Aufwertung zum „BACHELOR-Ingenieur“ vor, um Bildungssackgassen zu vermeiden und die internationale Vergleichbarkeit im Rahmen des Bologna-Prozesses zu verbessern.
Betriebsnahes HTL-Bildungssystem an Sekundarstufe
Die Berufsbegleitenden Lehrgänge gewinnen an den Höheren Technischen Lehranstalten zunehmend an Bedeutung. Die HTL für Berufstätige ist als Sonderform für das HTL-Bildungssystem wichtig, da diese gut angenommen wird. Die Absolventen der „Allgemeinform“ der HTL weisen in vielen Fachbereichen und Ausbildungsschwerpunkten eine hohe Beschäftigungs- und Arbeitsmarktfähigkeit auf. Die vorgeschlagene Einstufung 5B in der internationalen ISCED-Systematik wäre daher gerechtfertigt.
1 Vorbemerkung: Der Autor erläutert die Notwendigkeit einer tertiär-akademischen Aufwertung der HTL-Ingenieure, um sie aus einer drohenden Bildungssackgasse zu führen und den Anforderungen des Bologna-Prozesses anzupassen.
2 „Ingenieur“ zum akademischen „BACHELOR-Ingenieur“: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Ingenieursausbildung, die Bedeutung der ISCED-Systematik und die Herausforderungen einer formalen Anerkennung der erworbenen Berufspraxis.
3 Europakonformes Zukunftsmodell HTL – Sekundar- und Tertiärbildung zum „BACHELOR-Ingenieur“: Das Kapitel stellt ein konkretes Modell vor, wie durch eine duale Rückbindung der Praxis an das HTL-System eine Durchlässigkeit zu Master-Programmen geschaffen werden kann.
4 Schlussbemerkung: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine politische Entscheidung zur formalen Aufwertung der HTL-Ingenieure zum Bachelor-Niveau zwingend erforderlich ist, um die Qualität und Zukunftsfähigkeit des Bildungsstandortes Österreich zu sichern.
HTL, Ingenieur, BACHELOR-Ingenieur, Bologna-Prozess, tertiär-akademisch, Bildungssackgasse, Ingenieurpraxis, Sekundarstufe, Qualifikationsrahmen, ISCED, Fachhochschule, Durchlässigkeit, Berufsbildung, Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik.
Die Arbeit befasst sich mit der bildungspolitischen Aufwertung der österreichischen HTL-Ingenieurausbildung und deren Integration in ein europakonformes System.
Zentrale Themen sind die Ingenieurpraxis, die Durchlässigkeit des österreichischen Bildungssystems, die Rolle des Bologna-Prozesses und die Anerkennung von Lernergebnissen.
Das Ziel ist die Schaffung eines „BACHELOR-Ingenieur“-Programms, das HTL-Absolventen den Zugang zu Master-Studien ermöglicht und ihre berufliche Situation verbessert.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse bildungstheoretischer Grundlagen, den Vergleich mit internationalen Systemen (ISCED) und die Auswertung von Unternehmensbefragungen zum Fachkräftebedarf.
Der Hauptteil analysiert das Zukunftsmodell eines sekundar-tertiären Bildungssystems, die ISCED-Einstufungen und die notwendigen gesetzlichen Anpassungen.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind HTL, Ingenieurpraxis, tertiär-akademische Aufwertung, Bologna-Konformität und Qualifikationsrahmen.
Weil HTL-Absolventen trotz hochwertiger Ausbildung bisher nur eingeschränkten formalen Zugang zu akademischen Master-Programmen haben.
Die 3-jährige Praxis soll formal in das Bildungssystem rückgebunden und als Teil des Bachelor-Programms anerkannt werden.
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